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  #1 (permalink)  
Old 10-31-2005, 05:16 AM
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Join Date: Mar 2005
Location: Wien-Innsbruck
Posts: 98
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Komme gerade von einer 9-tägigen Cruise mit der Voyager: Cape Liberty - Karibik zurück.

1) Anfahrt von JFK: Ich wolllte doch wissen, ob man mit Öffis günstiger als mit dem Taxi zum Hafen kommt. Airtrain + Metro Linie A zu 7 US$ pro Person bis Manhattan (rund 50 Minuten). Dort 9th Street umsteigen in PATH train (Port Authority of NY und NJ) 1,50 US$ pro Person. Von New Jersey (Pavonia) könnte man noch mit der Hudson-Bergen Light Rail bis ca. 2 km Nähe vor dem Pier fahren. Dort gibt es jedoch keine Taxis und 2 km zu Fuß - und das mit Koffern??? Wir sind mit PATH bis Journal Square (10 Minuten) gefahren und von dort mit dem Taxi 15 Minuten zum Pier (stolze 30US$). In Summe für 2 Personen also 47US$ statt 80 bis 90 US$ mit dem Taxi direkt von JFK nach Cape Liberty. Koffer sind in den Öffis kein Problem, ausser man fährt zur rush hour, wo die Mitfahrenden schon mal fragen, ob man sich kein Taxi leisten kann.

Alternativ könnte man in Manhattan auch mit der Ferry vom Pier 11 (bei der Wall Street) um 7 US$ pro Person nach Port Liberty (nicht zu verwechseln mit dem Hafen Cape Liberty, wo die Voyager liegt) und von dort weiter mit dem Taxi fahren. Die Ferries fahren jedoch nur am Morgen bis ca. 10 Uhr und dann wieder am Nachmittag ab ca 15 Uhr.

Bei der Rückfahrt versuchten wir vergeblich ein Taxi zu ergattern, erfuhren dann aber, dass RCI mehrere Busse nach JFK gechartert hatte, Fahrpreis 25 US$ pro Person. Die Fahrt ging durch den Lincoln Tunnel und mitten durch Manhattan - fast wie bei einer Stadtrundfahrt - in eineinhalb Stunden nach JFK.
Wie immer man fährt, man sollte zur Sicherheit jedenfalls 2 Stunden Fahrtzeit einplanen.

2. Hurricanes: Bei der Abfahrt am 20., wo Wilma bereits über den Caymans nach Yukatan unterwegs war, fuhren wir plangemäß nach Süden. Der Captain berichtete regelmäßig von der Situation, wobei man durch das Fernsehen auch immer sehr gut unterrichtet war. Der tropische Sturm Alpha, der massive Überschwemmungen auf der Dominikanische Republik und Haiti hinterließ, führte dazu, dass wir etwas nach Westen ausweichen mussten, dann aber doch rechtzeitig in Labadee auf Haiti landen konnten. Dort hatte sich das Wetter zwischezeitlich wieder gebessert, so dass der Landgang problemlos verlief. Zu dieser Zeit verwüstete Wilma gerade Yukatan und machte sich auf den Weg Richtung Florida. Unsere Route ging südlich an Kuba weiter nach Jamaica, ausreichend weit von Wilma entfernt. Der geplante Besuch von Grand Cayman musste dann aber wegen der Unbenützbarkeit der Hafenanlagen und der dortigen Strände abgesagt werden. Statt dessen fuhren wir, bereits hinter Wilma, nach Nassau, Bahamas. Im letzten Hafen, Freeport auf den Bahamas konnten wir zwar anlegen, aber erst verspätet, da die Hafeneinfahrtsbojen zerstört waren und nur durch die Hilfe von Pilotbooten befahrbar waren. Dort sah man auch die Folgen von Wilma, zahlreiche abgedeckte Häuser und umgestürzte Bäume. Insgesamt hatten wir aber ein großes Glück, ohne großen Wellengang unbehellingt fast alle Häfen plangemäß anfahren zu können, auch wenn man ein mulmiges Gefühl und eine Mitbetroffenheit mit den Leuten, die so große Schäden hinnehmen mussten, nicht verbergen kann.

