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  #1 (permalink)  
Old 02-12-2007, 02:23 AM
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Nachdem wir in den letzen Jahren immer abwechselnd mit Costa oder MSC gefahren sind, fiel die Wahl dieses Mal wieder auf MSC und das Flagschiff Musica.

Die Anreise zur Kreuzfahrt erfolgte mit dem Bus von Ideal Tours. Die Fahrt verlief sehr angenehm. Ideal Tours hat jeweils 2 Busfahrer und eine Hostess an Bord. Die Zwischenübernachtung fand im Raum Verona statt. Am nächsten Tag ging es um 8.00 Uhr nach Genua, wo wir kurz vor 12.00 Uhr eintreffen. Dort wurde unser Bus erstmal auf einen Zwischenparkplatz geschickt, wo auch schon andere Busse warteten. Nach ca. einer halben Stunde fuhr unser Bus dann zum Terminal, wo wir ausstiegen und zum Check-in geführt wurden.
Dieser verlief aufgrund vieler geöffneter Schalter sehr zügig und wir waren um ca 13.30 Uhr bereits in unserer Balkonkabine achtern. Der Balkon hier ist sehr groß und windgeschützt.. Nachteil allerdings ist die Verschmutzung vom offenen Bereich des Restaurants, drei Decks weiter oben. Morgens fanden sich regelmäßig Zuckertüten, Croissantkrümel und leider auch Zigarettenkippen. Anscheinend haben einige noch nicht kapiert, dass man Abfälle nicht über die Reling wirft. Der Stauraum in der Kabine reichte gerade so aus. Die Kabine selbst war um einiges kleiner als die auf der Mediterranea letztes Jahr.

Danach ging es erstmal zum Essen und anschließend ein Rundgang übers Schiff. Dabei der erste Schock. Ich hörte nur deutschsprachige Passagiere. Waren wir hier auf einem italienischen Schiff oder einem deutschen. Später stellt sich dann auch heraus. Ca 80 % der Gäste kamen aus dem deutschsprachigen Raum. Der Rest verteilt sich auf Italiener, Franzosen, einige Spanier, Engländer und Japaner. Ein Bespiel: für den Ausflug nach Leptis Magna gab es 14 deutsche Busse, zwei gemischt deutsch/französisch und einer italienisch/englisch.

Gegen 16.30 Uhr war die Rettungsübung angesagt. Unser Treffpunkt für die Rettungsübung war die Crystal Lounge. Es mag ja ganz angenehm zu sein, sich dort aufzuhalten, für den Notfall sehe ich aber schwarz. Wenn keiner weiß welches Rettungsboot er aufsuchen muss, wird das im Chaos enden. Wenn man nur sieht wie die Leute bei Ausflügen, oder wenn’s ums Essen geht, drängeln, möchte ich keinen Notfall erleben. Wie immer sind die Stockträger die Gefährlichsten. Nach der Übung wieder die Unsitte gleich die Rettungsweste ausziehen und die Bänder am Boden hinterherziehen, damit auch die nachfolgenden die Gelegenheit haben, einmal draufzutreten. Leider hat mich meine Frau daran gehindert auf eins zu treten und so einem drängelnden Kappenrentner den Bodenkontakt zu ermöglichen.

Da wir die zweite Essenszeit hatten, gab es um 18.00 eine Willkommensinformation mit Ausflugsbesprechung. Die Qualität dieser Veranstaltung war so ziemlich das mieseste was ich bisher auf unseren Kreuzfahrten erlebt habe. Der deutsche Host (Typ Berufssoldat im Vorruhestand) gab ein paar Informationen, dazwischen stellte sich das Animationsteam vor und zum Abschluß gab es für die Ausflüge eine Power-Point Präsentation mit Stimme vom Band. Leider stimmten die Bilder nicht mit der Ansage vom Band überein. Egal, das ganze war sehr schnell vorbei und wer dann nicht genug verwirrt war, konnte seine Ausflüge gleich buchen.

