Go Back   Cruise Reviews Forums > Seereisenforum > Die Großen Drei
Register Forgot Password?
New! Use your Facebook, Google, AIM & Yahoo accounts to securely log into this site, click logo to login  
Search

 
 
LinkBack Thread Tools Display Modes
  #1 (permalink)  
Old 11-21-2006, 10:24 AM
Junior Member
 
Join Date: Oct 2006
Posts: 14
Default
Hallo zusammen,

wie versprochen, hier nun der Reisebericht unserer ersten Kreuzfahrt vom 23.10.2006 bis 30.10 2006 ins östliche Mittelmeer mit der Costa Victoria.

Reiseroute: Venedig – Bari – Katakolon (Olympia) – Santorin – Mykonos – Rhodos – Dubrovnik - Venedig

Wir hatten eine stressfreie Anreise nach Venedig, weil wir schon eine Woche vorher in Südtirol und am Gardasee waren und von da aus nur noch 200 Kilometer nach Venedig zu fahren hatten. Die Anreise zum Hafen verlief ohne „Verfahren“ und Zwischenfälle, wenn man einmal auf der großen Brücke ist, kann man sich gar nicht mehr verfahren und so haben wir den Hafen gleich gefunden. Wir sind mit dem Wagen zur Gepäckabgabehalle gefahren und haben die Koffer mit den Anhängern versehen abgegeben, alles ganz stressfrei und dann das Auto am P1 geparkt. Die 60,- Euro für die Woche werden gleich bei der Ankunft fällig. In der Parkbestätigung stand, dass das Auto am letzten Tag bis 12.00 weg sein muss, ansonsten kostet es 5,- Euro nochmals extra für den Rest des Tages. Wir waren aber am letzten Tag noch mal in der Stadt und haben es erst gegen 15.30 geholt und sind einfach rausgefahren. Geht also auch ohne.

Dann der Check In im Terminal 107: dadurch dass wir erst gegen 14.00 da waren, hatten wir praktisch null Wartezeit, ganz easy ohne größere Formalitäten (außer Pass und Tickets) und tausend Security Kontrollen aufs Schiff. Was für eine entspannende Prozedur gegenüber dem nervigen und langwierigen Check In sonst auf dem Flughafen! Das ist schon das erste Argument „es wieder zu tun“! Dann die Gangway hoch und schon das erste Mal fotografiert worden. Die „Schiffspaparazzi“ haben uns im Übrigen die ganze Woche über begleitet….

Tja, und wer Schiffe, insbesondere größere, nur aus dem Fernsehen, oder „live“ allerhöchstens von der Stena-Line Kiel Göteborg her kennt, der wird vermutlich genauso wie wir mit staunendem Blick in der Lobby gestanden haben. Schon von äußerem Anblick waren wir überwältigt, wie dieses 250 Meter lange, schneeweiße Schiff am Pier lag, aber das Innere hat uns auch sehr beeindruckt.

Sehr positiv ist uns die Sauberkeit und der gute Zustand des Schiffes aufgefallen, dem man -meinen wir- seine nunmehr 10 Jahre nur hier und da ein ganz klein wenig ansieht. Naja, und wenn man dann hineingeht in dieses Schiff, wie sie dann mit ihren weißen Handschuhen dastehen, einen anstrahlen und begrüßen, als hätten sie einen alten Stammkunden vor sich, den sie nach vielen Jahren wiedersehen, da läuft einem schon ein wohliger Schauer den Rücken herunter.

Überhaupt, das Personal: immer freundlich „Hello“ “How are you”, “Can I help you” und stets mit einem Lächeln im Gesicht – die ganze Woche nicht einen einzigen unfreundlichen oder missmutigen Menschen von der Besatzung gesehen. Davon können sich manche „Dienstleister“ in unserem schönen Land eine gewaltige Scheibe abschneiden.

