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Old 02-27-2008, 11:28 PM
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Hallo Kreuzfahrtfans!

Hier nun mein sehr umfangreicher Reisebericht, bei dem hoffentlich niemand gelangweilt wird. Die passenden Bilder sind unter dem Link
http://fotos.web.de/angi13/Oestliches_Mittelmeer
zu finden.

Östliches Mittelmeer

Reisetermin: 28. Jänner – 8. Februar 2008

Schiff: Costa Concordia

Route: Savona – Seetag – Katakolon – Izmir – Athen – Rhodos – Limassol – Alexandria – 2 Seetage – Civitaveccia – Savona. Eigentlich hätten wir zuerst Athen und danach Izmir anlaufen sollen. Da aber gerade an diesem Tag das Staatsbegräbnis des Oberhauptes der griechisch-orthodoxen Kirche stattfand wurde Izmir vorgezogen. Und das war gut so, denn in Athen wären alle Sehenswürdigkeiten geschlossen gewesen. Einziger Nachteil - statt einem ganzen Tag in Izmir hatten wir nur einen Halben.

Anreise: Wir, Raimund und Angelika, fliegen bereits am Freitag, dem 25. Jänner, von Wien mit Sky Europe nach Mailand-Bergamo. Das Flugzeug bleibt ziemlich nahe am Gebäude stehen und so dürfen wir uns gleich zu Fuß dorthin begeben. Gut auch für das Gepäck, denn nach 15 Minuten ist es schon auf dem Laufband. Weitere 10 Minuten später haben wir die Tickets für den Shuttlebus (von Autostradale, Returnticket um 14,50 €) gekauft und schon geht’s Richtung Mailand ab. Der Bus hält direkt am Hauptbahnhof(Statione Centrale), von dort machen wir uns zu Fuß auf den Weg in unser Hotel, welches laut Hotelbeschreibung nur 800 m entfernt ist. Das Windsor Milano ist auch tatsächlich schon nach ca. 15 Minuten erreicht. Ich finde dieses Hotel um 70,-- € pro ZIMMER mit Frühstück sehr preiswert (Preis ist aber saisonbedingt). Die Lage ist günstig, U-Bahn, Bus und Straßenbahn in unmittelbarer Nähe, reichhaltiges Frühstück (was ja für Italien nicht immer selbstverständlich ist), saubere Zimmer und die Minibar ist frei. Einziger Nachteil ist die etwas lärmige Straßenbahn vor dem Hotel, aber wenn man von einem langen Tag müde ist schläft man trotzdem gut. Wir verbringen Samstag und Sonntag mit Sightseeing in Mailand und erfreuten uns an dem schönen Wetter (Bild 1)

Monat, 28. Jänner: Mit der Bahn fahren wir vom Mailänder Hauptbahnhof (Bild 2) direkt in etwas mehr als 2 Stunden nach Savona. Die Tickets hatten wir schon am ÖBB Schalter in Wien gekauft und auch Plätze reserviert. Was gut war, denn der Zug ist ziemlich voll (zumindest unser Wagon). In Savona angekommen nehmen wir ein Taxi zum Hafen (15,-- € Einheitspreis), wo wir gegen 12 Uhr ankommen (Bild 3). Sofort kümmerte sich eine Dame von Costa um uns, erklärt die weitere Vorgangsweise und wo es zum Warteraum geht. Die Einschiffung sollte gleich beginnen (zu unserer Freude früher als in den Reiseunterlagen angegeben) und wir erhalten die Einschiffungsnummer 5. Auch das Gepäck wird uns sofort abgenommen. Es sind schon ziemlich viele Leute da, aber schon um 12.45 Uhr sind wir dran (Bild 4). Zuerst wird unser Reisepass kopiert (warum erkläre ich später) das obligatorischen Foto gemacht, die Reisepapiere geprüft und wir werden mit einem Desinfektionstuch beglückt. Finden wir in Ordnung, man braucht ja nicht unbedingt den Norovirus an Bord. Dann werden unsere Pässe eingesammelt mit der Erklärung, dass wir sie in Zypern wiederbekommen. Bis dahin würde an jedem Hafen die Kopie des Reisepasses reichen. Jeder der in Ägypten von Bord gegen möchte, braucht nämlich einen Stempel (hat dann auch gut funktioniert).
Wir werden vom Personal weitergereicht, bis wir unsere Kabine erreicht haben. Wir haben eine Innenkabine auf Deck 1 im Heckbereich und sind von Größe und Ausstattung angenehm überrascht (Bilder 5-8). Genügend Stauraum, Koffer finden unter dem Bett Platz und auch das Bad besitzt genügend Abstellflächen. Gepäck ist natürlich noch nicht da, das kann man in einer ¾ Stunde auch nicht verlangen. Also Schiffsplan in die Hand genommen und das Parigi (Bild 9, 10) gesucht und gefunden, wo wir uns erst mal stärken. Danach machen wir unsere erste Orientierungs- und Fototour durchs Schiff (Bilder 11-38). Zurück in der Kabine heißt es Koffer auspacken und um 14.30 Uhr ist im Theater Athene die deutschsprachige Informationsveranstaltung (Bilder 39, 40). Wir erfahren, dass sich 3.300 Passagiere aus 28 Nationen, davon ca. 600 deutschsprachige, an Bord befinden. Das ist fein, denn damit sind die Ausflüge in Deutsch (wir haben 3 gebucht) gesichert. Um 17.20 Uhr folgt auch schon die Rettungsübung. Gleich anschließend ist es schon Zeit für das Abendessen im Roma (1. Sitzung) (Bild 41). Vorher noch geschwind an Deck, um das Ablegen nicht zu verpassen. Dabei habe ich das Schiffshorn das erste Mal gehört und mich gründlich erschrocken (wir standen sehr in der Nähe). Wir bekommen einen 6-er Tisch (Bild 42) mit 2 Ehepaaren die auch aus Österreich sind. Wir verstehen uns gleich gut, da es auch altersmäßig passt. Unser Kellner Jun HU ist aus China, sein Assistent Cometa ARANICO von den Philippinen und beide sind sehr nett und kompetent (Bild 43). Bei Tisch erhalten wir auch die im Internet gebuchten Bons für die Getränkepakete. Überhaupt wird für die Pakete sehr viel Werbung gemacht, davon hatten wir vor 2 Jahren auf der Classica eigentlich gar nichts bemerkt.
Nach dem Essen lassen wir die Kreditkarte registrieren (Glück gehabt, war nach 20 min. erledigt, nach uns waren die Massen, es wurde dann am nächsten Tag fortgesetzt), trinken noch mit einem Berliner Ehepaar, die wir in der Wartehalle kennen gelernt hatten, einen Cocktail und dann ab ins Bett, denn der Tag war lange und – obwohl stressfrei - doch anstrengend.

Dienstag, 29. Jänner, Seetag: Gegen 8 Uhr suchen wir das Milano um frühstücken zu gehen (das Roma ist am Morgen und mittags immer geschlossen). Getränke und warme Speisen werden serviert, alles andere (Wurst, Käse, Obst, Marmelade, Obst, Gebäck, Müsli usw.) am Buffet. Weil ich noch Lesestoff brauche, hole ich mir in der Bibliothek Tatra ein Buch. Lektüren werden in Italienisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch angeboten. Zum Mittagessen haben wir uns mit den Berlinern im Milano verabredet. Nachmittags fahren wir bei der Vulkaninsel Stromboli vorbei, der mit einer kräftigen Rauchwolke eine nette Vorstellung gibt (Bilder 44-47). In der Ferne erspähen wir auch den Ätna. Wir erleben einen herrlichen Sonnenuntergang vor Sizilien (Bild 48), bei der Einfahrt in die Straße von Messina ist es aber leider schon ziemlich dunkel (Bild 49). Heute ist auch der erste Galaabend, anlässlich des 60. Geburtstages von Costa. Vor dem Theater noch unseren Drink geschlürft, heute in der Bar Londra. Weil wir uns mit dem netten Barkeeper Roman (Bild 50) so gut unterhalten, wird die Londra unsere Stammbar. Auch die Lifemusik ist nicht zu aufdringlich. Im Theater Athene ist heute die Produktionsshow „Celebration-Musical“ zu sehen. Das Theater spielt wirklich alle Stückerl, das Schiffsensemble besticht durch Tanz und fantasievolle Kostüme und auch das Sängerpärchen René und Percy geben ihr Bestes.

Mittwoch, 30. Jänner, Katakolon: Da wir erst gegen Mittag in Katakolon (Bild 51, 52) ankommen werden, genießen wir das Frühstück wieder im Milano. In der Bar Vienna, in der am Vormittag kein Betrieb ist, finden wir ein ruhiges Plätzchen zum Lesen. Zum Mittagessen gehen wir ins Parigi, weil wir um 12 Uhr schon in der Londra (immer der Treffpunkt für die Ausflüge in Deutsch und Französisch) sein müssen. Unser erster gebuchter Ausflug führt uns nach Olympia (wohin sonst ) (Bilder 53-59). Wir haben herrliches Frühlingswetter, schöner geht nicht. Auf der Fahrt sieht man noch sehr häufige Spuren der Brände vom vorigen Jahr, teilweise wird auch schon wieder aufgeforstet. Olympia selbst hat nichts abbekommen, das Feuer hat (oder wurde) kurz davor gestoppt. (Bild 60) Wir sind froh, dass die Concordia das einzige Schiff im Hafen ist, denn es reichen die Besucher dieses Schiffes auf dem Gelände. Was muss hier für ein Gedränge herrschen, wenn mehrere Schiffe gleichzeitig anlegen. Nach der Rückfahrt bleibt uns noch ein wenig Zeit für einen Bummel durch das Dorf. Die Concordia liegt majestätisch im Hafen und wir freuen uns, mit so einem eindrucksvollen Schiff unterwegs zu sein (Bilder 61-63). Nach dem Abendessen und unserem täglichen Drink überlegen wir, ob wir uns die heutige Show überhaupt ansehen sollen. Am Programm steht der Bauchredner Nicolodi, wir haben die Befürchtung, ihn gar nicht zu verstehen. Aber zu unserer großen Freude war sein Programm in fünf Sprachen für alle verständlich. Wir haben wirklich Tränen gelacht.

Donnerstag, 31. Jänner, Izmir: Wie schon eingangs erwähnt, wäre eigentlich heute Athen auf dem Programm. Wegen der Routenänderung wird aber mit Volldampf Izmir angesteuert (Bilder 64, 65). Es ist wieder sonnig, aber sehr kalt, nur 5° C. Zum Lesen ziehen wir uns heute zum Lido Mediterraneo zurück. Hier ganz am Heck hat man einen wunderbaren Blick nach draußen und es ist Nichtraucherzone. Auch die Lautstärke ist in Ordnung, ganz im Gegensatz zum Lido Riviera Magica. Dort ist immer laut (hier finden die Animationen statt), es ist feuchtschwül und verraucht. Aufgrund der Kälte sind natürlich beide Pooldächer geschlossen. Wir essen auch gleich hier zu Mittag, denn 13 Uhr ist Treffpunkt in der Londra. Mit dem Bus fahren wir nach Ephesus, unsere Führerin spricht sehr gut Deutsch und erzählt uns auch viel über Land und Leute. Die Ausgrabungen sind absolut sehenswert, aber auch hier gilt: wie schlimm muss es zur Hauptsaison sein (Bilder 66-73). Und sollten wir hier noch mal herkommen, müssen wir unbedingt Brekkis mitnehmen. Denn auf dem ganzen Gelände sind viele Katzen, die nichts gegen eine kleine Fütterung einzuwenden hätten (Bild 74). Dieser Ausflug ist auch mit einer Verkaufsfahrt in ein Juweliergeschäft verbunden. Die Sachen sind zwar wirklich sehr schön, doch leider bin ich in die Verkaufsfalle getappt und mit einem Opalanhänger von dannen gezogen „grins“. Auf der Rückfahrt, wir sind noch nicht sehr weit gekommen, gibt plötzlich unser Bus den Geist auf und ist nicht mehr weiterzubewegen. Aber schon nach guten 10 Minuten ist ein Ersatzbus da und wir kommen ohne weitere Zwischenfälle wohlbehalten beim Schiff an. Wir und ein zweiter Bus sind ziemlich spät dran, nach uns wird schon hektisch die Gangway eingeräumt und alles zum Ablegen fertiggemacht. Das ist dann der Vorteil einer gebuchten Tour, auf unseren Bus musste Costa auf jeden Fall warten. Der Einfachheit halber sind wir gleich ins Parigi essen gegangen. Wir hätten zwar an der 2. Sitzung teilnehmen können, aber das ist uns viel zu spät. Aber von unserem Drink in der Londra ließen wir uns nicht abhalten. Die Show haben wir ausgelassen, hat uns nicht interessiert („Mariagrazia Quaranta, eine außergewöhnliche talentierte Sängerin“). Wir gehen zeitig schlafen, denn morgen steht uns ein ganzer Tag in Athen bevor.