Um 20.15 war die zweite Essenszeit angesagt. So um ca. 20.25 wurde dann der Speisesaal geöffnet, wobei die Kellner mit dem eindecken noch nicht ganz fertig waren. Deshalb standen auch keine Kellner bereit um die Gäste zum Tisch zu bringen. So irrten ein paar hundert Gäste zwischen den Tischen, um den richtigen zu finden. Nach einer gewissen Zeit konnte dann mit Hilfe der Kellner das Chaos entzerrt werden und jeder saß an seinem Platz.

Wir hatten einen 8-Personen Tisch am Fenster. Hier ein gewaltiger Minuspunkt des Restaurants L’ Oleandro. Die Tische stehen viel zu dicht aneinander und sind verhältnismäßig klein. Im Le Maxim sind die Platzverhältnisse wesentlich großzügiger. Unser runder 8’er Tisch wäre für sechs Personen genau richtig gewesen, bei acht Personen sind die Platzverhältnisse ähnlich der Touristenklasse im Flugzeug. Die Enge und auch die relativ geringe Deckenhöhe ergeben einen Geräuschpegel, dass man sich mit den Personen gegenüber nur schwer unterhalten kann. An unserem Tisch waren Gäste, die im November auf der Musica waren und so begeistert waren, dass sie gleich im Januar wieder gefahren sind. Allerdings waren im November 200 Personen weniger auf dem Schiff und sie hatten damals ihren Platz im Le Maxim. Jetzt waren Sie geschockt und meinten sie wären kein zweites Mal auf das Schiff, wenn es beim ersten Mal so gewesen wäre.

Dadurch dass die Tische so eng zusammenstehen, hatten die Kellner ihre Mühe durchzukommen, bzw. konnten es gar nicht. So wurde dann auch nicht von rechts serviert, sondern wie es eben ging, von links, über zwei Personen oder quer über den Tisch. Dass sich unsere beiden Kellner nicht vorstellten, fand ich zwar nicht so toll, aber bei dem Chaos am ersten Abend verständlich. Allerdings sind die Namensschilder bei MSC auch so klein, dass man die Namen sehr schlecht lesen kann. Auf dem Tisch stand bis zur Mitte der Kreuzfahrt auch nicht der Name des Kellners, sondern der des Table Superviser. Allerdings ist mir die Funktion dieser Personen bis heute nicht ganz klar. Unsere Superviserin Valentina stellte sich zwar am ersten Abend vor und meinte wir sollten uns bei Fragen etc. jederzeit an sie wenden. Ansonsten stand sie aber fast immer herum, unterhielt sich mit den Maitre’s und dem Maitre d’Hotel Tonino. Ab und zu öffnete sie mal eine Flasche Wein aber ansonsten kontrollierte sie nur, was die normalen Kellner tun. Dafür gibt es ja aber auch schon die normalen Maitre’s.
Beim Frühstück und Mittagessen hat man im SB-Restaurant immer gemerkt, dass das Schiff voll ist. Wenn man sich nicht gleich am Anfang oder erst gegen Ende der Öffnungszeiten einfand, war es äußerst schwierig einen Platz zu finden. So haben wir meistens im L’Oleandro gegessen. Der Service war dort immer gut. Die Kellner hatten früh und mittags den Platz richtig zu servieren und waren aufgrund der geringeren Gästezahl als abends, immer sehr aufmerksam. Nicht zu empfehlen ist das Le Maxim zum Frühstück. Aus irgendeinem Grund bekommen die Kellner es einfach nicht in den Griff. Wir waren nur einmal dort. Auch andere Gäste die dort Ihren festen Tisch zum Abendessen hatten, gingen zum Frühstück ins L’Oleandro.

Zu den Speisen brauche ich nichts zu erwähnen, die Menüs waren die gleichen wie bei der Kreuzfahrt von HeinBloed. Bei der Präsentation war es manchmal etwas besser, meistens aber genauso. Die Portionen sind einfach viel zu groß. Zur Qualität der Speisen meine ich, dass diese besser ist als bei Costa, die über die Jahre nachgelassen haben. MSC hat den Standard, den wir von der Kreuzfahrt auf der Opera 2005 kennen, beibehalten. Bei Costa waren wir letztes Jahr auf der Mediterranea ziemlich enttäuscht.