Grüsse, Reinhold
  #2 (permalink)  
Old 10-31-2005, 05:16 AM
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Join Date: Mar 2005
Location: Wien-Innsbruck
Posts: 98
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Komme gerade von einer 9-tägigen Cruise mit der Voyager: Cape Liberty - Karibik zurück.

1) Anfahrt von JFK: Ich wolllte doch wissen, ob man mit Öffis günstiger als mit dem Taxi zum Hafen kommt. Airtrain + Metro Linie A zu 7 US$ pro Person bis Manhattan (rund 50 Minuten). Dort 9th Street umsteigen in PATH train (Port Authority of NY und NJ) 1,50 US$ pro Person. Von New Jersey (Pavonia) könnte man noch mit der Hudson-Bergen Light Rail bis ca. 2 km Nähe vor dem Pier fahren. Dort gibt es jedoch keine Taxis und 2 km zu Fuß - und das mit Koffern??? Wir sind mit PATH bis Journal Square (10 Minuten) gefahren und von dort mit dem Taxi 15 Minuten zum Pier (stolze 30US$). In Summe für 2 Personen also 47US$ statt 80 bis 90 US$ mit dem Taxi direkt von JFK nach Cape Liberty. Koffer sind in den Öffis kein Problem, ausser man fährt zur rush hour, wo die Mitfahrenden schon mal fragen, ob man sich kein Taxi leisten kann.

Alternativ könnte man in Manhattan auch mit der Ferry vom Pier 11 (bei der Wall Street) um 7 US$ pro Person nach Port Liberty (nicht zu verwechseln mit dem Hafen Cape Liberty, wo die Voyager liegt) und von dort weiter mit dem Taxi fahren. Die Ferries fahren jedoch nur am Morgen bis ca. 10 Uhr und dann wieder am Nachmittag ab ca 15 Uhr.

Bei der Rückfahrt versuchten wir vergeblich ein Taxi zu ergattern, erfuhren dann aber, dass RCI mehrere Busse nach JFK gechartert hatte, Fahrpreis 25 US$ pro Person. Die Fahrt ging durch den Lincoln Tunnel und mitten durch Manhattan - fast wie bei einer Stadtrundfahrt - in eineinhalb Stunden nach JFK.
Wie immer man fährt, man sollte zur Sicherheit jedenfalls 2 Stunden Fahrtzeit einplanen.

2. Hurricanes: Bei der Abfahrt am 20., wo Wilma bereits über den Caymans nach Yukatan unterwegs war, fuhren wir plangemäß nach Süden. Der Captain berichtete regelmäßig von der Situation, wobei man durch das Fernsehen auch immer sehr gut unterrichtet war. Der tropische Sturm Alpha, der massive Überschwemmungen auf der Dominikanische Republik und Haiti hinterließ, führte dazu, dass wir etwas nach Westen ausweichen mussten, dann aber doch rechtzeitig in Labadee auf Haiti landen konnten. Dort hatte sich das Wetter zwischezeitlich wieder gebessert, so dass der Landgang problemlos verlief. Zu dieser Zeit verwüstete Wilma gerade Yukatan und machte sich auf den Weg Richtung Florida. Unsere Route ging südlich an Kuba weiter nach Jamaica, ausreichend weit von Wilma entfernt. Der geplante Besuch von Grand Cayman musste dann aber wegen der Unbenützbarkeit der Hafenanlagen und der dortigen Strände abgesagt werden. Statt dessen fuhren wir, bereits hinter Wilma, nach Nassau, Bahamas. Im letzten Hafen, Freeport auf den Bahamas konnten wir zwar anlegen, aber erst verspätet, da die Hafeneinfahrtsbojen zerstört waren und nur durch die Hilfe von Pilotbooten befahrbar waren. Dort sah man auch die Folgen von Wilma, zahlreiche abgedeckte Häuser und umgestürzte Bäume. Insgesamt hatten wir aber ein großes Glück, ohne großen Wellengang unbehellingt fast alle Häfen plangemäß anfahren zu können, auch wenn man ein mulmiges Gefühl und eine Mitbetroffenheit mit den Leuten, die so große Schäden hinnehmen mussten, nicht verbergen kann.