Mit Englisch sind wir im Übrigen in dieser Woche am besten zurechtgekommen, haben es auf Deutsch gar nicht erst versucht. Das Publikum auf unserer Reise war international, es waren viele Nationalitäten an Bord, wobei wir Deutschen von 2000 Reisenden mit knapp 400 Personen in der Minderzahl waren. Uns hat diese internationale Atmosphäre sehr gut gefallen und von den 2000 Passagieren hat man allenfalls zu den Essenszeiten etwas erahnen können.

Auf der Victoria kann man sich auf Grund der übersichtlichen Bauweise gut und schnell zurechtfinden, wir hatten keine Probleme und haben uns auch nicht verlaufen. Unsere Außenkabine war auf Deck 8, auf der (in Fahrtrichtung linken Seite) etwa im ersten Drittel der hinteren Schiffshälfte gelegen. Sehr, sehr ruhig. Die Kabine war geräumig, wirklich ausreichend groß und ansprechend eingerichtet. Das große Bullauge bot genug Ausblick und für die erste Kreuzfahrt war es uns lieber, zu wissen, ob es Tag oder Nacht ist. Die Betten waren sehr gut, nicht durchgelegen aber auch nicht zu hart. Das runde Bad bot für eine Person ausreichend Platz, der Wasserstrahl aus der Dusche war kräftig, wie man das auch von zu Hause gewohnt ist. Lediglich die Vakuumspülung der Toilette war etwas gewöhnungsbedürftig. Die Handtücher wurden sogar zweimal am Tag komplett gewechselt. Der Kleiderschrank war für die Garderobe einer Woche groß genug und das Vorhandensein des Tresors als auch der Minibar angenehm. Es gibt in der Kabine keine separate Couch, sondern zwei Cocktailsesselchen vor dem Frisiertisch. Insgesamt war die Kabinenatmosphäre schon gemütlich und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Auch das Bett wurde abends aufgedeckt und das Licht war an, es war ein sehr angenehmer Kabinenservice. Die Costa-Karten und ein Haufen Infomaterial lagen schon bei unserer Ankunft in der Kabine, ebenso war das bestellte „Ruby“ Willkommenspaket schon da, eine Flasche Prosecco, eine Platte mit 12 Canapees und ein Obstkorb, der täglich aufs Neue aufgefüllt wurde, ebenso der Eisbehälter in der Kabine.

Überhaupt hat uns dieses „Ruby“ Paket während dieser Woche einige kleine Annehmlichkeiten zusätzlich beschert: Wir erhielten jeden Tag die Speisekarte des Abendessens zusätzlich auf die Kabine, wurden zu einem separatem Kapitänscocktail eingeladen und hatten, was am letzten Tag insbesondere sehr angenehm war, die Prioritätsausschiffung, d.h. wir waren mit bei den allerersten, die das Schiff verlassen „durften“. Das ganze hat 40,- Euro gekostet und wir haben keinen Cent davon bereut.

Wir hatten zum Essen die erste Zeit gewählt und es war für uns sehr schön so, denn wir hatten danach noch etwas vom Abend, außerdem wurde es sowieso früh dunkel. Nur ein oder zwei Mal wäre es schön gewesen, wenn wir mit unseren Tischnachbarn noch etwas länger im Restaurant hätten verweilen können. Womit wir schon mitten beim Thema Essen wären. Es hat uns die ganze Woche über ohne Ausnahme sehr gut geschmeckt, war abwechslungsreich und mehr als reichlich und wurde im Bedienrestaurant immer heiß und schnell serviert. Der Service an unserem 8er Tisch war klasse, sehr freundlich und schnell, auch die Getränkebestellung klappte immer reibungslos, die Leute machen ihren Job wirklich sehr gut. Die Auswahl beim Abendmenü war sehr gut, auch die Buffetrestaurants die wir gelegentlich tagsüber auch besucht haben, warteten mit einer großen Auswahl an wirklich schmackhaften Speisen auf. Dazu kamen dann noch die Showcooking-Stationen auf Deck. Es gab auch noch eine Pizzeria auf dem Schiff, diese haben wir auch ein- zweimal besucht, die Pizza dort war sehr gut. Das Frühstück in Selbstbedienung entsprach allem, was man sich von einem ordentlichen Frühstücksbüffet erwarten darf. Die Büffets „in der Küche“ und das Büffet „Magnifico“ am letzten Abend waren eine Augenweide und wir haben dort mehr gefilmt als gegessen. Die sonstigen Mitternachtsbüffets, die in der Lobby serviert wurden, haben wir nicht genutzt. Ebenso wenig waren wir in dem Aufzahlrestaurant „Zeffirello“, welches zu den Essenszeiten aus dem abgetrennten Teil der Bar „Tavernetta“ bestand. Das hatte keine Restaurantatmosphäre und wurde auch nicht von allzu viel Leuten genutzt.