Die einzelnen Anlaufhäfen führe ich nicht im Detail auf, es war ja die gleiche Tour wie sie auch HeinBloed bereits ausführlich beschrieben hat.

Das Wetter war durchwachsen, von strahlendem Sonnenschein bis Sturm war alles geboten. Bei den Pyramiden wurden die Ausflügler bei Regen und Sturm mit dem Sand richtig paniert. Durch den Sturm konnten wir in Alexandria in der Nacht nicht auslaufen und mussten bis zum Morgen im Hafen bleiben. Da aber 2 Seetage bis Tripolis geplant waren, wurde die Verspätung wieder aufgeholt. Ansonsten sind wir immer genau im Zeitplan geblieben.

Vielleicht ein Vergleich zwischen Costa und MSC. Wo Costa immer noch einen großen Vorsprung hat ist der Punkt Personal. Das Personal bei Costa ist wesentlich herzlicher und versucht mehr Kontakt zu den Gästen zu bekommen. Bei MSC ist die Bandbreite beim Personal wesentlich größer. Unser Zimmersteward zum Beispiel war freundlich, mehr aber nicht. Er hat immer darauf geachtet, seinen Job mit möglichst wenig Aufwand zu verrichten. Eis war während der ganzen Fahrt nicht im Eiskübel. Die Sauberkeit im Zimmer war ähnlich wie schon auf der Opera mäßig. Unter dem Bett war schon länger nicht mehr gesaugt worden. Der Badezimmerboden wurde in den Ecken wohl noch nie geputzt und Halterungen für die Glasablagen hatten auch noch keinen feuchten Lappen gesehen. Auf den Glasablagen baute sich während der Reise eine gleichmäßige Staubschicht auf. Während wir in Rom waren, wurde das Zimmer wohl schon für die nachfolgenden Gäste vorbereitet. Als wir Abends zurückkamen waren der Obstkorb, die Ausflügsbroschüre, die Zahnputzgläser verschwunden, und die MiniBar abgesperrt. Im Bad wurden die Glasablagen erstmals gewischt. Unsere Sachen auf die oberste Ablage geschlichtet, damit die zweite mit den MSC Utensilien wieder ordnungsgemäß hergerichtet werden konnte. Man hatte den Eindruck, dass man nur noch stört und am besten auf dem Gang schlafen sollte. Bei anderen Gästen war dies nicht so extrem, aber es zeigt, dass die Hausdame wohl nicht auf gleichmäßigen Standard achtet. Douglas Ward hätte man so einen Service sicherlich nicht geboten.
Als wir von Rom zurückkamen fanden wir auf dem Bett ein Schreiben des Aloha-Spas, wo meine Frau 8 Tage zuvor war. Für den nächsten Besuch an einem Hafentag würde sie 50 % Rabatt bekommen. Ganz nett, nur etwas nutzlos, wenn man am nächsten Tag ausschifft.
Im Restaurant hat sich der Busboy am letzten Abend nicht einmal verabschiedet, so haben wir uns das zusätzliche Trinkgeld für ihn gespart. Auch die Table Superviserin hielt es nicht für notwendig, sich zu verabschieden. Eine Flasche Wein, die wir am Vorabend nur zur Hälfte getrunken hatten, war nicht mehr auffindbar. Dies sind nur Kleinigkeiten, aber für eine Gesellschaft, die den Anspruch erhebt, die Beste zu sein, nicht akzeptabel. Gerade solche Kleinigkeiten im Service machen den Unterschied, ob man sich willkommen fühlt.