Freitag, 1. Februar, Athen: Schon um 7 Uhr legen wir in Piräus an, es ist noch ziemlich dunkel. Nach dem Frühstück im Parigi muss ich gleich rauf aufs Deck um den Sonnenaufgang über Piräus festzuhalten (Bilder 75, 76). Es hat in der Nacht offenbar geregnet, aber es verspricht ein schöner Tag zu werden. Gegen 8 Uhr verlassen wir das Schiff und gehen in Richtung Metro (ganz ohne üble Hafengerüche), die wir nach ca. 25 Minuten auch finden. Auf diesem Weg herzlichen Dank für den Tipp (von wem auch immer) mit der Fußgängerbrücke. Ohne diesen Hinweis hätten wir die Station wohl schwer gefunden (Bild 77). Am Automaten kaufen wir ein Ticket um 70 Cent und schon fahren wir bis zur Station Monastiraki. Am Turm der Winde (Bild 78) vorbei ist unser erstes Ziel natürlich die Akropolis (Bilder 79-81). Wir sind früh genug dran, deshalb sind noch nicht viele Costagruppen da. Wir schaffen es noch, Fotos ohne Menschenmassen zu machen. Wir sind schon auf dem Rückweg, als erst der große Ansturm einsetzt. Wir gehen weiter zum Dionysos-Theater (ist im Kombiticket mit dabei, 12,-- €), zum Tempel des Olympischen Zeus (Kombiticket) (Bild 82), Olympiastadium, vorbei am Zappeion (Bild 83) durch den Nationalgarten (Bild 84) , wo wir in einem Cafe eine kleine Rast einlegen. Gerade rechtzeitig zur Wachablöse kommen wir am Präsidentenpalast an (zu jeder vollen Stunde) (Bild 85). Dann schlendern wir durch die Einkaufsstraße Ermou bis zur Markthalle, die wegen ihrer Urtümlichkeit eine echte Gaudi ist. An den Außenseiten findet man Händler mit Nüssen, Rosinen oder anderen Trockenfrüchten, dann kommen die Fleischhauer mit ihren Waren (auch Schweins- und Schafsköpfe, Hühner, halbe Lämmer usw.) (Bilder 86-88) und im innersten Teil sind die Meeresfrüchte (Garnelen, Krebse Fische, Tintenfische…) mit ihrem markanten Geruch, die lautstark angepriesen werden (Bild 89). Unsere Tochter hätte sich deswegen wahrscheinlich angek…). Obst, Gemüse, Blumen und Gewürze sind dann in den angrenzenden Gassen zu erwerben. Schließlich gelangen wir wieder nach Monastiraki, wo wir an den zahlreichen Läden vorbei bis zur griechischen Agora bummeln (Kombiticket) (Bild 90). Dort machen wir wieder eine kurze Rast, essen unser Obst und das Ganze im warmen Sonnenschein mit Blick auf die Akropolis – Urlaub pur. Dann streifen wir noch durch die Plaka bis wir wieder zur Metro kommen. Unsere Füße rauchen schon, also fahren wir zurück und sind gegen 16 Uhr beim Schiff. Heute gehen wir mal wieder ins Theater, es tritt das Duo Deltai auf. Zwei muskelbepackte Männer (nett zum Anschauen) zeigen eine sehr gute akrobatische Schau, bei der sie ihre Muskeln gut gebrauchen können.

Samstag, 2. Februar, Rhodos: Dieser Liegeplatz ist wohl der Beste von allen auf unserer Tour. Zu Fuß ist man in kaum 5 Minuten schon mitten in der Altstadt (Bild 91). In der Nacht hat es offenbar wieder geregnet und es hängen noch Wolken am Himmel. Die Sonne kann sich noch nicht durchsetzten, aber Hauptsache es bleibt trocken. Wir beginnen unseren Rundgang durch das Türkenviertel, vorbei am Seepferdchenbrunnen, der sehr renovierungsbedürftigen Redjeb Pascha Moschee (es wird daran gearbeitet) (Bild 92), dem Türkischen Bad, der Sultan Mustafa Moschee, der Süleiman Moschee (Bild 92a) und dem Uhrturm (Bild 93). Nächstes Ziel ist der Großmeisterpalast den man unbedingt gesehen haben muss (Bilder 94-96). Zu unserem Bedauern hängt an der dortigen Kasse ein Schild mit dem Hinweis, dass die Stadtmauern wegen Renovierungsarbeiten bis auf weiteres nicht begehbar sind. Schade, denn gerade darauf hätten wir uns sehr gefreut (sind nämlich nur dienstags und samstags geöffnet – laut Reiseführer). Wir verlassen den Großmeisterpalast und bummeln die Ritterstraße (Bild 97) hinunter und wenden uns dann in Richtung Eleftherias Tor (Bild 98) und Mandraki-Hafen. Sehr bemerkenswert finden wir die mit Kieselsteinmuster ausgelegten Gehwege (Bild 99). Aber wirklich nichts für Stöckelschuhträgerinnen, es ist sowieso unglaublich, mit welch unpassenden Schuhwerk manche unterwegs sind – arme Füße. Wir schlendern an den Windmühlen vorbei zum Kastell Ágios Nikólaos und zu Elafina und Elafós. Auch hier begegnen wir Unmengen von Katzen, die aber – wie wir feststellen konnten – gefüttert werden. Unser nächstes Ziel ist die Néa Agorá, die aber heute wie ausgestorben wirkt. Da wird es im Hochsommer sicher turbulenter zugehen. Wir essen in einem der winzigen Lokale zu Mittag, einen griechischen Salat, Gyros und Zaziki, echt lecker (Bild 100). Wir sitzen zwar draußen, aber heute hätte ich mir wirklich noch meine Windjacke gewünscht, die ich leider am Schiff ließ. Nach dem Essen spazieren wir ein Stück durch den Wallgraben, der uns ein wenig für die entgangenen Stadtmauern entschädigt (Bild 101). Die am Morgen noch schlafende Altstadt ist jetzt am Nachmittag zum Leben erwacht. Jetzt sind fast alle Geschäfte geöffnet und auch die Kreuzfahrerkunden sind munter geworden. Vor einem Ledergeschäft werden wir zu einem Ouzo eingeladen, obwohl wir versichern, nichts kaufen zu wollen. Es wird uns auch tatsächlich nicht übel genommen und wir konnten ein nettes Gespräch mit einem sehr gut deutsch sprechenden Einheimischen führen. Jetzt hat die Sonne auch die letzten Wolken vertrieben und schon hat es wieder herrlich angenehme Temperaturen. In der Soktrátous erstehen wir noch ein paar Mitbringsel und werden noch einmal zu einem Ouzo (es werden dann mehr) eingeladen. Schweren Herzens trennen wir uns von dieser schönen Insel, hier würden wir auch mal gerne länger bleiben (Bilder 102-104). Nach dem Abendessen (zweiter Galaabend) und unserem Drink besuchen wir wieder das Theater. Die heutige Show heißt „Strange Comedy, originelle Komik mit einem artistischen Paar aus Kanada“. War nicht schlecht, aber die Begeisterung des Publikums hielt sich in Grenzen. Diese Art von Humor war wohl nicht Jedermanns Geschmack.

Sonntag, 3. Februar, Limassol: Wir haben ein Experiment gewagt und von zu Hause schon via Internet einen Leihwagen bestellt. Es wurde uns versichert, ihn am Neuen Hafen vorzufinden (das war nämlich unser Ersuchen), wir sollten nur nach dem Firmenemblem Ausschau halten. Mit unseren Berliner Freunden Anne und Valentin sind wir so ziemlich die Ersten, die das Schiff um 7.45 Uhr verlassen. Aber weit und breit keine Verleihfirma zu sehen, auch die Taxifahrer wissen von nichts (eh klar, wollten lieber selber Geschäfte machen). Nahe dem Abfertigungsgebäude ist bei der Hafeneinfahrt eine Art „Portierhäuschen“, bei dem ich auch nachfrage. Er sieht sich meine ausgedruckte Reservierung an und greift sofort zum Telefonhörer, um dort anzurufen. Das haben wir wirklich super gefunden. Aber in diesem Moment bleibt neben uns ein Toyota Yaris stehen und ein junger Mann fragt, ob wir einen Leihwagen bestellt hätten. Nachdem wir uns vergewissert haben, dass er tatsächlich von der Firma Petsas & Sons ist, erledigen wir kurz die Formalitäten (Führerschein, Kreditkarte). Wir sind erfreut, eigentlich haben wir die billigste Kategorie, einen Chevrolet Matiz für 69,-- € reserviert. Aber jetzt bekommen wir die nächstbeste Kategorie und das für nur 61,-- €. Noch ein paar Tipps für unsere geplante Route geholt und schon geht’s los. Der Linksverkehr ist für meinen Mann schon eine Herausforderung, aber nach einigen Kilometern gewöhnt er sich daran. Nur bei den Kreuzungen heißt es aufpassen, allzu leicht möchte man auf die falsche Spur einbiegen. Unsere erste Station ist Kourion mit den Ausgrabungen. Wir fahren durch Orangenhaine und nehmen erst mal die falsche Abzweigung und landen am Strand von Kourion. Auch kein Fehler, raus und mal ins Meer gegriffen. Kommt uns gar nicht so kalt vor, Nordsee im Sommer ist auch nicht viel wärmer. Und tatsächlich sehen wir sogar ein paar Leute baden. Ein netter älterer Zypriote erklärt uns den richtigen Weg und beschenkt uns mit einer handvoll Muscheln. Als wir zu den Ausgrabungen (Eintritt 1,75 €) kommen, stehen schon Costabusse da, es ist aber nicht allzu voll. Vor allem beschränkten sich die Gruppen auf das Haus des Eustolios (Bilder 105, 106) und das Theater (Bild 107). Die etwas weiter entfernt liegenden Reste einer frühchristlichen Basilika, eines Forums und einer großen Thermenanlage können wir ganz alleine und in aller Ruhe besichtigen (Bilder 108-111). Weil wir ja schon um 13.30 Uhr wieder zurück am Schiff sein sollen, streichen wir das Heiligtum des Apollo Hylates aus Sicherheitsgründen und fahren zurück nach Kolossi, wo wir die imposante Johanniterburg besichtigen (Eintritt 1,75 €) (Bild 112). Danach fahren wir auf die Halbinsel Akrotiri, zum Kloster Ágios Nikólaos ton Gatón - dem „Katzenkloster“ (Bilder 113, 114). Die Legende erzählt, das Kloster habe von Kaiserin Hélena 100 Katzen geschenkt erhalten, um damit der Schlangenplage auf der Halbinsel Herr werden zu können. Und tatsächlich räkeln sich noch viele Katzen im sonnigen Klostergarten (Bild 115). Auf dem Rückweg bleiben wir noch beim Akrotiri Informations- und Beobachtungszentrum stehen und sehen durch die dort zur Verfügung gestellten Ferngläser die überwinternden Flamingos im Salzsee. Übrigens – auch die Concordia ist von hier nicht zu übersehen (Bild 116). Jetzt müssen wir den Wagen noch volltanken, denn sonst würde die Benzinkaution von 58,-- € fällig werden. Zuerst haben wir ein wenig Probleme mit der Tankstelle, es ist ja Sonntag und sie ist geschlossen. Nette Einheimische erklären uns, wie man am Automaten zuerst Geld einwirft (bzw. Kreditkarte benutzt), damit man auch Benzin bekommt. Nachdem wir auch das gemeistert haben, sind wir gegen 13 Uhr zurück am Hafen und stellen das Leihauto wie besprochen unverschlossen am Parkplatz ab, es wird dann abgeholt werden. Es hat wirklich alles toll geklappt (auch der Rückersatz der Benzinkaution). Zum Mittagessen haben wir im Parigi einen Fensterplatz ergattert und können so Limassol langsam in der Ferne verschwinden sehen (Bilder 117, 118). Jetzt noch ein Tipp zum Hafen von Limassol. Um in die Stadt zu kommen, wurde selbstverständlich von Costa ein Shuttelbus angeboten. Aber vielleicht 100–150 m nach dem Abfertigungsgebäude fährt auch ein öffentlicher Bus (Nummer 30) vom Neuen zum Alten Hafen (Bilder 119, 120). Leider konnte ich die Intervalle nicht in Erfahrung bringen, aber es wäre vielleicht eine weitere Alternative zum kostenpflichtigen Costabus. Den Nachmittag haben wir dann schlafend (mein Mann), lesend und tagebuchschreibend (ich) verbracht. Heute ist italienischer Abend und die Kellner ziehen im Restaurant eine nette Show ab (Bild 121). Leider bleibt uns heute der Drink in der Londra verwehrt, denn da ist eine geschlossene Gesellschaft für Honeymooner und andere Gäste, die einen Jahrestag feiern. Auch die Show reizt uns heute nicht („Circ Surreal, ein modernes Spektakel – mit viel Licht und Farben, Spaß und Vergnügen“). Wahrscheinlich habe ich mich entweder in Piräus beim Auslaufen (wollte es nicht verpassen und ohne Sonne war es doch ziemlich frisch geworden) oder in Rhodos verkühlt und ich spüre, dass sich ein Schnupfen und Halsweh ankündigt. Also habe ich mich in die Kabine verzogen, Tablettchen eingeworfen und zeitig hingelegt. Mein Mann nutzte die Zeit um mal dem Casino einen Besuch abzustatten, mir ist das nämlich zu fad. Leider ist es nichts mit der Aufbesserung der Reisekasse für die nächste Kreuzfahrt geworden.

