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  #1 (permalink)  
Old 05-17-2007, 02:15 AM
Senior Member
 
Join Date: Oct 2005
Location: Berlin / Germany
Posts: 124
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Hallo,

zurück von meiner Transatlantikfahrt mit der Royal Clipper

Bridgetown, Barbados (29.04.20079 - 10 Seetage - San Miguel, Azoren - 4 Seetage - Malaga (15.05.2007)

möchte ich zwar keinen Reisebericht liefern (es ist sowieso nicht viel passiert), aber ein paar Eindrücke und Einschätzungen liefern.

Wetter gut bis sehr gut, bis auf einen Tag
Seegang mäßig

102 Passagiere (Alter Mitte 40 - Mitte 60) bei max. 228 Passagieren

Zunächst zur Hardware

die Royal Clipper ist ein Schiff, ein Segelschiffe, ein "richtiges" Schiff - man (frau) ist so nahe wie nur irgend möglich auf einem Kreuzfahrtschiff am Wasser und mittendrin, Wellen die aus großen Schiffen bestenfalls (von ferne) beobachtet werden sind hier zu spüren und für Empfindliche auch zu leben.
Die Einrichtung der, je nach Kategorie auch engen Kabinen, ist zweckmäßig edel und vom Raum her ausreichend. Die Bäder sind mit Marmor verkleidet, aber die Anordnung der Abflüsse ist bei Seegang suboptimal.
Die Gemeinschaftseinrichtungen unter Deck des Schiffes wie Bücherei, Bars, Foyer und Speisesaal sind ebenfalls edel, allerdings sind die Stühle im Speisesaal zu niedrig und verursachen einiges Unbehagen bei Leuten über 1,7o m.
Die Einrichtungen an Deck sind einfacher aber ausreichend und auf dem Sonnendeck an die notwendigen Bereiche die für das Segeln notwendig sind angepasst.
Die Sportbereiche - 3 Pools an Deck sind nur zum Abkühlen oder planschen, der Wellness- und Fitness"keller" ist klein aber ausreichend.

5 * ja, aber nicht überall


zur Software

Küche und Zimmerservice erstklassig, läßt kaum einen Wunsch offen

Bar und Kellner

Die Getränke sind gut und reichlich, die Preise erträglich - aber der Service - lachendes und redseliges Personal ist ja ganz nett - aber ich möchte weder wegen jeden Getränke zur Bar müssen (die auch nicht immer offen ist) oder über meine Essenswünsche diskutieren müssen.

Sport

ausser 1 x täglich Fitness an Deck und 1x täglich Fitness unter Deck (unter nur seltener Anwesenheit des Personals, nach Aussage von Mitreisenden) und sporadisch stattfindendem Mastklettern fand nur eine sogenante Olympiade mit vier Wettkämpfen statt.

Leitung

der Hoteldirektor ist öffentlich mehr mit dem weiblichen Teil der Besatzung beschäftigt als mit den Passagieren,
der Cruisedirektor ist mehr mit sich und dem eher mäßigen Programm an Bord (Täglich : 1 x Kapitän, 1 x Vortrag, 1 x Kunst, 1 x Handwerken, 1 x Abendsingen und 1 x Abendunterhaltung) beschäftigt als mit den Passagieren.

Seemannschaft

erstklassig und sehr bemüht die Royal Clipper auch zu segeln und trotzdem die Termine zu halten

Der Kapitän macht zwar am Anfang einen etwas bärbeissigen Eindruck, ist aber sehr an seinen Passagieren interessiert, informativ (allerdings sind seine Vorträge etwas unstrukturiert), er läßt eine offen Brücke zu und dort ist man zu (faßt) jeder Zeit willkommen und legendlich sein Dudelsackspiel ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Die übrige Mannschaft ist ebenfalls offen und informativ - allerdings ist englisch mit russischem Akzent nicht immer leicht.

Hotel ohne Direktor 5 *
Cruise ohne Direktor 4 *
Service Bar und Speisesaal 3 - 4 *
Sport 3 *
Segelmannschaft 5 *


Erlebnisse auf der Reise

8. Seetag nach Bridgetown - ein schwer erkrankter Passagier wird von einem Hubschrauber der portugisischen Marine per Seilwind von der RC geholt und auf die Azoren geflogen. Die Aktion soll von einem Begleitflugzeug aus gefilmt worden sein.

ein Tag vor Malaga - nach Durchfahrt der Straße von Gibraltar Fototenderfahrt vor der marokkanischen Küste


Zusammengefaßt möchte ich feststellen das die Royal Clipper ein echtes und großartiges Schiff ist, daß eine ungewöhnliche Art des Reisens erlaubt und trotz kleiner Schwächen mich eine der schönsten Reisen meines Lebens erleben ließ, allerdings möchte ich daran erinnern, daß diese Reise als Transatlantikfahrt nicht mit den üblichen Wochentörns zu vergleichen seien dürfte.
__________________
Ahoi

Christian

  #2 (permalink)  
Old 05-17-2007, 02:15 AM
Senior Member
 
Join Date: Oct 2005
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Hallo,

zurück von meiner Transatlantikfahrt mit der Royal Clipper

Bridgetown, Barbados (29.04.20079 - 10 Seetage - San Miguel, Azoren - 4 Seetage - Malaga (15.05.2007)

möchte ich zwar keinen Reisebericht liefern (es ist sowieso nicht viel passiert), aber ein paar Eindrücke und Einschätzungen liefern.