Sehr unflexibel zeigte man sich bei den Essenzeiten. Egal ob die Ausflüge länger dauerten oder nicht, die Essenzeiten blieben gleich. In Alexandria waren wir bei der zweiten Essenszeit fast fertig, als die Ausflügler von Kairo zurückkamen. Da viele keine Lust hatten, ins SB-Restauant zu gehen, sind sie einfach noch in den Speisesaal gekommen. Man konnte den Kellnern die Begeisterung ansehen, dass sie um 21.30 noch einmal mit dem Servieren anfangen konnten und dann im Prinzip 3 Essenzeiten durchführen konnten. Auch in Rom war die erste Essenszeit wie üblich auf 18.00 Uhr festgelegt. Die Ausflügler kamen aber erst gegen 18.30 zurück und mussten dann, weil ja fast alle Busse gleichzeitig ankamen, noch bis zu 45 Minuten warten, bis sie auf dem Schiff waren. Da aber an diesem Abend das SB-Restaurant nicht geöffnet war, mussten alle die die erste Essenszeit hatten, noch in den Speisesaal, was natürlich dafür sorgte, dass die zweite Sitzung verspätet begann. Etwas mehr Flexibilität bei der Planung würde für weniger verärgerte Gäste sorgen. Da ist der Servicegedanke bei MSC noch weit vom Ideal entfernt.

Wenn wir das Tagesprogramm oder andere Schriftstücke in die Kabine bekamen, wunderte ich mich doch, warum nicht der deutsche Host oder anderes deutsches Personal dies nicht vorher durchlesen. Die deutschen Informationen schienen manchmal aus dem Übersetzungscomputer zu kommen. Ein paar Stilblüten: „Für das Mitternachts Gala-Buffet haben wir Cocktails erschöpft, die der Schönheit und der Vielfalt dieses Buffet passen. Heute Nacht bieten wir Ihnen …(Aufzählung der Cocktails) zu einem Sonderbaren Preis: € 5.10 an.“
Im Faltblatt über MSC, das auf jeder Kreuzfahrt verteilt wird, findet sich: „ … denkt man, dass unsere Gesellschaf echt groß und voller Energie ist. MSC ist noch eine private Agentur, eine einzelne Familie mit klaren Gedanken, das heißt die Beste zu sein, und hier auf diesem Schiff fühlen wir uns alle Teil dieser Familie.“ „Seit Ende der 80 Jahre hat die Gemeinschaft den richtigen Schritt in das Schiffsgeschäft getan und ist so eine Schiffsflotte im Umlauf geworden.“ Dann über die Musica: „Was sie bewegt! Sie braucht viel Potenz. (es konnte uns allerdings keiner Auskunft geben, wie viel ****** auf der Tour gebraucht wurde) …. Dann hat sie auch 2 Stabilisatoren, welche bei unruhiger See gekippt werden, auch wenn wir eigentlich immer ruhige See haben. Über die Rhapsody: „ Sie wurde von der Prinzessin Grace von München eingeweiht.“ Bayern wäre vielleicht gern ein Königreich. Aber das wir jetzt schon eine Prinzessin haben, war mir neu. Liest bei MSC München eigentlich niemand den Unsinn, der dort verbreitet wird? Ein Unternehmen das den deutschen Markt so im Visier hat, sollte sich solche Blößen nicht geben. Aber da ja nicht mal der Kapitän in der Lage war, beim Cocktail einen Satz in Deutsch zu sagen, sind solche Dinge wohl nicht wichtig. Bislang hatte auf jeder unserer Kreuzfahrten (auch MSC) der Kapitän einen Satz in jeder Sprache gelernt. Mattia Manzi auf der Musica sprach nur italienisch und einen schwer verständlichen Satz in Englisch.

Fazit: Die Musica ist ein geschmackvoll gestaltetes Schiff, im Gegensatz zu den quietschbunten Costa-Schiffen. Was wie Marmor aussieht, ist meistens auch echter Marmor und nicht Plastik. Allerdings zeigen sich bereits erste Abnutzungserscheinungen. Auf unserem Balkon hat der Rost bereits seine Arbeit begonnen, im Zimmer lösen sich erste Leisten und im L’ Oleandro hat fast jeder Stuhl schon Flecken.
MSC hat sich seit unserer letzten Fahrt auf der Opera gesteigert, vor allem im Showbereich und bei der Bedienung in den Bars, die immer aufmerksam und nett waren.
Bei voller Belegung ist das Schiff nicht zu empfehlen. Bei etwa gleicher Grundfläche fasst die Costa Mediterranea über 400 Passagiere weniger und das merkt man deutlich. Wir hatten erstmals auf einer Kreuzfahrt den Eindruck, dass das Schiff zu voll ist. Ein Nachteil der Musica gegenüber der Concordia ist, dass sie über keinen Magrodome verfügt. So hat keiner die Pools benutzt. In Piräus haben wir neidisch zur Concordia geblickt, wo beide Magrodomes geschlossen waren und die Pools deshalb auch benutzt werden konnten. Hoffentlich plant MSC dies bei der Serenate und der Fantasia.
Die Enoteca Wine Bar und das Sushi Restaurant wurden auf unserer Fahrt fast nicht benutzt. Als wir im Sushi Restaurant Abends gegessen haben (was sehr, sehr lecker war), wurden wir, wie Außerirdische von den vorbeigehenden betrachtet.
Insgesamt hat uns die Kreuzfahrt gut gefallen. MSC ist über die Jahre immer besser geworden, mit ein wenig Aufwand könnten sie an Costa vorbeiziehen. Es fehlt nur etwas Feinschliff.