Mit den Getränken haben wir es mit dem All-Inclusive Paket auf die im Forum schon hinlänglich beschriebene Weise gehalten und sind nicht enttäuscht worden. Wir haben jeden Abend zum Essen eine gute Flasche Wein und zwei Flaschen Mineralwasser getrunken, also nix mit „by the Glass“. Lediglich Bier ist offen ausgeschenkt worden (0,2ltr.) und auch die Softdrinks zum Mittag- und Abendessen waren in kleinen Bechern, bzw. Gläsern. Wenn mittags viel los war, dann sind wir halt selbst an die Bar gegangen und haben uns unsere Getränke geholt, Karte vorzeigen, that’s it. Im Restaurant haben wir die X1 Karte nur am ersten Abend gebraucht, dann hat uns der Kellner gekannt und die Flasche Wein und unsere zwei Wasserflaschen standen jeden Tag schon am Tisch wenn wir zum Essen gegangen sind. Der Wein war sehr gut, wenngleich auch die Qualität nicht ganz so hoch war, wie die der Weine aus dem Weinpaket. Aber er hat geschmeckt und das ist die Hauptsache. Wir haben Roten und auch Weißen getrunken. Zusätzlich hatten wir uns noch eine „Boys & Girls“ Card gekauft, mit der wir dann abends alkoholfreie Cocktails, die sehr lecker waren, genießen konnten. Wir hatten auch zweimal den alkoholischen Cocktail des Tages, jedoch schmeckte sein alkoholfreies Pendant nicht viel anders. Somit ist durch unser All-Inclusive Paket und die Boys und Girls Card der kuriose Fall eingetreten, dass wir in der ganzen Woche gerade einmal 30 (!) Euro an Nebenkosten für Getränke „außerhalb der Essenszeit“ auf dem Schiff hatten.

Wenn man alle Kosten zusammenzählt, haben wir in jedem unserer Hotelurlaube bisher mehr an Nebenkosten bezahlt. Und wir haben nicht gedurstet! Wenngleich wir es uns halt in der einen Woche mal verkniffen haben, ein Weißbier für schlanke 4,75 Euro plus 15% Bedienungsgeld zu trinken und wir auch zugeben müssen, dass die normalen Getränkepreise an Bord nicht gerade billig sind.

Ansonsten haben wir außer dem Bustransfer in Bari und Mykonos (jew. 5,- Euro pro Person) keine weiteren Nebenkosten an Bord gehabt. Es sei denn, wir hätten noch was von den Fotos gekauft, jedoch: 14,25 Euro für ein Foto 18 x 24 ist unserer Meinung nach überteuert und die Fotos, die da so ausgestellt waren, hatten nicht immer den Anschein von einem Fotografen gemacht worden zu sein. Deshalb haben wir keine gekauft. Auch Schönheitssalon und dergleichen haben wir nicht genutzt, so dass wir hier keine Aussagen treffen können.

Was die Kleiderempfehlungen der Forumsteilnehmer hier vor unserer Reise anbelangte, so waren diese sehr gut. Tagsüber leger, wie zu Hause auch, im Restaurant eine Stoffhose und ein schönes Hemd und den Anzug oder die Kombination zum Captains Dinner. War völlig o.k. wenn auch einige Gäste die Kleidungsempfehlung „elegant“ mit: „Na dann ziehe ich halt mal eine lange Hose an, wenn’s sein muss und ein nicht allzu verknittertes Sweatshirt dazu“ ausgelegt haben. Die waren aber in der Unterzahl. Und zugegeben: wir haben uns nach dem formellen Abendessen auch wieder etwas legerer gekleidet. Wie viele andere auch.