Wetter gut bis sehr gut, bis auf einen Tag
Seegang mäßig

102 Passagiere (Alter Mitte 40 - Mitte 60) bei max. 228 Passagieren

Zunächst zur Hardware

die Royal Clipper ist ein Schiff, ein Segelschiffe, ein "richtiges" Schiff - man (frau) ist so nahe wie nur irgend möglich auf einem Kreuzfahrtschiff am Wasser und mittendrin, Wellen die aus großen Schiffen bestenfalls (von ferne) beobachtet werden sind hier zu spüren und für Empfindliche auch zu leben.
Die Einrichtung der, je nach Kategorie auch engen Kabinen, ist zweckmäßig edel und vom Raum her ausreichend. Die Bäder sind mit Marmor verkleidet, aber die Anordnung der Abflüsse ist bei Seegang suboptimal.
Die Gemeinschaftseinrichtungen unter Deck des Schiffes wie Bücherei, Bars, Foyer und Speisesaal sind ebenfalls edel, allerdings sind die Stühle im Speisesaal zu niedrig und verursachen einiges Unbehagen bei Leuten über 1,7o m.
Die Einrichtungen an Deck sind einfacher aber ausreichend und auf dem Sonnendeck an die notwendigen Bereiche die für das Segeln notwendig sind angepasst.
Die Sportbereiche - 3 Pools an Deck sind nur zum Abkühlen oder planschen, der Wellness- und Fitness"keller" ist klein aber ausreichend.

5 * ja, aber nicht überall


zur Software

Küche und Zimmerservice erstklassig, läßt kaum einen Wunsch offen

Bar und Kellner

Die Getränke sind gut und reichlich, die Preise erträglich - aber der Service - lachendes und redseliges Personal ist ja ganz nett - aber ich möchte weder wegen jeden Getränke zur Bar müssen (die auch nicht immer offen ist) oder über meine Essenswünsche diskutieren müssen.

Sport

ausser 1 x täglich Fitness an Deck und 1x täglich Fitness unter Deck (unter nur seltener Anwesenheit des Personals, nach Aussage von Mitreisenden) und sporadisch stattfindendem Mastklettern fand nur eine sogenante Olympiade mit vier Wettkämpfen statt.

Leitung

der Hoteldirektor ist öffentlich mehr mit dem weiblichen Teil der Besatzung beschäftigt als mit den Passagieren,
der Cruisedirektor ist mehr mit sich und dem eher mäßigen Programm an Bord (Täglich : 1 x Kapitän, 1 x Vortrag, 1 x Kunst, 1 x Handwerken, 1 x Abendsingen und 1 x Abendunterhaltung) beschäftigt als mit den Passagieren.

Seemannschaft

erstklassig und sehr bemüht die Royal Clipper auch zu segeln und trotzdem die Termine zu halten

Der Kapitän macht zwar am Anfang einen etwas bärbeissigen Eindruck, ist aber sehr an seinen Passagieren interessiert, informativ (allerdings sind seine Vorträge etwas unstrukturiert), er läßt eine offen Brücke zu und dort ist man zu (faßt) jeder Zeit willkommen und legendlich sein Dudelsackspiel ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Die übrige Mannschaft ist ebenfalls offen und informativ - allerdings ist englisch mit russischem Akzent nicht immer leicht.

Hotel ohne Direktor 5 *
Cruise ohne Direktor 4 *
Service Bar und Speisesaal 3 - 4 *
Sport 3 *
Segelmannschaft 5 *


Erlebnisse auf der Reise

8. Seetag nach Bridgetown - ein schwer erkrankter Passagier wird von einem Hubschrauber der portugisischen Marine per Seilwind von der RC geholt und auf die Azoren geflogen. Die Aktion soll von einem Begleitflugzeug aus gefilmt worden sein.

ein Tag vor Malaga - nach Durchfahrt der Straße von Gibraltar Fototenderfahrt vor der marokkanischen Küste


Zusammengefaßt möchte ich feststellen das die Royal Clipper ein echtes und großartiges Schiff ist, daß eine ungewöhnliche Art des Reisens erlaubt und trotz kleiner Schwächen mich eine der schönsten Reisen meines Lebens erleben ließ, allerdings möchte ich daran erinnern, daß diese Reise als Transatlantikfahrt nicht mit den üblichen Wochentörns zu vergleichen seien dürfte.
__________________
Ahoi

Christian

  #3 (permalink)  
Old 07-09-2007, 05:07 PM
Junior Member
 
Join Date: Feb 2005
Posts: 19
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Ja schön,...

Da scheint sich das Schiff ja doch entwickelt zu haben, denn bei meinem Törn 2002 hatte ich ihr bestenfalls 4* gegeben.

Trotzdem favorisiere ich noch immer die beiden Sea Clouds, wenngleich diese in einer anderen Preisliga spielen.
 
 

Tags
captain, clipper, royal, von

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