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Old 06-21-2006, 09:42 AM
Birger Birger is offline
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Hallo zusammen,

wir waren 2001 für zwei Wochen auf Malta. Die erste Woche haben wir eine standortgebundene Rundreise ab Sliema gemacht, die zweite Woche haben wir in einem AI-Hotel in Buggiba verbracht. Leider muss ich sagen, dass die mein bisher unbefriedigenster Urlaub überhaupt war. Aber für einen Tagesbesuch kann man es sicher auch auf diesem trockenen Felsen aushalten. Ein Stadtbummel durch Valetta ist sicher ganz nett und auch ziemlich ruhig, da hier kaum Autos fahren. Am Stadttor von Valetta fahren die bunten, alten Busse ab. Mit denen kann man recht günstig über die Insel kommen.
Uns hat damals Mdina im Inselinneren besonders gut gefallen. In der nähe der Kirche befindet sich in der Stadtmauer (Blickrichtung Sliema/Valetta) ein nettes Café (ich glaube Fontanella Tea Gardens) mit einer schönen Aussicht.
Die Blaue Grotte ist meiner Meinung nach nichts besonderes. Von denen gibt es an der türkischen Mittelmeerküste diverse.
Bei unserem ersten Besuch hat uns das kleine Fischerdörfchen Marsaxlokk im Südosten der Insel gut gefallen. Viele bunte, kleine Fischerboote, nette Cafés und Fischrestaurants. Deshalb sind wir dann auch in der zweiten Woche nochmal hingefahren..... und es hat uns gar nicht mehr gefallen. Der Wind hatte gedreht, der Hafen war voll mit Müll, Fischabfällen und Exkrementen. "Plötzlich" stand auch noch eine stark qualmende Fabrik in Sichtweite des Hafens und die Lokale (nicht dass man bei dem Gestank etwas hätte verzehren können) hatten alle Siesta.
Zum Baden müsste man in den Norden der Insel fahren. Die einzig vertretbaren Strände sind Mellieha Bay (hier führt eine Hauptverkehrsstraße am Strand entlang) im Nordosten und Golden Bay (recht kleiner Strand) im Westen. Aber im Vergleich zu anderen Mittelmeerstränden sind sie noch immer recht bescheiden. In der ersten Woche haben wir es den Einheimischen gleich gemacht und sin din Sliema über die Felsplatten ins Meer gestigen: Wassertiefe sofort ca. 1,50m! Dazu noch Wellengang der einen immer wieder in unangenehme Nähe der unten lauernden Seeigel brachte.
Zum Essen: Esst an Bord! Der britische Einfluss ist stark zu spüren, die Preise sind gesalzen. Einzig empfehlenswert: Es gab zusammengerollte Teigfladen, gefüllt mit Thunfisch, Zwiebeln und Schafskäse. Die waren erschwinglich und wirklich lecker. Leider ist mir nur der Name dieser Geräte entfallen.
Ich wünsche Euch einen netten Tag auf Malta. Nehmt für Überlandfahrten eine Kopfbedeckung und etwas zu trinken mit: Schatten ist auf Malta selten.