Die Unterhaltung an Bord war vielfältig und hat uns gut gefallen, insbesondere die Aufführungen im Theater hatten ein sehr hohes Niveau, welches über normale abendliche Hotelunterhaltung weit hinausging. Das Theater ist allerdings viel zu eng bestuhlt, wenn man einmal sitzt, gibt es kein Rauskommen mehr. Da sollte man einfach ein paar Cocktailsessel rausnehmen, dann gäbe es mehr Platz. Die „Today“ Bordzeitung war für die Fülle an Veranstaltungen immer hilfreich und es empfiehlt sich, diese mit sich zu führen. Schön war auch die Unterhaltung im Concorde Plaza und die verschiedenen Musikdarbietungen in den Bars. Auch das Casino war interessant. Gelegentlich haben wir im Urlaub auch schon mal Bingo gespielt, ich meine mich erinnern zu können, dass die Tickets immer so um die zwei Euro gekostet haben, auf dem Schiff kostete eines zwanzig Euro. Haben wir’s halt gelassen. Mit 5 Euro kann man gut und gerne eine bis zwei Stunden an den einarmigen Banditen spielen, wenn man es geschickt anstellt…. Die Tagesanimation haben wir nicht genutzt und können uns hierüber auch kein Urteil erlauben. Es scheint aber immer genug Leute gegeben zu haben, die mitgemacht haben, als kann’s nicht allzu schlecht gewesen sein.

Zu den angebotenen Ausflügen: wir haben den Rat einiger hier aus dem Forum beherzigt und alles auf eigene Faust gemacht, d.h. keinen einzigen Ausflug gebucht und trotzdem alles gesehen, was uns interessiert hat. Und es hat alles wunderbar geklappt. Die Anfangs-Informationsveranstaltung mit der deutschsprachigen Hostess am ersten Tag im Theater – oder wo auch immer- kann man sich getrost schenken: diese mutet wie eine Werbeverkaufsveranstaltung für Wolldecken an, nur dass es statt Wolldecken halt Ausflüge zu kaufen gibt. Reine Zeitverschwendung, alles was da erzählt wird, steht genauso ausführlich bereits im Booklet, in welchem die Tickets enthalten sind. Reine Zeitverschwendung.

Zu den angelaufenen Zielen in der Kürze soviel:

Bari – der halbe Tag reicht vollkommen, außer einem Teil Altstadt nicht allzu viel Sehenswertes wir würden diesen Tag als „netten Spaziergang“ einstufen.

Katakolon (Olympia): Hobbyarchäologen und Leute mit Faible für alte Steine und griechische Geschichte sind hier gut aufgehoben und sollten sich zu viert ein Taxi zu den Ausgrabungsstätten für zusammen 50,- Euro nehmen. Wir waren nur im Dorf – Verzeihung – der Freiluft Shopping Mall am Hafen, wo es haufenweise Souvenirs zu kaufen gab. Und dort, wo die Rechenmethode erfunden wurde, damit das Geld für den EU Beitritt Griechenlands gereicht hat: In dem netten Innenhoflokal gleich am Anfang der Ladenstrasse kostet ein kleines Bier 0,25l zwei Euro, dasselbe in groß 0,5l nicht vier Euro wie der geneigte Leser nun vermuten mag, nein, es kostete dann beim Bezahlen plötzlich 5 Euro. Teurer als auf dem Schiff, wie unsere Tischnachbarn in der „Taverne zum schlitzohrigen Hellenen“ süffisant bemerkten. Ansonsten war auch dieser halbe Tag bis auf eine anschließende Planwagenfahrt durch die „Shopping Mall“ und den Hafen recht unspektakulär.