Für unseren nächsten Urlaub überlegen wir uns allerdings, ob wir nicht mal auf ein amerikanisches Schiff gehen, da sich sowohl bei Costa als auch bei MSC der Anteil des deutschsprachigen Publikums dermaßen vergrößert hat, dass das internationale Flair immer mehr verloren geht. Tiefpunkt diesbezüglich war der Frühschoppen mit Sauerkraut, Bratwurst und Bier.

Gruß Klaus
  #2 (permalink)  
Old 02-12-2007, 03:23 AM
Uwe Uwe is offline
 
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Hallo nick-b,

sehr lesenswerte Fleißarbeit.Wenn man die vorangegangenen Berichte mit deinem mixt, kommt ein sehr klares Bild der Musica heraus. Ein sehr schönes Schiff, aber bei Vollbelegung zu klein dimensioniert. Diesen Eundruck hatte ich bei der Costa Mediterranea trotz Vollbelegung während der italienischen Ferienzeit nie.
Schicke doch deinen bericht an MSC München. Vielleicht wacht man dann dort auf und gibt den Italienern ein wenig Nachhilfeunterricht.
Ich habe auch gelernt, dass der Wohlfühlfaktor entscheidend von der Freundlichkeit des Personals geprägt ist. Schlampige Kabinenstewards / Stewardessen: ganz schlecht.
Muffige Kellner: oberschlecht.
Werde berichten, wenn wir wieder von Bord der MSC Opera zurück sind.
Gruß
Uwe
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Old 02-12-2007, 09:14 AM
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Hallo Klaus,

auch ich habe Deinen Bericht mit großem Interesse gelesen - gibt er doch in vielen Teilen die Erfahrungen wieder, die wir selbst im letzten November auf der Musica gemacht haben.

Viele Grüße!
Stefan
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Old 02-19-2007, 02:59 PM
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Hallo Klaus, Hallo Stefan,

mir hat der Aufenthalt auf der MUSICA so "mißfallen", daß wir heute die nächste Silvesterreise gebucht haben.

Wir werden wieder die gleiche Kabine bewohnen, leider wahrscheinlich nicht die gleiche Crew an Bord vorfinden,
da diese nur max. 8 Monate im Einsatz ist. Wir haben auf unserer Reise jedenfalls was den persönlichen Bereich = die Kabine betrifft, absolut keinen Grund einer Beanstandung. Unser Bad war stets sauber, wenn wir 5 x am Tag die Toilette benutzt haben und danach auf dem Schiff unterwegs waren, war auch 5 x am Tag das Bad geputzt und die Papierrolle gefaltet.

Auch war unsere Minibar stets gefüllt und unser Bett frisch bezogen unsere Nachtwäsche kunstvoll dekoriert und die Kabine sauber. Sogar die Balkon-Möbel wurden stets "in Position gestellt."

Bei Windstärke 8-9 ist unser Tisch nicht umgekippt - sogar meine Digicam (nicht von Aldi) drum um so trauriger, daß ich sie auf dem Balkon vergessen habe, stand morgens noch auf dem Balkontisch und hat diese Tortur auch überlebt.