Montag, 4.Februar, Alexandria: (Bilder 122, 123) Heute wird es ein langer Tag und der angekündigte Schnupfen hat sich eingestellt. Da wir das erste Mal in Ägypten sind, ist eine Fahrt zu den Pyramiden für uns natürlich Pflicht. Deshalb haben wird die Tour Pyramiden von Gizeh, Mittagessen auf dem Nil und Kairo gebucht. Treffpunkt ist um 8 Uhr in der Londra. Wir haben Busnummer 42 von 57 (eh nur ganz wenige ) (Bilder 124, 125). Im Konvoi fahren wir zuerst durch Alexandria und dann auf der Wüstenstraße nach Kairo. Da konnten wir schon mal die ersten Eindrücke des Landes sammeln. Da kann man wirklich sagen Orient trifft Okzident, Mercedes trifft Eselskarren (Bild 126) und Natur trifft Müll (Bild 127). Die Gegensätze sind gewaltig, besonders für uns, die wir noch nie in einem arabischen Land waren. Wir haben noch nie ein so schmutziges Land gesehen. Ich glaube die Einwohner verstehen noch nicht, dass sie sich ihren Lebensraum regelrecht vergiften und zerstören. Ist vielleicht ein zu hartes Urteil, aber das ist eben unsere persönliche Meinung. Aber zurück zum Ausflug. Die Pyramiden sind wirklich großartig (Bilder 128, 129), nur das Drumherum lässt nicht wirklich Stimmung aufkommen. Händler, Kameltreiber, Kinder, Sicherheitsleute, alle wollen nur eines – Euro. Und sie sind lästiger als eine Gelse im Schlafzimmer. Ein „no, thanks“ kann man sich sparen, wird eh nicht beachtet. Am Besten hat noch ignorieren funktioniert. Ja natürlich verstehen wir, dass dies ein Teil ihres kümmerlichen Einkommens ist, aber die Penetranz ist wirklich unangenehm. Aber bei allen Nebenerscheinungen würden wir das Erlebnis, bei den Pyramiden und der Sphinx gewesen zu sein, nicht missen wollen. Unser nächster Programmpunkt bringt uns auf ein Nilschiff, das speziell für Dinnerfahrten mit Touristen konzipiert wurde (Bild 130). Das Buffet ist gut, die ca. eine Stunde dauernde Fahrt wird durch Folkloredarbietungen bereichert. Zuerst hören wir eine Sängerin, dann erfreut uns eine Bauchtänzerin (Bild 131) und dann sehen wir noch einen Drehtanz mit der Tanura (Bild 132). Das ist ein traditioneller, weiter und schwerer Rock und hilft ähnlich einem Kreisel beim zentrieren und unterstützt das Drehgefühl (diese Weisheit habe ich aber aus dem Internet recherchiert). Quer durch die Stadt fahren wir weiter zur Zitadelle und der Alabastermoschee (Bilder 133, 134). Brav tragen wir in einem Plastiksackerl unsere Schuhe in der Hand um die Moschee auch innen besichtigen zu dürfen. Und es lohnt allemal, es war wirklich beeindruckend (Bild 135). Von hier oben hat man auch einen guten Blick über Kairo bis zu den Pyramiden (Bild 136). Danach folgt noch der obligatorische Besuch in einer Papyrusfabrik mit anschaulicher Erklärung über die Herstellung. Einkäufe auch im angeschlossenen Souvenirladen ausdrücklich erwünscht. Auf der Rückfahrt fahren wir noch mal quer durch Kairo und die Straßenbilder sind wirklich sehenswert. Und der Verkehr ist mörderisch. Unsere Führerin meinte, sie wäre gefragt worden, ob in Ägypten Rechts- oder Linksverkehr herrsche. Aber wie wir sehen können herrscht eindeutig der Kreuz- und Querverkehr. Um 21 Uhr kommen wir zurück zum Schiff (Bilder 137, 138) und gehen ins Parigi essen. In der Londra sieht sich das Barpersonal begeistert unsere Fotos von den Pyramiden an, denn um selbst dorthin zu fahren sind ihre Freizeitstunden viel zu kurz. Für die Show waren wir zu müde („Verehrung an die Klassik“), gut dass jetzt zwei Seetage folgen.

Dienstag, 5. Februar, Seetag: Ausschlafen tut gut, Frühstück im Parigi und um 9.30 Uhr findet LEIDER schon die Veranstaltung mit den Ausschiffungsinformationen im Theater Athene statt. Mittagessen heute im Milano, wir haben ja Zeit. Nachmittags ist es warm genug um mal auf Deck zu liegen. Anne und ich genießen die Sonne. Dann dreht aber der Wind und wir verziehen uns wieder ans Heck beim Lido Mediterraneo zum Kartenspielen. Wir hatten uns beim Costaclub angemeldet, und so haben wir heute eine Einladung zu einem Cocktail und einem Foto erhalten, welche wir auch wahrnehmen. Heute ist der dritte Galaabend, da sind wir eh schon fein herausgeputzt, denn es wird beim Cocktail um festliche Kleidung gebeten. Heute ist es beim Abendessen endlich soweit, die Eistorten mit den Sternspritzern werden präsentiert (Bild 139). Und die ist verflixt gut, mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke. Nach dem Essen muss ich noch kurz zur deutschen Hostess Elke, die für uns andere Kofferanhänger besorgt hat, da wir auf der Rückfahrt rechtzeitig am Bahnhof sein müssen. Elke war immer sehr freundlich und bemüht. Die heutige Show („Time Musical“) ist wieder mit den Tänzern der Concordia. Sie gefällt uns gut, aber der Gesang der Sängerin René kommt mir heute ein wenig schrill vor. Heute müssen wir unbedingt bis Mitternacht aufbleiben zum Magnifico Buffet (das Erste haben wir verpasst). Um die Zeit zu vertreiben gehen wir auf einen Drink – na wohin schon – richtig geraten, in die Londra. Da ist heute Karaoke angesagt und das Zuhören macht echt Spaß. Rechtzeitig vor Stürmung des Buffets kann ich noch Fotos machen (Bilder 140-146), aber das Gedränge ist schon ganz anständig. Und nach Eröffnung des Buffets stürzen sich schon die armen fast verhungerten Passagiere drauf (hoffentlich kommt da kein Zynismus durch).

Mittwoch, 6. Februar, Seetag: Wieder ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt, Buch zurückgebracht, Karten gespielt und im Parigi unser Mittagessen eingenommen. Diesmal fahren wir nämlich um die Mittagszeit durch die Meerenge von Messina und das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Der Kapitän teilt mit, dass er sehr nahe an die Küste navigieren muss, da ein erkrankter Passagier an Land gebracht werden muss. Von der eigentlichen Ausschiffung haben wir nichts mitgekriegt, es wurde nicht einmal das Schiff gestoppt. Interessanterweise spielt das Wetter genau über der Meerenge verrückt. Es ist seeehr windig und kalt und die Wolken türmen sich auf (Bilder 147-149). Leider keine Sicht Richtung Ätna. Aber kaum sind wir aus der Meerenge raus, wird das Wetter auch schon wieder besser, die Wolken werden weniger und die Sonne meldet sich zurück. Als besonderes Zuckerl fährt der Kapitän sehr nahe am Stromboli vorbei und gibt kräftig mit dem Schiffshorn an. Aber heute ist die Vulkaninsel schüchtern und hüllt die Bergspitze völlig in Wolken (Bilder 150, 151). Am Abend ist die Talentshow der Gäste und es sind wirklich gute Sachen dabei. Die Show der Besatzung haben wir uns geschenkt, denn morgen heißt es wieder früh aufstehen.