Grüsse, Reinhold
  #3 (permalink)  
Old 10-31-2005, 05:26 AM
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Join Date: Oct 2003
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Posts: 216
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quote:
Originally posted by Weatherwise:
Im letzten Hafen, Freeport auf den Bahamas konnten wir zwar anlegen, aber erst verspätet, da die Hafeneinfahrtsbojen zerstört waren und nur durch die Hilfe von Pilotbooten befahrbar waren. Dort sah man auch die Folgen von Wilma, zahlreiche abgedeckte Häuser und umgestürzte Bäume.


Reinhold,
ich weiß, Du bist Wetterexperte.
War es in der Tat schon wieder Wilma, die die Bahamas erneut überrannt hat?
2004 waren Freetown und Grand Bahama gleich zweimal von Hurricanes betroffen gewesen und es sah im Dezember 2004 teilweise noch katastrophal aus (abgedeckte Häuser etc.)
Gruß
Peter
  #4 (permalink)  
Old 11-01-2005, 02:46 AM
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Join Date: Mar 2005
Location: Wien-Innsbruck
Posts: 98
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Hallo Peter,

da die umgestürzten Bäume noch grün waren und auch die Schäden an den Gebäuden recht "frisch" ausschauten, war sicher Wilma die Verursacherin. Die Bahamas liegen eben in einer Hurrikanschneise, wobei Kategorie 3 und höher zum Glück doch relativ selten auftreten.

Gruß
Reinhold
  #5 (permalink)  
Old 11-01-2005, 03:07 AM
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Posts: 1,769
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Hallo Reinhold,

habe gerade im amerikanischen Forum gelesen, daß Leute auf der Voyager Bettflöhe hatten. Da du hierzu nichts geschrieben hast, habt ihr wohl Glück gehabt.

Die Vorstellung läßt es schon bei mir Jucken, da wir ja demnächst auch auf einem RCCL-Schiff sind.
Es hatte vor einigen Monaten schon einmal einen Thread dazu gegeben, da haben sich wohl mehr Leute dazu geäußert, schrecklich. Aber die Amerikaner scheinen wohl teilweise anders vorbereitet auf eine Cruise zu gehen. Wenn ich lese, wieviele Passagiere Desinfektionsmittel mitnehmen, oder eigene Kopfkissen, gehen wir Deutsche da wohl doch unbeschwerter an die Sache heran. Auf die Idee bin ich bisher noch nicht gekommen.
Ich habe bisher nur einmal die Tagesdecken austauschen lassen, allerdings nur deshalb, weil sie massiv nach Nikotin gestunken haben.

Gruß
Marita, die hofft, daß ihr nicht angebissen wurdet.
__________________


  #6 (permalink)  
Old 11-01-2005, 04:05 AM
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Join Date: Feb 2004
Location: wolgast, germany
Posts: 1,243
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Hallo Marita,

das kann man sich doch gar nicht vorstellen. Die Betten werden doch eigentlich jeden Tag gereinigt oder täusche ich mich da. Hoffe es ist nur vorübergehend.

Klingt irgendwie eklig wenn man abends schlafen will und man kommt nicht dazu.

Bye
Christian
__________________
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cape, fahrzeit, fhrt, hafen, jfk, kfk, lange, liberty, man, nach, reisebericht, von, voyager, wie, zum


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