Negativ kann ich nur die Fleischqualität nennen, auf der MUSICA wird das Fleisch nicht dem deutschen Kochbuch entsprechend geschnitten. Steak ist hier nicht Rumpsteak, Filetstek oder Hüftsteak - aber vielleicht lernt man das noch.

Hallo Klaus - ich wünsche Dir viel Spaß auf dem amerikanischen Schiff - Disney pur und erzähle mir nicht, daß die Amis besser kochen, 3 Aufenthalte ( 1 x New York und 2 x Florida Rundreise/mit je 2 Wochen Miami) haben mich eines besseren belehrt.

Ein Reisebericht auf VOX von der "Freedom of the Seas" und der "QM2" hat mir gezeigt, daß ich weder im Disneyland Urlaub machen möchte (haben wir mehrmals live erlebt), noch auf der QM2 jeden Abend im Smoking oder Abendkleid zu Tisch erscheinen möchte.

Ich freue mich schon jetzt für die 4 Gala-Abende meine Kleidung einzupacken - meine Abendkleidung ist zeitlos, so daß ich keine größeren Anschaffungen zu tätigen habe.

Trudi
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Old 02-21-2007, 10:10 PM
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hallo klaus

dein bericht ist fast identisch mit den erzählungen unserer bekannten. sie waren ebenfalls zu diesem zeitraum auf dem schiff.

sie sagen einmal und nie wieder.

na ja, geschmäcker sind nun mal verschieden.jeder sieht es etwas anders.

es war sehr amüsant deinen bericht zu lesen.
am meisten musste ich über den satz lachen wo dich deine frau gehindert hat auf die bänder zu tretten.

für die nächste reise wünsch ich dir alles gute
und hoffentlich hast du dann positivere erlebnisse.

gruss

wolfgang
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Old 02-22-2007, 07:46 AM
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Originally posted by woro:
... sie sagen einmal und nie wieder ...
Hallo Wolfgang,

eine solche Aussage ist mir etwas zu pauschal. Rückblickend auf unsere Erfahrungen vom letzten November hat MSC nach meiner Auffassung bei der Muscica einen großen Fehler begangen, indem man ein 4-Sterne-Produkt (nach eigener Bewertung sogar ****+!) beworben, aber nur eine 3-Sterne-Leistung erbracht hat - dies allerdings zu einem 2-Sterne-Preis.
Der Kunde hat zwar damit für seine Kröten eine mehr als nur angemessene Leistung erhalten, aber eben nicht die, die ihm versprochen worden ist bzw. die er erwartet hat. Diese durch den Marketing-GAU von MSC verursachte Diskrepanz zieht sich eigentlich durch alle Diskussionen hier.

Die Konsequenzen muss man von daher entsprechend differenziert ziehen:
Zum "Normal"-Preis würde ich ebenfalls nicht mehr zu MSC gehen, und wer eine "echte" 4-Sterne-Kreuzfahrt möchte, ist auf der Musica wohl nicht optimal aufgehoben.
Wer allerdings einen preiswerten Urlaub machen möchte, kann bei den Kampfpreis-Angeboten im Winter (fast) bedenkenlos zuschlagen. Wir zumindest würden zum Preis vom letzten November (passende Gelegenheit und passende Route vorausgesetzt) ohne weiteres wieder auf die Musica gehen.

Viele Grüße!
Stefan
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Old 02-24-2007, 07:21 AM
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hallo
ich sommer 2006war es schon ein 4sterne schiff und auch mit dem service!
wir haben auch nichjt zum normalpreis gebucht!
allerings sollte man auch nicht zu dem preis buchen, denn der frühbucherrabatt ist immer vorhanden meine ich .
lg magnus
  #8 (permalink)  
Old 02-24-2007, 10:05 AM
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Originally posted by Trudi:
Negativ kann ich nur die Fleischqualität nennen, auf der MUSICA wird das Fleisch nicht dem deutschen Kochbuch entsprechend geschnitten. Steak ist hier nicht Rumpsteak, Filetstek oder Hüftsteak - aber vielleicht lernt man das noch.
Quote:
Originally posted by nick-b: Ein Nachteil der Musica gegenüber der Concordia ist, dass sie über keinen Magrodome verfügt. So hat keiner die Pools benutzt. In Piräus haben wir neidisch zur Concordia geblickt, wo beide Magrodomes geschlossen waren und die Pools deshalb auch benutzt werden konnten.
Hallo,

nach nochmaligem Lesen meines Kommentares muß ich noch hinzufügen, daß auch ich der MUSICA einen Punkt abziehe, und zwar für das Fehlen des Innenpools - als Neuling habe ich "Magrodome" überlesen.