Entschädigt hat Santorin am nächsten Tag: allein schon das „Austendern“ war interessant und die Insel ist schon traumhaft schön. Die Fahrt mit der Seilbahn nach oben ist ein „Muss“ ebenso die Besichtigung dieses schönen Dorfes. Wir haben es vorgezogen, wieder herunter zu laufen, anstatt die Seilbahn oder den Esel zu nehmen. Hat uns nach dem vielen Essen an Bord auch sehr gut getan… Santorin ist sicher mal einen längeren Aufenthalt wert.

Abends waren wir dann auf Mykonos, es war schon dunkel und da wir erst nach dem Essen los sind, hatten wir nur eine gute Stunde Zeit, ein wenig im Ort herumzulaufen und das beleuchtete Schiff von weitem anzusehen. Dies ebenfalls unter der Kategorie „Spaziergang“, viel sieht man in einer Stunde halt nicht.

Rhodos hat uns sehr gut gefallen: hier haben wir uns zu viert ein Taxi genommen und sind von einem gut deutsch sprechenden Chauffeur fast zwei Stunden herumgefahren worden. Für die Fahrt nach Lindos hat es zeitlich leider nicht mehr gereicht, wohl aber haben wir so viel gesehen, dass wir uns entschlossen haben, im nächsten Jahr mal eine Woche auf Rhodos zu verbringen.

Den einen vollen Seetag unserer Reise haben wir mit Essen, Lesen und Schlafen sehr gediegen und relaxed verbracht.

Dubrovnik am letzten vollen Tag unserer Reise darf dann ruhigen Gewissens als ein weiteres Highlight bezeichnet werden, ich hatte Vorurteile gegenüber „Jugoslawien“ diese waren schon nach den ersten Metern in dieser wunderbaren Stadt wie weggeblasen. Bei 25 Grad am 29. Oktober durch diese wunderschöne Altstadt zu laufen, das hat schon was! Ein Tag, den wir sehr genossen haben und für uns Anlass sein wird, auch diese Gegend noch einmal ausgiebiger zu besuchen.

Am Abend gab es dann wieder eine Informationsveranstaltung zur Ausschiffung, die man lt. Durchsagen unbedingt besuchen sollte, mit dem gleichen Ergebnis wie bei der Auftaktveranstaltung: Zeitverschwendung, ist alles in der „Today“ genau erklärt, wie’s funktioniert. Tja, wer lesen kann, ist hier klar im Vorteil. Die Koffer haben wir am Abend rausgestellt und hatten auch keine Rennerei wegen unserer bescheidenen Rechnung an Bord, weil wir unsere Kreditkarte haben registrieren lassen. Das Trinkgeld haben wir in der Höhe gelassen, weil wir der Auffassung waren, dass alle auf dem Schiff ihren Job sehr, sehr gut gemacht haben. Der Zimmerboy und die Kellner haben von uns darüber hinaus noch etwas „cash“ extra bekommen.

Die Ausschiffung war sehr schnell dank der VIP Behandlung auf Grund des erworbenen Ruby Paketes, wir waren um 9.20 Uhr bereits von Bord und hatten sofort unsere Koffer (das Schiff hat um 9 Uhr angelegt). Somit konnten wir den Tag noch in Venedig verbringen und haben noch den kostenlosen Costa Shuttlebus zur Piazzale Roma und zurück genutzt.

Und heute?

Heute sitzen wir hier, schreiben unsere Erinnerungen an diese schöne Reise für Euch auf, während es draußen trüb, saukalt und total verregnet ist – aber:

In Gedanken sind wir schon wieder weg.

Weit weg, auf einem Kreuzfahrtschiff, in einer Gegend wo es schön warm ist und uns die Seeluft um die Nase weht.

Herzliche Grüße

Moni und Marc
  #2 (permalink)  
Old 11-21-2006, 10:24 AM
Junior Member
 
Join Date: Oct 2006
Posts: 14
Default
Hallo zusammen,

wie versprochen, hier nun der Reisebericht unserer ersten Kreuzfahrt vom 23.10.2006 bis 30.10 2006 ins östliche Mittelmeer mit der Costa Victoria.