Donnerstag, 7. Februar, Civitavecchia /Rom: (Bild 152) Nach dem Frühstück im Parigi sind wir schon um 7.20 Uhr startklar, das Schiff ist aber noch nicht freigegeben und es warten schon eine ganze Menge Leute. Heute gehen auch schon viele von Bord, denn auch in Civitavecchia ist Zu- und Ausstieg möglich. Als wir endlich raus dürfen stürmen wir alle in Richtung Hafenausgang um den Shuttlebus zu suchen, aber da stehen nur die Costabusse für die Ausflüge. Unsere Tischnachbarn sind mittlerweile dazugekommen und wir erkundigen uns bei einem Taxler nach dem Preis zum Bahnhof. Aber 20,-- € für die kurze Strecke finden wir eindeutig überzogen. Endlich kommt der Shuttlebus dann doch (hat wohl nicht mit den vielen Frühaufstehern gerechnet) und bringt uns zum Hafenausgang. Nach einem kurzen Fußweg entlang der Promenade kommt auch schon der Bahnhof in Sicht. Wir bekommen problemlos das B.I.R.G.-Ticket um 9,-- € am Schalter, entwerten es und haben noch reichlich Zeit bis der Zug kommt. Um 8.46 kommt dann auch der Zug (5 min Verspätung, fühl mich wie zu Hause bei den Österreichischen Bundesbahnen) und um 9.30 steigen wir schon in Roma San Pietro aus. Der Weg zum Petersdom ist gut ausgeschildert und auch die Tipps der Kreuzfahrer (Tankstelle rechts und durch die Unterführung) stimmen haargenau. Am Petersplatz (Bild 153) trennen wir uns von unseren Tischnachbarn, da wir zur Engelsburg wollen. Den Dom kennen wir schon von einem früheren Aufenthalt, aber die Engelsburg wollen wir diesmal auch von innen ansehen (Bild 154). Wir haben prachtvolles Wetter mit strahlend blauem Himmel und die Windjacken, die wir morgens noch gebraucht haben, wandern in den Rucksack. Die Engelsburg ist ein imposanter Bau (Eintritt 5,-- €), von dessen Terrasse man einen wunderbaren Blick über den Tiber (Bild 155) und zum Dom (Bild 156) hat. Über die Ponte S. Angelo gehen wir in Richtung Piazza Navonna, doch leider bekommt der Vierströmebrunnen gerade ein Baugerüst verpasst. Nächste Station ist das Pantheon (Bilder 157, 158) und die Kirche Santa Maria sopra Minerva mit dem Obelisken davor (Bild 159. Auch ein Besuch beim Trevi-Brunnen ist ein Muss und auch ein Eis beim dort in der Nähe befindlichen Eissalon gehört dazu (Bilder 160, 161). Bei der Spanischen Treppe (Bilder 162, 163) steigen wir in die Metro und fahren zum Circo Massimo. Unser Ziel ist Santa Maria in Cosmedin (Bild 164) mit dem Mund der Wahrheit (Bild 165). Wir machen einen Abstecher zur Tiberinsel (Bild 166), vorbei an der Synagoge und dem Marcellotheater schlendern wir durch alte Gassen bis zum Kapitol (Bild 167). Von dort gehen wir durch das Forum Romanum (Bilder 168, 169) bis zum Kolosseum (Bild 170). Mit der Metro fahren wir dann nach Termini und um etwa 15 Uhr mit dem Zug zurück nach Civitavecchia. Gegen 16.45 Uhr sind wir zurück am Schiff, machen eine kleine Kaffee- und Teepause und dann beginnen wir mit dem Kofferpacken (schluchz). Beim Abendessen haben wir unseren philippinischen Assisten-Waiter Cometa vermisst (wollten ihm Trinkgeld geben) aber Jun erklärte uns, dass er nun zum Kellner aufgestiegen sei und im Milano arbeite. Aber er verspricht uns, unsere Abschiedsgrüße und das Trinkgeld weiterzuleiten. Nach dem Essen noch unser Abend- und gleichzeitig auch Abschiedsdrink mit Anne und Valentin, leider ohne Barkeeper Roman, der heute in der Disco Lisboa Dienst machen muss. Die letzte Show im kaum besetzen Theater präsentierte die „wundervollen Stimmen von René und Percy“. Wobei ich nur Percys Stimme wundervoll finde (das Publikum auch, er bekommt wesentlich mehr Applaus). Renés Gesang entwickelte sich leider zu einem Geplärre, offenbar mit dem Ziel ihren Partner zu übertönen. Auch Anne hält sich des Öfteren die Ohren zu und viele Zuschauer verlassen fluchtartig das Theater. Zum Glück dauerte die Show heute nur ½ Stunde. Jetzt heißt es aber Abschied nehmen von unserer Reisebekanntschaft mit dem Versprechen, sich zu schreiben. Auch von Barkeeper Roman möchten wir uns noch verabschieden und besuchen ihn in der Disco Lisboa, worüber er sich sichtlich freut. Jetzt hilft aber keine weitere Verzögerungstaktik mehr, die Koffer müssen fertig gepackt und vor die Tür gestellt werden.

Freitag, 8. Februar, Abreise: Ein letztes zeitiges Frühstück im Parigi, noch schnell ein paar Fotos vom Sonnenaufgang in Savona (Bilder 171, 172) und vom Samsara-Spa (die Zeit war grad günstig, weil noch niemand da war) (Bilder 173-176), dann gehen wir ins Theater Athene und warten auf unsere Ausschiffung. Pünktlich um 8. 30 Uhr beginnt sie und keine ¼ Stunde später sind wir auch schon auf der Suche nach unserem Gepäck. Besonders freut uns, dass unser Ex-Assisten-Waiter zur Delegation des Personals gehört, die die Passagiere stellvertretend für die jeweilige Berufsgruppe quasi verabschieden und wir ihm wenigstens aus der Ferne zuwinken können. Mit dem Taxi sind wir in kürzester Zeit am Bahnhof, wo wir jetzt reichliche 1 ½ Stunden Zeit haben bis der Zug kommt. Heute ist es sonnig, aber sehr frisch, die Winterjacke braucht man unbedingt. Pünktlich kommt der Zug und bringt uns nach Mailand. Mit dem Shuttlebus fahren wir dann zum Flughafen Mailand-Bergamo, wo wir 3 Stunden Zeit bis zum Abflug haben (Bilder 177-179). Um 19 Uhr sind wir in Wien-Schwechat, wo uns meine Eltern, Freunde und unsere Tochter mit einem Plakat der Concordia abholen. So geht eine wunderschöne Reise zu Ende.

Auch wenn sich manche wünschen würden, dass ich endlich aufhöre zu schreiben – Pech gehabt – es geht noch weiter mit einigen persönlichen Eindrücken.

Schiff: Ich war ja ein wenig skeptisch, ob uns ein so großes Schiff überhaupt gefällt. Aber die 3.300 Passagiere haben sich tatsächlich gut aufgeteilt. Irgendwo fand man immer eine ruhige Ecke. Und nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten haben wir uns gut zurecht gefunden Über die Concordia wurde ja schon einiges geschrieben. Der Zustand war sehr gut. An einigen Flecken auf den Bezügen im Parigi sind wohl die Passagiere nicht ganz unschuldig. So z.B. eine französische ältere Dame, die sich den Sirup für ihre Waffeln großzügig über die Finger leerte, und diesen dann auf Hose, Sitzbezug und Serviette gleichmäßig verteilte. Sie trug zur allgemeinen Belustigung bei, weil sie nicht merkte, dass sich eine Papierserviette an ihrem Hinterteil festgeklebt hatte und damit durch das Restaurant schwebte. Da ich kein französisch beherrsche, fühlte ich mich leider außer Stande sie darauf aufmerksam zu machen . Leider gehen ja manche Gäste nicht gerade pfleglich mit dem Inventar um, so unter dem Motto – ist ja egal, gehört ja nicht mir. Aber zurück zum Schiff, es wurde überall fleißig geputzt, größere Mängel sind mir nicht aufgefallen. Nur das Kabinenfenster unserer Berliner Freunde litt unter Rostbefall, obwohl das Schiff noch nicht mal zwei Jahre alt ist.

Essen: Uns hat das Essen immer gut geschmeckt. Das Essen im Parigi hat natürlich einen anderen Standard als in den Restaurants. Aber gleich zu behaupten, das Essen am ganzen Schiff ist ungenießbar und überhaupt nie wieder Costa kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Einem älteren Ehepaar ging es im Restaurant nicht schnell genug, hatten wohl Angst, den Nachtisch nicht zu erleben (uh, war wohl etwas gemein, gibt es hier eigentlich Zensur?). Viele haben sich schon über die Plastikteller mokiert. Aber man sollte bedenken, dass auch neben dem Pool die Möglichkeit besteht zu essen. Wenn vielleicht mal ein Porzellanteller zu Bruch geht, möchte ich dann mal die Meinung der Leute hören, wenn sich ein barfüßiger Passagier die Füße zerschnitten hat. Aber sie haben schon einen furchtbaren Nachteil: Durch die Größe der Teller ist die Versuchung sehr erheblich, sich zuviel aufzuladen. Sieht man immer wieder bei manchen Passagieren, dass sie sich mal gleich 3 oder 4 Gebäckstücke aufladen und dann gerademal 1 oder 2 davon essen. Haben wohl die Befürchtung, dass kein Nachschub kommt. Oder fast jeden Gang zu bestellen um nur ein paar Bissen davon zu essen, man möchte ja schließlich nicht zunehmen. Engpässe gab es manchmal nur bei Tassen und Gläsern, sowie Teelöffeln und Kuchengabeln, die waren oft sehr schnell vergriffen.

Getränke: Sind mit dem Wasser- und dem Boys & Girls-Paket gut gefahren. Wein und Kaffee (auf Bestellung) haben wir nicht getrunken. Leider gibt es kein Bierpaket, denn für 0,4 l zahlt man mit Serviceentgelt stolze 4,89 € . Der große Cocktail of the day schlug sich mit 5,75 € auf die Visakarte. Es ist richtig, dass die Saftmaschinen nach dem Frühstück abgedeckt wurden. Eiswürfel und Wasser gab es immer. Tee und Kaffee (vom Automaten) war meistens auch verfügbar.

Animation: Haben wir nicht genutzt, können daher auch nicht das Niveau derselben beurteilen. Wurde aber von vielen anderen Passagieren in Anspruch genommen. Besonders die Aquagymnastik war immer gut besucht.

Landausflüge: Wir haben drei gebucht und waren mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis zufrieden. Unsere Führerinnen haben immer sehr gut Deutsch gesprochen und wussten auch viel über Land und Leute zu erzählen. Es waren aber auch sicher Ausflüge im Programm, die überteuert waren, da muss man wirklich sorgfältig wählen.

Theater: Von sehr gut bis naja, siehe Bericht.

Spa-Bereich: War mir echt zu teuer, außerdem was soll ich mit einer teuren Tageskarte, wenn ich nur einige Stunden darin verbringen möchte. Deswegen habe ich Elke (Hostess) gefragt, ob es nicht möglich wäre, dass Costa eine preiswertere z. B. 4-Stunden Karte anbietet.

Fitnessbereich: Dazu waren wir viel zu faul.

Organisation allgemein: Wir hatten nichts zu bemängeln. Tickets kamen per E-Mail, Costaclubkarte war in der Kabine und alle im Internet vorher getätigten Buchungen haben anstandslos funktioniert. Weder bei der Ein- und Ausschiffung noch bei der Betreuung durch die Hostess Elke gab es Probleme.

Fazit: Wir hatten eine wirklich tolle Reise, zu einem unverschämt günstigen Preis. Die Bedenken über die Reisezeit waren zum Glück unbegründet, denn wir hatten 2 Wochen herrlichstes Wetter. Diese Kreuzfahrt wird uns noch lange in schöner Erinnerung bleiben.

Jetzt muss aber auch mal Schluss sein und ich erlöse euch vom meinem Geschreibsel.

Liebe Grüße
__________________
Servus aus Österreich
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Old 02-27-2008, 11:28 PM
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Hallo Kreuzfahrtfans!

Hier nun mein sehr umfangreicher Reisebericht, bei dem hoffentlich niemand gelangweilt wird. Die passenden Bilder sind unter dem Link
http://fotos.web.de/angi13/Oestliches_Mittelmeer
zu finden.

Östliches Mittelmeer

Reisetermin: 28. Jänner – 8. Februar 2008

Schiff: Costa Concordia

Route: Savona – Seetag – Katakolon – Izmir – Athen – Rhodos – Limassol – Alexandria – 2 Seetage – Civitaveccia – Savona. Eigentlich hätten wir zuerst Athen und danach Izmir anlaufen sollen. Da aber gerade an diesem Tag das Staatsbegräbnis des Oberhauptes der griechisch-orthodoxen Kirche stattfand wurde Izmir vorgezogen. Und das war gut so, denn in Athen wären alle Sehenswürdigkeiten geschlossen gewesen. Einziger Nachteil - statt einem ganzen Tag in Izmir hatten wir nur einen Halben.