Bei unserer Silvesterreise waren gemäß Infos seitens des Personals ca. 2.500 Passagiere an Bord. Auch wir hatten einen schönen 8 Personen-Rundtisch im Restaurants L’ Oleandro. Bei Belegung mit 8 Personen war der Tisch unserer Meinung nach ausreichend groß, für 6 Personen ideal - wir hatten das Glück, daß 1 Paar das a la Carte-Restaurant bevorzugte.

Ein Wermutstropfen bezüglich Personal ist bei mir jedoch auch haften geblieben - ca. gegen Mitte der Kreuzfahrt, nach einem etwas trockenen Tagesausflug Casablanca/Rabat - wir hatten keine Möglichkeit nach Rückkehr ca. 19.00 Uhr noch unseren Durst anderweitig zu löschen, bestellte ich beim Abendessen ca. Halbzeit, vor dem Hauptgang ein zweites Getränk, mein Mann ebenso. Mein Mann bekam dieses auch, ich nicht - unser Getränkekellner witzelte, er hätte dies für einen Scherz gehalten, ich bestellte erneut. Nach 15 Min. erinnerte ich ihn an meine Bestellung. Die Antwort wollte ich eigentlich als schriftliche Beschwerde an MSC weitergeben, habe dies aber dann nicht gemacht - "Hier gibt es nichts mehr, gehen Sie auf Deck 13, dort ist bis morgenfrüh offen". Ich fand das überhaupt nicht mehr witzig, was wohl auch unser Getränkekellner bemerkte, sich zwar für seinen Fehler entschuldigte, ich aber trotzdem mein Hauptgericht etc. trocken "herunterbringen" mußte. Diese Vorgehensweise zeigte uns jedoch deutlich, daß man die Gäste so schnell wie möglich aus dem Restaurant "verabschieden" möchte, was in unserem Falle dazu führte, daß engere Kontakte - und somit Verzehr an Bord sowie Gemütlichkeit, geselliges Beisammensein - seitens MSC unterbunden wurde. Auch darüber sollte MSC vielleicht einmal nachdenken.

Ich hoffe, daß MSC bis zu unserer nächsten Silvesterreise die Hausaufgaben gemacht hat.

Gruß Trudi


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Old 02-25-2007, 03:40 AM
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Originally posted by Trudi:
... "Hier gibt es nichts mehr, gehen Sie auf Deck 13, dort ist bis morgenfrüh offen". Ich fand das überhaupt nicht mehr witzig ...
Das würde mir wohl auch erst mal die Sprache verschlagen - und von einer solchen Seite habe ich das MSC-Personal auch nicht kennengelernt.
Spricht meiner Meinung nach auch gegen die automatische Trinkgeld-Abbuchung, denn nur, wer sich seines Trinkgeldes sicher ist, kann sich so etwas erlauben. Ich hoffe, es hat bei Dir zumindest im Abschluss-Fragebogen seinen Niederschlag gefunden?

Viele Grüße!
Stefan
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Old 03-08-2007, 07:32 PM
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Hallo Garfield,

selbstverständlich haben wir die Rubrik "Abendessen" hier eher negativ bewertet, da wie bereits geschrieben, auch die Fleischqualität hätte besser sein können. Allgemein stimmte aber auch der Service.

Silverster 2007 werden wir wie gesagt ja auch wieder die gleiche Kabine bewohnen, bei etwas anderer Route. Gleich sind nur Malaga, Madeira - und daß ist der Grund dieser Reise - sowie Rom.

Madeira war einfach fantastisch - von 32 Abschußpunkte wurde das Feuerwerk synchron abgefeuert - betrachtet von unserem Standplatz auf Reede....

Gruß Trudi
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