Anreise: Wir, Raimund und Angelika, fliegen bereits am Freitag, dem 25. Jänner, von Wien mit Sky Europe nach Mailand-Bergamo. Das Flugzeug bleibt ziemlich nahe am Gebäude stehen und so dürfen wir uns gleich zu Fuß dorthin begeben. Gut auch für das Gepäck, denn nach 15 Minuten ist es schon auf dem Laufband. Weitere 10 Minuten später haben wir die Tickets für den Shuttlebus (von Autostradale, Returnticket um 14,50 €) gekauft und schon geht’s Richtung Mailand ab. Der Bus hält direkt am Hauptbahnhof(Statione Centrale), von dort machen wir uns zu Fuß auf den Weg in unser Hotel, welches laut Hotelbeschreibung nur 800 m entfernt ist. Das Windsor Milano ist auch tatsächlich schon nach ca. 15 Minuten erreicht. Ich finde dieses Hotel um 70,-- € pro ZIMMER mit Frühstück sehr preiswert (Preis ist aber saisonbedingt). Die Lage ist günstig, U-Bahn, Bus und Straßenbahn in unmittelbarer Nähe, reichhaltiges Frühstück (was ja für Italien nicht immer selbstverständlich ist), saubere Zimmer und die Minibar ist frei. Einziger Nachteil ist die etwas lärmige Straßenbahn vor dem Hotel, aber wenn man von einem langen Tag müde ist schläft man trotzdem gut. Wir verbringen Samstag und Sonntag mit Sightseeing in Mailand und erfreuten uns an dem schönen Wetter (Bild 1)

Monat, 28. Jänner: Mit der Bahn fahren wir vom Mailänder Hauptbahnhof (Bild 2) direkt in etwas mehr als 2 Stunden nach Savona. Die Tickets hatten wir schon am ÖBB Schalter in Wien gekauft und auch Plätze reserviert. Was gut war, denn der Zug ist ziemlich voll (zumindest unser Wagon). In Savona angekommen nehmen wir ein Taxi zum Hafen (15,-- € Einheitspreis), wo wir gegen 12 Uhr ankommen (Bild 3). Sofort kümmerte sich eine Dame von Costa um uns, erklärt die weitere Vorgangsweise und wo es zum Warteraum geht. Die Einschiffung sollte gleich beginnen (zu unserer Freude früher als in den Reiseunterlagen angegeben) und wir erhalten die Einschiffungsnummer 5. Auch das Gepäck wird uns sofort abgenommen. Es sind schon ziemlich viele Leute da, aber schon um 12.45 Uhr sind wir dran (Bild 4). Zuerst wird unser Reisepass kopiert (warum erkläre ich später) das obligatorischen Foto gemacht, die Reisepapiere geprüft und wir werden mit einem Desinfektionstuch beglückt. Finden wir in Ordnung, man braucht ja nicht unbedingt den Norovirus an Bord. Dann werden unsere Pässe eingesammelt mit der Erklärung, dass wir sie in Zypern wiederbekommen. Bis dahin würde an jedem Hafen die Kopie des Reisepasses reichen. Jeder der in Ägypten von Bord gegen möchte, braucht nämlich einen Stempel (hat dann auch gut funktioniert).
Wir werden vom Personal weitergereicht, bis wir unsere Kabine erreicht haben. Wir haben eine Innenkabine auf Deck 1 im Heckbereich und sind von Größe und Ausstattung angenehm überrascht (Bilder 5-8). Genügend Stauraum, Koffer finden unter dem Bett Platz und auch das Bad besitzt genügend Abstellflächen. Gepäck ist natürlich noch nicht da, das kann man in einer ¾ Stunde auch nicht verlangen. Also Schiffsplan in die Hand genommen und das Parigi (Bild 9, 10) gesucht und gefunden, wo wir uns erst mal stärken. Danach machen wir unsere erste Orientierungs- und Fototour durchs Schiff (Bilder 11-38). Zurück in der Kabine heißt es Koffer auspacken und um 14.30 Uhr ist im Theater Athene die deutschsprachige Informationsveranstaltung (Bilder 39, 40). Wir erfahren, dass sich 3.300 Passagiere aus 28 Nationen, davon ca. 600 deutschsprachige, an Bord befinden. Das ist fein, denn damit sind die Ausflüge in Deutsch (wir haben 3 gebucht) gesichert. Um 17.20 Uhr folgt auch schon die Rettungsübung. Gleich anschließend ist es schon Zeit für das Abendessen im Roma (1. Sitzung) (Bild 41). Vorher noch geschwind an Deck, um das Ablegen nicht zu verpassen. Dabei habe ich das Schiffshorn das erste Mal gehört und mich gründlich erschrocken (wir standen sehr in der Nähe). Wir bekommen einen 6-er Tisch (Bild 42) mit 2 Ehepaaren die auch aus Österreich sind. Wir verstehen uns gleich gut, da es auch altersmäßig passt. Unser Kellner Jun HU ist aus China, sein Assistent Cometa ARANICO von den Philippinen und beide sind sehr nett und kompetent (Bild 43). Bei Tisch erhalten wir auch die im Internet gebuchten Bons für die Getränkepakete. Überhaupt wird für die Pakete sehr viel Werbung gemacht, davon hatten wir vor 2 Jahren auf der Classica eigentlich gar nichts bemerkt.
Nach dem Essen lassen wir die Kreditkarte registrieren (Glück gehabt, war nach 20 min. erledigt, nach uns waren die Massen, es wurde dann am nächsten Tag fortgesetzt), trinken noch mit einem Berliner Ehepaar, die wir in der Wartehalle kennen gelernt hatten, einen Cocktail und dann ab ins Bett, denn der Tag war lange und – obwohl stressfrei - doch anstrengend.

Dienstag, 29. Jänner, Seetag: Gegen 8 Uhr suchen wir das Milano um frühstücken zu gehen (das Roma ist am Morgen und mittags immer geschlossen). Getränke und warme Speisen werden serviert, alles andere (Wurst, Käse, Obst, Marmelade, Obst, Gebäck, Müsli usw.) am Buffet. Weil ich noch Lesestoff brauche, hole ich mir in der Bibliothek Tatra ein Buch. Lektüren werden in Italienisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch angeboten. Zum Mittagessen haben wir uns mit den Berlinern im Milano verabredet. Nachmittags fahren wir bei der Vulkaninsel Stromboli vorbei, der mit einer kräftigen Rauchwolke eine nette Vorstellung gibt (Bilder 44-47). In der Ferne erspähen wir auch den Ätna. Wir erleben einen herrlichen Sonnenuntergang vor Sizilien (Bild 48), bei der Einfahrt in die Straße von Messina ist es aber leider schon ziemlich dunkel (Bild 49). Heute ist auch der erste Galaabend, anlässlich des 60. Geburtstages von Costa. Vor dem Theater noch unseren Drink geschlürft, heute in der Bar Londra. Weil wir uns mit dem netten Barkeeper Roman (Bild 50) so gut unterhalten, wird die Londra unsere Stammbar. Auch die Lifemusik ist nicht zu aufdringlich. Im Theater Athene ist heute die Produktionsshow „Celebration-Musical“ zu sehen. Das Theater spielt wirklich alle Stückerl, das Schiffsensemble besticht durch Tanz und fantasievolle Kostüme und auch das Sängerpärchen René und Percy geben ihr Bestes.

Mittwoch, 30. Jänner, Katakolon: Da wir erst gegen Mittag in Katakolon (Bild 51, 52) ankommen werden, genießen wir das Frühstück wieder im Milano. In der Bar Vienna, in der am Vormittag kein Betrieb ist, finden wir ein ruhiges Plätzchen zum Lesen. Zum Mittagessen gehen wir ins Parigi, weil wir um 12 Uhr schon in der Londra (immer der Treffpunkt für die Ausflüge in Deutsch und Französisch) sein müssen. Unser erster gebuchter Ausflug führt uns nach Olympia (wohin sonst ) (Bilder 53-59). Wir haben herrliches Frühlingswetter, schöner geht nicht. Auf der Fahrt sieht man noch sehr häufige Spuren der Brände vom vorigen Jahr, teilweise wird auch schon wieder aufgeforstet. Olympia selbst hat nichts abbekommen, das Feuer hat (oder wurde) kurz davor gestoppt. (Bild 60) Wir sind froh, dass die Concordia das einzige Schiff im Hafen ist, denn es reichen die Besucher dieses Schiffes auf dem Gelände. Was muss hier für ein Gedränge herrschen, wenn mehrere Schiffe gleichzeitig anlegen. Nach der Rückfahrt bleibt uns noch ein wenig Zeit für einen Bummel durch das Dorf. Die Concordia liegt majestätisch im Hafen und wir freuen uns, mit so einem eindrucksvollen Schiff unterwegs zu sein (Bilder 61-63). Nach dem Abendessen und unserem täglichen Drink überlegen wir, ob wir uns die heutige Show überhaupt ansehen sollen. Am Programm steht der Bauchredner Nicolodi, wir haben die Befürchtung, ihn gar nicht zu verstehen. Aber zu unserer großen Freude war sein Programm in fünf Sprachen für alle verständlich. Wir haben wirklich Tränen gelacht.

Donnerstag, 31. Jänner, Izmir: Wie schon eingangs erwähnt, wäre eigentlich heute Athen auf dem Programm. Wegen der Routenänderung wird aber mit Volldampf Izmir angesteuert (Bilder 64, 65). Es ist wieder sonnig, aber sehr kalt, nur 5° C. Zum Lesen ziehen wir uns heute zum Lido Mediterraneo zurück. Hier ganz am Heck hat man einen wunderbaren Blick nach draußen und es ist Nichtraucherzone. Auch die Lautstärke ist in Ordnung, ganz im Gegensatz zum Lido Riviera Magica. Dort ist immer laut (hier finden die Animationen statt), es ist feuchtschwül und verraucht. Aufgrund der Kälte sind natürlich beide Pooldächer geschlossen. Wir essen auch gleich hier zu Mittag, denn 13 Uhr ist Treffpunkt in der Londra. Mit dem Bus fahren wir nach Ephesus, unsere Führerin spricht sehr gut Deutsch und erzählt uns auch viel über Land und Leute. Die Ausgrabungen sind absolut sehenswert, aber auch hier gilt: wie schlimm muss es zur Hauptsaison sein (Bilder 66-73). Und sollten wir hier noch mal herkommen, müssen wir unbedingt Brekkis mitnehmen. Denn auf dem ganzen Gelände sind viele Katzen, die nichts gegen eine kleine Fütterung einzuwenden hätten (Bild 74). Dieser Ausflug ist auch mit einer Verkaufsfahrt in ein Juweliergeschäft verbunden. Die Sachen sind zwar wirklich sehr schön, doch leider bin ich in die Verkaufsfalle getappt und mit einem Opalanhänger von dannen gezogen „grins“. Auf der Rückfahrt, wir sind noch nicht sehr weit gekommen, gibt plötzlich unser Bus den Geist auf und ist nicht mehr weiterzubewegen. Aber schon nach guten 10 Minuten ist ein Ersatzbus da und wir kommen ohne weitere Zwischenfälle wohlbehalten beim Schiff an. Wir und ein zweiter Bus sind ziemlich spät dran, nach uns wird schon hektisch die Gangway eingeräumt und alles zum Ablegen fertiggemacht. Das ist dann der Vorteil einer gebuchten Tour, auf unseren Bus musste Costa auf jeden Fall warten. Der Einfachheit halber sind wir gleich ins Parigi essen gegangen. Wir hätten zwar an der 2. Sitzung teilnehmen können, aber das ist uns viel zu spät. Aber von unserem Drink in der Londra ließen wir uns nicht abhalten. Die Show haben wir ausgelassen, hat uns nicht interessiert („Mariagrazia Quaranta, eine außergewöhnliche talentierte Sängerin“). Wir gehen zeitig schlafen, denn morgen steht uns ein ganzer Tag in Athen bevor.

Freitag, 1. Februar, Athen: Schon um 7 Uhr legen wir in Piräus an, es ist noch ziemlich dunkel. Nach dem Frühstück im Parigi muss ich gleich rauf aufs Deck um den Sonnenaufgang über Piräus festzuhalten (Bilder 75, 76). Es hat in der Nacht offenbar geregnet, aber es verspricht ein schöner Tag zu werden. Gegen 8 Uhr verlassen wir das Schiff und gehen in Richtung Metro (ganz ohne üble Hafengerüche), die wir nach ca. 25 Minuten auch finden. Auf diesem Weg herzlichen Dank für den Tipp (von wem auch immer) mit der Fußgängerbrücke. Ohne diesen Hinweis hätten wir die Station wohl schwer gefunden (Bild 77). Am Automaten kaufen wir ein Ticket um 70 Cent und schon fahren wir bis zur Station Monastiraki. Am Turm der Winde (Bild 78) vorbei ist unser erstes Ziel natürlich die Akropolis (Bilder 79-81). Wir sind früh genug dran, deshalb sind noch nicht viele Costagruppen da. Wir schaffen es noch, Fotos ohne Menschenmassen zu machen. Wir sind schon auf dem Rückweg, als erst der große Ansturm einsetzt. Wir gehen weiter zum Dionysos-Theater (ist im Kombiticket mit dabei, 12,-- €), zum Tempel des Olympischen Zeus (Kombiticket) (Bild 82), Olympiastadium, vorbei am Zappeion (Bild 83) durch den Nationalgarten (Bild 84) , wo wir in einem Cafe eine kleine Rast einlegen. Gerade rechtzeitig zur Wachablöse kommen wir am Präsidentenpalast an (zu jeder vollen Stunde) (Bild 85). Dann schlendern wir durch die Einkaufsstraße Ermou bis zur Markthalle, die wegen ihrer Urtümlichkeit eine echte Gaudi ist. An den Außenseiten findet man Händler mit Nüssen, Rosinen oder anderen Trockenfrüchten, dann kommen die Fleischhauer mit ihren Waren (auch Schweins- und Schafsköpfe, Hühner, halbe Lämmer usw.) (Bilder 86-88) und im innersten Teil sind die Meeresfrüchte (Garnelen, Krebse Fische, Tintenfische…) mit ihrem markanten Geruch, die lautstark angepriesen werden (Bild 89). Unsere Tochter hätte sich deswegen wahrscheinlich angek…). Obst, Gemüse, Blumen und Gewürze sind dann in den angrenzenden Gassen zu erwerben. Schließlich gelangen wir wieder nach Monastiraki, wo wir an den zahlreichen Läden vorbei bis zur griechischen Agora bummeln (Kombiticket) (Bild 90). Dort machen wir wieder eine kurze Rast, essen unser Obst und das Ganze im warmen Sonnenschein mit Blick auf die Akropolis – Urlaub pur. Dann streifen wir noch durch die Plaka bis wir wieder zur Metro kommen. Unsere Füße rauchen schon, also fahren wir zurück und sind gegen 16 Uhr beim Schiff. Heute gehen wir mal wieder ins Theater, es tritt das Duo Deltai auf. Zwei muskelbepackte Männer (nett zum Anschauen) zeigen eine sehr gute akrobatische Schau, bei der sie ihre Muskeln gut gebrauchen können.

Samstag, 2. Februar, Rhodos: Dieser Liegeplatz ist wohl der Beste von allen auf unserer Tour. Zu Fuß ist man in kaum 5 Minuten schon mitten in der Altstadt (Bild 91). In der Nacht hat es offenbar wieder geregnet und es hängen noch Wolken am Himmel. Die Sonne kann sich noch nicht durchsetzten, aber Hauptsache es bleibt trocken. Wir beginnen unseren Rundgang durch das Türkenviertel, vorbei am Seepferdchenbrunnen, der sehr renovierungsbedürftigen Redjeb Pascha Moschee (es wird daran gearbeitet) (Bild 92), dem Türkischen Bad, der Sultan Mustafa Moschee, der Süleiman Moschee (Bild 92a) und dem Uhrturm (Bild 93). Nächstes Ziel ist der Großmeisterpalast den man unbedingt gesehen haben muss (Bilder 94-96). Zu unserem Bedauern hängt an der dortigen Kasse ein Schild mit dem Hinweis, dass die Stadtmauern wegen Renovierungsarbeiten bis auf weiteres nicht begehbar sind. Schade, denn gerade darauf hätten wir uns sehr gefreut (sind nämlich nur dienstags und samstags geöffnet – laut Reiseführer). Wir verlassen den Großmeisterpalast und bummeln die Ritterstraße (Bild 97) hinunter und wenden uns dann in Richtung Eleftherias Tor (Bild 98) und Mandraki-Hafen. Sehr bemerkenswert finden wir die mit Kieselsteinmuster ausgelegten Gehwege (Bild 99). Aber wirklich nichts für Stöckelschuhträgerinnen, es ist sowieso unglaublich, mit welch unpassenden Schuhwerk manche unterwegs sind – arme Füße. Wir schlendern an den Windmühlen vorbei zum Kastell Ágios Nikólaos und zu Elafina und Elafós. Auch hier begegnen wir Unmengen von Katzen, die aber – wie wir feststellen konnten – gefüttert werden. Unser nächstes Ziel ist die Néa Agorá, die aber heute wie ausgestorben wirkt. Da wird es im Hochsommer sicher turbulenter zugehen. Wir essen in einem der winzigen Lokale zu Mittag, einen griechischen Salat, Gyros und Zaziki, echt lecker (Bild 100). Wir sitzen zwar draußen, aber heute hätte ich mir wirklich noch meine Windjacke gewünscht, die ich leider am Schiff ließ. Nach dem Essen spazieren wir ein Stück durch den Wallgraben, der uns ein wenig für die entgangenen Stadtmauern entschädigt (Bild 101). Die am Morgen noch schlafende Altstadt ist jetzt am Nachmittag zum Leben erwacht. Jetzt sind fast alle Geschäfte geöffnet und auch die Kreuzfahrerkunden sind munter geworden. Vor einem Ledergeschäft werden wir zu einem Ouzo eingeladen, obwohl wir versichern, nichts kaufen zu wollen. Es wird uns auch tatsächlich nicht übel genommen und wir konnten ein nettes Gespräch mit einem sehr gut deutsch sprechenden Einheimischen führen. Jetzt hat die Sonne auch die letzten Wolken vertrieben und schon hat es wieder herrlich angenehme Temperaturen. In der Soktrátous erstehen wir noch ein paar Mitbringsel und werden noch einmal zu einem Ouzo (es werden dann mehr) eingeladen. Schweren Herzens trennen wir uns von dieser schönen Insel, hier würden wir auch mal gerne länger bleiben (Bilder 102-104). Nach dem Abendessen (zweiter Galaabend) und unserem Drink besuchen wir wieder das Theater. Die heutige Show heißt „Strange Comedy, originelle Komik mit einem artistischen Paar aus Kanada“. War nicht schlecht, aber die Begeisterung des Publikums hielt sich in Grenzen. Diese Art von Humor war wohl nicht Jedermanns Geschmack.

Sonntag, 3. Februar, Limassol: Wir haben ein Experiment gewagt und von zu Hause schon via Internet einen Leihwagen bestellt. Es wurde uns versichert, ihn am Neuen Hafen vorzufinden (das war nämlich unser Ersuchen), wir sollten nur nach dem Firmenemblem Ausschau halten. Mit unseren Berliner Freunden Anne und Valentin sind wir so ziemlich die Ersten, die das Schiff um 7.45 Uhr verlassen. Aber weit und breit keine Verleihfirma zu sehen, auch die Taxifahrer wissen von nichts (eh klar, wollten lieber selber Geschäfte machen). Nahe dem Abfertigungsgebäude ist bei der Hafeneinfahrt eine Art „Portierhäuschen“, bei dem ich auch nachfrage. Er sieht sich meine ausgedruckte Reservierung an und greift sofort zum Telefonhörer, um dort anzurufen. Das haben wir wirklich super gefunden. Aber in diesem Moment bleibt neben uns ein Toyota Yaris stehen und ein junger Mann fragt, ob wir einen Leihwagen bestellt hätten. Nachdem wir uns vergewissert haben, dass er tatsächlich von der Firma Petsas & Sons ist, erledigen wir kurz die Formalitäten (Führerschein, Kreditkarte). Wir sind erfreut, eigentlich haben wir die billigste Kategorie, einen Chevrolet Matiz für 69,-- € reserviert. Aber jetzt bekommen wir die nächstbeste Kategorie und das für nur 61,-- €. Noch ein paar Tipps für unsere geplante Route geholt und schon geht’s los. Der Linksverkehr ist für meinen Mann schon eine Herausforderung, aber nach einigen Kilometern gewöhnt er sich daran. Nur bei den Kreuzungen heißt es aufpassen, allzu leicht möchte man auf die falsche Spur einbiegen. Unsere erste Station ist Kourion mit den Ausgrabungen. Wir fahren durch Orangenhaine und nehmen erst mal die falsche Abzweigung und landen am Strand von Kourion. Auch kein Fehler, raus und mal ins Meer gegriffen. Kommt uns gar nicht so kalt vor, Nordsee im Sommer ist auch nicht viel wärmer. Und tatsächlich sehen wir sogar ein paar Leute baden. Ein netter älterer Zypriote erklärt uns den richtigen Weg und beschenkt uns mit einer handvoll Muscheln. Als wir zu den Ausgrabungen (Eintritt 1,75 €) kommen, stehen schon Costabusse da, es ist aber nicht allzu voll. Vor allem beschränkten sich die Gruppen auf das Haus des Eustolios (Bilder 105, 106) und das Theater (Bild 107). Die etwas weiter entfernt liegenden Reste einer frühchristlichen Basilika, eines Forums und einer großen Thermenanlage können wir ganz alleine und in aller Ruhe besichtigen (Bilder 108-111). Weil wir ja schon um 13.30 Uhr wieder zurück am Schiff sein sollen, streichen wir das Heiligtum des Apollo Hylates aus Sicherheitsgründen und fahren zurück nach Kolossi, wo wir die imposante Johanniterburg besichtigen (Eintritt 1,75 €) (Bild 112). Danach fahren wir auf die Halbinsel Akrotiri, zum Kloster Ágios Nikólaos ton Gatón - dem „Katzenkloster“ (Bilder 113, 114). Die Legende erzählt, das Kloster habe von Kaiserin Hélena 100 Katzen geschenkt erhalten, um damit der Schlangenplage auf der Halbinsel Herr werden zu können. Und tatsächlich räkeln sich noch viele Katzen im sonnigen Klostergarten (Bild 115). Auf dem Rückweg bleiben wir noch beim Akrotiri Informations- und Beobachtungszentrum stehen und sehen durch die dort zur Verfügung gestellten Ferngläser die überwinternden Flamingos im Salzsee. Übrigens – auch die Concordia ist von hier nicht zu übersehen (Bild 116). Jetzt müssen wir den Wagen noch volltanken, denn sonst würde die Benzinkaution von 58,-- € fällig werden. Zuerst haben wir ein wenig Probleme mit der Tankstelle, es ist ja Sonntag und sie ist geschlossen. Nette Einheimische erklären uns, wie man am Automaten zuerst Geld einwirft (bzw. Kreditkarte benutzt), damit man auch Benzin bekommt. Nachdem wir auch das gemeistert haben, sind wir gegen 13 Uhr zurück am Hafen und stellen das Leihauto wie besprochen unverschlossen am Parkplatz ab, es wird dann abgeholt werden. Es hat wirklich alles toll geklappt (auch der Rückersatz der Benzinkaution). Zum Mittagessen haben wir im Parigi einen Fensterplatz ergattert und können so Limassol langsam in der Ferne verschwinden sehen (Bilder 117, 118). Jetzt noch ein Tipp zum Hafen von Limassol. Um in die Stadt zu kommen, wurde selbstverständlich von Costa ein Shuttelbus angeboten. Aber vielleicht 100–150 m nach dem Abfertigungsgebäude fährt auch ein öffentlicher Bus (Nummer 30) vom Neuen zum Alten Hafen (Bilder 119, 120). Leider konnte ich die Intervalle nicht in Erfahrung bringen, aber es wäre vielleicht eine weitere Alternative zum kostenpflichtigen Costabus. Den Nachmittag haben wir dann schlafend (mein Mann), lesend und tagebuchschreibend (ich) verbracht. Heute ist italienischer Abend und die Kellner ziehen im Restaurant eine nette Show ab (Bild 121). Leider bleibt uns heute der Drink in der Londra verwehrt, denn da ist eine geschlossene Gesellschaft für Honeymooner und andere Gäste, die einen Jahrestag feiern. Auch die Show reizt uns heute nicht („Circ Surreal, ein modernes Spektakel – mit viel Licht und Farben, Spaß und Vergnügen“). Wahrscheinlich habe ich mich entweder in Piräus beim Auslaufen (wollte es nicht verpassen und ohne Sonne war es doch ziemlich frisch geworden) oder in Rhodos verkühlt und ich spüre, dass sich ein Schnupfen und Halsweh ankündigt. Also habe ich mich in die Kabine verzogen, Tablettchen eingeworfen und zeitig hingelegt. Mein Mann nutzte die Zeit um mal dem Casino einen Besuch abzustatten, mir ist das nämlich zu fad. Leider ist es nichts mit der Aufbesserung der Reisekasse für die nächste Kreuzfahrt geworden.

Montag, 4.Februar, Alexandria: (Bilder 122, 123) Heute wird es ein langer Tag und der angekündigte Schnupfen hat sich eingestellt. Da wir das erste Mal in Ägypten sind, ist eine Fahrt zu den Pyramiden für uns natürlich Pflicht. Deshalb haben wird die Tour Pyramiden von Gizeh, Mittagessen auf dem Nil und Kairo gebucht. Treffpunkt ist um 8 Uhr in der Londra. Wir haben Busnummer 42 von 57 (eh nur ganz wenige ) (Bilder 124, 125). Im Konvoi fahren wir zuerst durch Alexandria und dann auf der Wüstenstraße nach Kairo. Da konnten wir schon mal die ersten Eindrücke des Landes sammeln. Da kann man wirklich sagen Orient trifft Okzident, Mercedes trifft Eselskarren (Bild 126) und Natur trifft Müll (Bild 127). Die Gegensätze sind gewaltig, besonders für uns, die wir noch nie in einem arabischen Land waren. Wir haben noch nie ein so schmutziges Land gesehen. Ich glaube die Einwohner verstehen noch nicht, dass sie sich ihren Lebensraum regelrecht vergiften und zerstören. Ist vielleicht ein zu hartes Urteil, aber das ist eben unsere persönliche Meinung. Aber zurück zum Ausflug. Die Pyramiden sind wirklich großartig (Bilder 128, 129), nur das Drumherum lässt nicht wirklich Stimmung aufkommen. Händler, Kameltreiber, Kinder, Sicherheitsleute, alle wollen nur eines – Euro. Und sie sind lästiger als eine Gelse im Schlafzimmer. Ein „no, thanks“ kann man sich sparen, wird eh nicht beachtet. Am Besten hat noch ignorieren funktioniert. Ja natürlich verstehen wir, dass dies ein Teil ihres kümmerlichen Einkommens ist, aber die Penetranz ist wirklich unangenehm. Aber bei allen Nebenerscheinungen würden wir das Erlebnis, bei den Pyramiden und der Sphinx gewesen zu sein, nicht missen wollen. Unser nächster Programmpunkt bringt uns auf ein Nilschiff, das speziell für Dinnerfahrten mit Touristen konzipiert wurde (Bild 130). Das Buffet ist gut, die ca. eine Stunde dauernde Fahrt wird durch Folkloredarbietungen bereichert. Zuerst hören wir eine Sängerin, dann erfreut uns eine Bauchtänzerin (Bild 131) und dann sehen wir noch einen Drehtanz mit der Tanura (Bild 132). Das ist ein traditioneller, weiter und schwerer Rock und hilft ähnlich einem Kreisel beim zentrieren und unterstützt das Drehgefühl (diese Weisheit habe ich aber aus dem Internet recherchiert). Quer durch die Stadt fahren wir weiter zur Zitadelle und der Alabastermoschee (Bilder 133, 134). Brav tragen wir in einem Plastiksackerl unsere Schuhe in der Hand um die Moschee auch innen besichtigen zu dürfen. Und es lohnt allemal, es war wirklich beeindruckend (Bild 135). Von hier oben hat man auch einen guten Blick über Kairo bis zu den Pyramiden (Bild 136). Danach folgt noch der obligatorische Besuch in einer Papyrusfabrik mit anschaulicher Erklärung über die Herstellung. Einkäufe auch im angeschlossenen Souvenirladen ausdrücklich erwünscht. Auf der Rückfahrt fahren wir noch mal quer durch Kairo und die Straßenbilder sind wirklich sehenswert. Und der Verkehr ist mörderisch. Unsere Führerin meinte, sie wäre gefragt worden, ob in Ägypten Rechts- oder Linksverkehr herrsche. Aber wie wir sehen können herrscht eindeutig der Kreuz- und Querverkehr. Um 21 Uhr kommen wir zurück zum Schiff (Bilder 137, 138) und gehen ins Parigi essen. In der Londra sieht sich das Barpersonal begeistert unsere Fotos von den Pyramiden an, denn um selbst dorthin zu fahren sind ihre Freizeitstunden viel zu kurz. Für die Show waren wir zu müde („Verehrung an die Klassik“), gut dass jetzt zwei Seetage folgen.

Dienstag, 5. Februar, Seetag: Ausschlafen tut gut, Frühstück im Parigi und um 9.30 Uhr findet LEIDER schon die Veranstaltung mit den Ausschiffungsinformationen im Theater Athene statt. Mittagessen heute im Milano, wir haben ja Zeit. Nachmittags ist es warm genug um mal auf Deck zu liegen. Anne und ich genießen die Sonne. Dann dreht aber der Wind und wir verziehen uns wieder ans Heck beim Lido Mediterraneo zum Kartenspielen. Wir hatten uns beim Costaclub angemeldet, und so haben wir heute eine Einladung zu einem Cocktail und einem Foto erhalten, welche wir auch wahrnehmen. Heute ist der dritte Galaabend, da sind wir eh schon fein herausgeputzt, denn es wird beim Cocktail um festliche Kleidung gebeten. Heute ist es beim Abendessen endlich soweit, die Eistorten mit den Sternspritzern werden präsentiert (Bild 139). Und die ist verflixt gut, mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke. Nach dem Essen muss ich noch kurz zur deutschen Hostess Elke, die für uns andere Kofferanhänger besorgt hat, da wir auf der Rückfahrt rechtzeitig am Bahnhof sein müssen. Elke war immer sehr freundlich und bemüht. Die heutige Show („Time Musical“) ist wieder mit den Tänzern der Concordia. Sie gefällt uns gut, aber der Gesang der Sängerin René kommt mir heute ein wenig schrill vor. Heute müssen wir unbedingt bis Mitternacht aufbleiben zum Magnifico Buffet (das Erste haben wir verpasst). Um die Zeit zu vertreiben gehen wir auf einen Drink – na wohin schon – richtig geraten, in die Londra. Da ist heute Karaoke angesagt und das Zuhören macht echt Spaß. Rechtzeitig vor Stürmung des Buffets kann ich noch Fotos machen (Bilder 140-146), aber das Gedränge ist schon ganz anständig. Und nach Eröffnung des Buffets stürzen sich schon die armen fast verhungerten Passagiere drauf (hoffentlich kommt da kein Zynismus durch).

Mittwoch, 6. Februar, Seetag: Wieder ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt, Buch zurückgebracht, Karten gespielt und im Parigi unser Mittagessen eingenommen. Diesmal fahren wir nämlich um die Mittagszeit durch die Meerenge von Messina und das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Der Kapitän teilt mit, dass er sehr nahe an die Küste navigieren muss, da ein erkrankter Passagier an Land gebracht werden muss. Von der eigentlichen Ausschiffung haben wir nichts mitgekriegt, es wurde nicht einmal das Schiff gestoppt. Interessanterweise spielt das Wetter genau über der Meerenge verrückt. Es ist seeehr windig und kalt und die Wolken türmen sich auf (Bilder 147-149). Leider keine Sicht Richtung Ätna. Aber kaum sind wir aus der Meerenge raus, wird das Wetter auch schon wieder besser, die Wolken werden weniger und die Sonne meldet sich zurück. Als besonderes Zuckerl fährt der Kapitän sehr nahe am Stromboli vorbei und gibt kräftig mit dem Schiffshorn an. Aber heute ist die Vulkaninsel schüchtern und hüllt die Bergspitze völlig in Wolken (Bilder 150, 151). Am Abend ist die Talentshow der Gäste und es sind wirklich gute Sachen dabei. Die Show der Besatzung haben wir uns geschenkt, denn morgen heißt es wieder früh aufstehen.

Donnerstag, 7. Februar, Civitavecchia /Rom: (Bild 152) Nach dem Frühstück im Parigi sind wir schon um 7.20 Uhr startklar, das Schiff ist aber noch nicht freigegeben und es warten schon eine ganze Menge Leute. Heute gehen auch schon viele von Bord, denn auch in Civitavecchia ist Zu- und Ausstieg möglich. Als wir endlich raus dürfen stürmen wir alle in Richtung Hafenausgang um den Shuttlebus zu suchen, aber da stehen nur die Costabusse für die Ausflüge. Unsere Tischnachbarn sind mittlerweile dazugekommen und wir erkundigen uns bei einem Taxler nach dem Preis zum Bahnhof. Aber 20,-- € für die kurze Strecke finden wir eindeutig überzogen. Endlich kommt der Shuttlebus dann doch (hat wohl nicht mit den vielen Frühaufstehern gerechnet) und bringt uns zum Hafenausgang. Nach einem kurzen Fußweg entlang der Promenade kommt auch schon der Bahnhof in Sicht. Wir bekommen problemlos das B.I.R.G.-Ticket um 9,-- € am Schalter, entwerten es und haben noch reichlich Zeit bis der Zug kommt. Um 8.46 kommt dann auch der Zug (5 min Verspätung, fühl mich wie zu Hause bei den Österreichischen Bundesbahnen) und um 9.30 steigen wir schon in Roma San Pietro aus. Der Weg zum Petersdom ist gut ausgeschildert und auch die Tipps der Kreuzfahrer (Tankstelle rechts und durch die Unterführung) stimmen haargenau. Am Petersplatz (Bild 153) trennen wir uns von unseren Tischnachbarn, da wir zur Engelsburg wollen. Den Dom kennen wir schon von einem früheren Aufenthalt, aber die Engelsburg wollen wir diesmal auch von innen ansehen (Bild 154). Wir haben prachtvolles Wetter mit strahlend blauem Himmel und die Windjacken, die wir morgens noch gebraucht haben, wandern in den Rucksack. Die Engelsburg ist ein imposanter Bau (Eintritt 5,-- €), von dessen Terrasse man einen wunderbaren Blick über den Tiber (Bild 155) und zum Dom (Bild 156) hat. Über die Ponte S. Angelo gehen wir in Richtung Piazza Navonna, doch leider bekommt der Vierströmebrunnen gerade ein Baugerüst verpasst. Nächste Station ist das Pantheon (Bilder 157, 158) und die Kirche Santa Maria sopra Minerva mit dem Obelisken davor (Bild 159. Auch ein Besuch beim Trevi-Brunnen ist ein Muss und auch ein Eis beim dort in der Nähe befindlichen Eissalon gehört dazu (Bilder 160, 161). Bei der Spanischen Treppe (Bilder 162, 163) steigen wir in die Metro und fahren zum Circo Massimo. Unser Ziel ist Santa Maria in Cosmedin (Bild 164) mit dem Mund der Wahrheit (Bild 165). Wir machen einen Abstecher zur Tiberinsel (Bild 166), vorbei an der Synagoge und dem Marcellotheater schlendern wir durch alte Gassen bis zum Kapitol (Bild 167). Von dort gehen wir durch das Forum Romanum (Bilder 168, 169) bis zum Kolosseum (Bild 170). Mit der Metro fahren wir dann nach Termini und um etwa 15 Uhr mit dem Zug zurück nach Civitavecchia. Gegen 16.45 Uhr sind wir zurück am Schiff, machen eine kleine Kaffee- und Teepause und dann beginnen wir mit dem Kofferpacken (schluchz). Beim Abendessen haben wir unseren philippinischen Assisten-Waiter Cometa vermisst (wollten ihm Trinkgeld geben) aber Jun erklärte uns, dass er nun zum Kellner aufgestiegen sei und im Milano arbeite. Aber er verspricht uns, unsere Abschiedsgrüße und das Trinkgeld weiterzuleiten. Nach dem Essen noch unser Abend- und gleichzeitig auch Abschiedsdrink mit Anne und Valentin, leider ohne Barkeeper Roman, der heute in der Disco Lisboa Dienst machen muss. Die letzte Show im kaum besetzen Theater präsentierte die „wundervollen Stimmen von René und Percy“. Wobei ich nur Percys Stimme wundervoll finde (das Publikum auch, er bekommt wesentlich mehr Applaus). Renés Gesang entwickelte sich leider zu einem Geplärre, offenbar mit dem Ziel ihren Partner zu übertönen. Auch Anne hält sich des Öfteren die Ohren zu und viele Zuschauer verlassen fluchtartig das Theater. Zum Glück dauerte die Show heute nur ½ Stunde. Jetzt heißt es aber Abschied nehmen von unserer Reisebekanntschaft mit dem Versprechen, sich zu schreiben. Auch von Barkeeper Roman möchten wir uns noch verabschieden und besuchen ihn in der Disco Lisboa, worüber er sich sichtlich freut. Jetzt hilft aber keine weitere Verzögerungstaktik mehr, die Koffer müssen fertig gepackt und vor die Tür gestellt werden.

Freitag, 8. Februar, Abreise: Ein letztes zeitiges Frühstück im Parigi, noch schnell ein paar Fotos vom Sonnenaufgang in Savona (Bilder 171, 172) und vom Samsara-Spa (die Zeit war grad günstig, weil noch niemand da war) (Bilder 173-176), dann gehen wir ins Theater Athene und warten auf unsere Ausschiffung. Pünktlich um 8. 30 Uhr beginnt sie und keine ¼ Stunde später sind wir auch schon auf der Suche nach unserem Gepäck. Besonders freut uns, dass unser Ex-Assisten-Waiter zur Delegation des Personals gehört, die die Passagiere stellvertretend für die jeweilige Berufsgruppe quasi verabschieden und wir ihm wenigstens aus der Ferne zuwinken können. Mit dem Taxi sind wir in kürzester Zeit am Bahnhof, wo wir jetzt reichliche 1 ½ Stunden Zeit haben bis der Zug kommt. Heute ist es sonnig, aber sehr frisch, die Winterjacke braucht man unbedingt. Pünktlich kommt der Zug und bringt uns nach Mailand. Mit dem Shuttlebus fahren wir dann zum Flughafen Mailand-Bergamo, wo wir 3 Stunden Zeit bis zum Abflug haben (Bilder 177-179). Um 19 Uhr sind wir in Wien-Schwechat, wo uns meine Eltern, Freunde und unsere Tochter mit einem Plakat der Concordia abholen. So geht eine wunderschöne Reise zu Ende.

Auch wenn sich manche wünschen würden, dass ich endlich aufhöre zu schreiben – Pech gehabt – es geht noch weiter mit einigen persönlichen Eindrücken.

Schiff: Ich war ja ein wenig skeptisch, ob uns ein so großes Schiff überhaupt gefällt. Aber die 3.300 Passagiere haben sich tatsächlich gut aufgeteilt. Irgendwo fand man immer eine ruhige Ecke. Und nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten haben wir uns gut zurecht gefunden Über die Concordia wurde ja schon einiges geschrieben. Der Zustand war sehr gut. An einigen Flecken auf den Bezügen im Parigi sind wohl die Passagiere nicht ganz unschuldig. So z.B. eine französische ältere Dame, die sich den Sirup für ihre Waffeln großzügig über die Finger leerte, und diesen dann auf Hose, Sitzbezug und Serviette gleichmäßig verteilte. Sie trug zur allgemeinen Belustigung bei, weil sie nicht merkte, dass sich eine Papierserviette an ihrem Hinterteil festgeklebt hatte und damit durch das Restaurant schwebte. Da ich kein französisch beherrsche, fühlte ich mich leider außer Stande sie darauf aufmerksam zu machen . Leider gehen ja manche Gäste nicht gerade pfleglich mit dem Inventar um, so unter dem Motto – ist ja egal, gehört ja nicht mir. Aber zurück zum Schiff, es wurde überall fleißig geputzt, größere Mängel sind mir nicht aufgefallen. Nur das Kabinenfenster unserer Berliner Freunde litt unter Rostbefall, obwohl das Schiff noch nicht mal zwei Jahre alt ist.

Essen: Uns hat das Essen immer gut geschmeckt. Das Essen im Parigi hat natürlich einen anderen Standard als in den Restaurants. Aber gleich zu behaupten, das Essen am ganzen Schiff ist ungenießbar und überhaupt nie wieder Costa kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Einem älteren Ehepaar ging es im Restaurant nicht schnell genug, hatten wohl Angst, den Nachtisch nicht zu erleben (uh, war wohl etwas gemein, gibt es hier eigentlich Zensur?). Viele haben sich schon über die Plastikteller mokiert. Aber man sollte bedenken, dass auch neben dem Pool die Möglichkeit besteht zu essen. Wenn vielleicht mal ein Porzellanteller zu Bruch geht, möchte ich dann mal die Meinung der Leute hören, wenn sich ein barfüßiger Passagier die Füße zerschnitten hat. Aber sie haben schon einen furchtbaren Nachteil: Durch die Größe der Teller ist die Versuchung sehr erheblich, sich zuviel aufzuladen. Sieht man immer wieder bei manchen Passagieren, dass sie sich mal gleich 3 oder 4 Gebäckstücke aufladen und dann gerademal 1 oder 2 davon essen. Haben wohl die Befürchtung, dass kein Nachschub kommt. Oder fast jeden Gang zu bestellen um nur ein paar Bissen davon zu essen, man möchte ja schließlich nicht zunehmen. Engpässe gab es manchmal nur bei Tassen und Gläsern, sowie Teelöffeln und Kuchengabeln, die waren oft sehr schnell vergriffen.

Getränke: Sind mit dem Wasser- und dem Boys & Girls-Paket gut gefahren. Wein und Kaffee (auf Bestellung) haben wir nicht getrunken. Leider gibt es kein Bierpaket, denn für 0,4 l zahlt man mit Serviceentgelt stolze 4,89 € . Der große Cocktail of the day schlug sich mit 5,75 € auf die Visakarte. Es ist richtig, dass die Saftmaschinen nach dem Frühstück abgedeckt wurden. Eiswürfel und Wasser gab es immer. Tee und Kaffee (vom Automaten) war meistens auch verfügbar.

Animation: Haben wir nicht genutzt, können daher auch nicht das Niveau derselben beurteilen. Wurde aber von vielen anderen Passagieren in Anspruch genommen. Besonders die Aquagymnastik war immer gut besucht.

Landausflüge: Wir haben drei gebucht und waren mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis zufrieden. Unsere Führerinnen haben immer sehr gut Deutsch gesprochen und wussten auch viel über Land und Leute zu erzählen. Es waren aber auch sicher Ausflüge im Programm, die überteuert waren, da muss man wirklich sorgfältig wählen.

Theater: Von sehr gut bis naja, siehe Bericht.

Spa-Bereich: War mir echt zu teuer, außerdem was soll ich mit einer teuren Tageskarte, wenn ich nur einige Stunden darin verbringen möchte. Deswegen habe ich Elke (Hostess) gefragt, ob es nicht möglich wäre, dass Costa eine preiswertere z. B. 4-Stunden Karte anbietet.

Fitnessbereich: Dazu waren wir viel zu faul.

Organisation allgemein: Wir hatten nichts zu bemängeln. Tickets kamen per E-Mail, Costaclubkarte war in der Kabine und alle im Internet vorher getätigten Buchungen haben anstandslos funktioniert. Weder bei der Ein- und Ausschiffung noch bei der Betreuung durch die Hostess Elke gab es Probleme.

Fazit: Wir hatten eine wirklich tolle Reise, zu einem unverschämt günstigen Preis. Die Bedenken über die Reisezeit waren zum Glück unbegründet, denn wir hatten 2 Wochen herrlichstes Wetter. Diese Kreuzfahrt wird uns noch lange in schöner Erinnerung bleiben.

Jetzt muss aber auch mal Schluss sein und ich erlöse euch vom meinem Geschreibsel.

Liebe Grüße
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Servus aus Österreich
  #3 (permalink)  
Old 02-28-2008, 12:48 AM
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Hallo aus Lippstadt,
habe deinen Bericht eben im Schnellverfahren gelesen, mache es aber noch ausführlich.
Ich habe das Gefühl, ihr habt so ziemlich "alles" gesehen. Bei dem Bild von "meinem" Turm der Winde wurde ich ganz unruhig. Schön, dass der Tip mit der Fußgängerbrücke in Piräus geholfen hat! Man merkt dir an, dass du noch ganz unter dem Eindruck der tollen Fahrt stehst.
(Übrigens haben wir noch vor der Ostsee im Juli 5 Tage Hamburg-Oslo-Southampton vorgeschaltet, mit der Brilliance of the seas)
Bis bald mal,
liebe Grüße Hannelore
  #4 (permalink)  
Old 02-28-2008, 02:06 AM
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Hallo Hannelore

Den Turm der Winde habe ich doch nur für dich fotografiert

LG Angelika
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Servus aus Österreich
  #5 (permalink)  
Old 02-28-2008, 01:26 PM
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Servus Angelika,

vielen Dank für den schönen Bericht und die tollen Fotos. Hat sich das "Riesenbaby" ja in den letzten knapp 2 Jahren doch gut gehalten...

Bauchredner Nicolodi stieg die Woche darauf zu uns auf die Costa Serena um (haben uns in Savona nur um 1 Tag verfehlt), habe ebenfalls lauthals gelacht...

Grüße
thommyn
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  #6 (permalink)  
Old 02-28-2008, 11:08 PM
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Hallo thommyn
Echt schade, dass wir uns verpasst haben. Hätte dich gerne kennengelernt weil mir dein Bericht von der Concordia so gut gefallen hat. Da waren für unsere Reise einige gute Hinweise dabei. Freue mich auch schon über deinen nächsten Bericht da wir diese Tour mit der Serena Jänner 2009 gebucht haben. Da habe ich noch viel Zeit um Informationen zu sammeln.

LG Angelika
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Servus aus Österreich
  #7 (permalink)  
Old 02-29-2008, 03:07 PM
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Hallo Wassernixe!
Toller Bericht! Wir starten am 12.3. mit der Concordia und fahren exakt diese Route! Wird unsere erste Kreuzfahrt und wir sind mit unseren beiden Kindern unterwegs - ich hoffe, auch die Kinder werden Spaß haben! Auch wir reisen aus Österreich an - allerdings mit dem Auto bis Savona!
Liebe Grüße
Susanne
  #8 (permalink)  
Old 03-01-2008, 01:03 AM
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Hallo Susanne
Freut euch auf diese Tour, sie wird euch bestimmt gefallen. Der Reisebericht hat euch vielleicht die Vorfreude noch ein wenig gesteigert. Hoffentlich habt ihr soviel Glück mit dem Wetter wie wir.

LG Angelika
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Servus aus Österreich
  #9 (permalink)  
Old 03-08-2008, 01:28 PM
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Danke für den tollen Bericht! Macht richtig Urlaubsgefühle, auch wenn wir nicht in diese Richtung fahren. Viele Grüße!
PS: Das war mein erster Kommentar auf dieser Website. Ist ganz neu für mich.
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  #10 (permalink)  
Old 03-09-2008, 05:03 AM
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@ tinamama: Herzlich Willkommen hier...

@ Wassernixe: Freut mich, dass Euch mein Bericht gefallen hat und vielleicht auch ein wenig hilfreich war. Freut Euch auf die Serena. Ich persönlich finde sie von der Ausstattung und der Farbgestaltung noch wesentlich schöner als die CoCo. Aufgrund der Baugleichheit ist es ein bißchen wie "Heimkommen", ich habe mich sofort wieder zurecht gefunden (und habe einigen "Verirrten" als Wegweiser dienen können...). Und vielleicht sieht man sich ja ein andermal an Bord oder an Land...

Reisebericht und Schiffsrundgang sind in Arbeit...

Grüße
thommyn
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