Reiseroute: Venedig – Bari – Katakolon (Olympia) – Santorin – Mykonos – Rhodos – Dubrovnik - Venedig

Wir hatten eine stressfreie Anreise nach Venedig, weil wir schon eine Woche vorher in Südtirol und am Gardasee waren und von da aus nur noch 200 Kilometer nach Venedig zu fahren hatten. Die Anreise zum Hafen verlief ohne „Verfahren“ und Zwischenfälle, wenn man einmal auf der großen Brücke ist, kann man sich gar nicht mehr verfahren und so haben wir den Hafen gleich gefunden. Wir sind mit dem Wagen zur Gepäckabgabehalle gefahren und haben die Koffer mit den Anhängern versehen abgegeben, alles ganz stressfrei und dann das Auto am P1 geparkt. Die 60,- Euro für die Woche werden gleich bei der Ankunft fällig. In der Parkbestätigung stand, dass das Auto am letzten Tag bis 12.00 weg sein muss, ansonsten kostet es 5,- Euro nochmals extra für den Rest des Tages. Wir waren aber am letzten Tag noch mal in der Stadt und haben es erst gegen 15.30 geholt und sind einfach rausgefahren. Geht also auch ohne.

Dann der Check In im Terminal 107: dadurch dass wir erst gegen 14.00 da waren, hatten wir praktisch null Wartezeit, ganz easy ohne größere Formalitäten (außer Pass und Tickets) und tausend Security Kontrollen aufs Schiff. Was für eine entspannende Prozedur gegenüber dem nervigen und langwierigen Check In sonst auf dem Flughafen! Das ist schon das erste Argument „es wieder zu tun“! Dann die Gangway hoch und schon das erste Mal fotografiert worden. Die „Schiffspaparazzi“ haben uns im Übrigen die ganze Woche über begleitet….

Tja, und wer Schiffe, insbesondere größere, nur aus dem Fernsehen, oder „live“ allerhöchstens von der Stena-Line Kiel Göteborg her kennt, der wird vermutlich genauso wie wir mit staunendem Blick in der Lobby gestanden haben. Schon von äußerem Anblick waren wir überwältigt, wie dieses 250 Meter lange, schneeweiße Schiff am Pier lag, aber das Innere hat uns auch sehr beeindruckt.

Sehr positiv ist uns die Sauberkeit und der gute Zustand des Schiffes aufgefallen, dem man -meinen wir- seine nunmehr 10 Jahre nur hier und da ein ganz klein wenig ansieht. Naja, und wenn man dann hineingeht in dieses Schiff, wie sie dann mit ihren weißen Handschuhen dastehen, einen anstrahlen und begrüßen, als hätten sie einen alten Stammkunden vor sich, den sie nach vielen Jahren wiedersehen, da läuft einem schon ein wohliger Schauer den Rücken herunter.

Überhaupt, das Personal: immer freundlich „Hello“ “How are you”, “Can I help you” und stets mit einem Lächeln im Gesicht – die ganze Woche nicht einen einzigen unfreundlichen oder missmutigen Menschen von der Besatzung gesehen. Davon können sich manche „Dienstleister“ in unserem schönen Land eine gewaltige Scheibe abschneiden.

Mit Englisch sind wir im Übrigen in dieser Woche am besten zurechtgekommen, haben es auf Deutsch gar nicht erst versucht. Das Publikum auf unserer Reise war international, es waren viele Nationalitäten an Bord, wobei wir Deutschen von 2000 Reisenden mit knapp 400 Personen in der Minderzahl waren. Uns hat diese internationale Atmosphäre sehr gut gefallen und von den 2000 Passagieren hat man allenfalls zu den Essenszeiten etwas erahnen können.

Auf der Victoria kann man sich auf Grund der übersichtlichen Bauweise gut und schnell zurechtfinden, wir hatten keine Probleme und haben uns auch nicht verlaufen. Unsere Außenkabine war auf Deck 8, auf der (in Fahrtrichtung linken Seite) etwa im ersten Drittel der hinteren Schiffshälfte gelegen. Sehr, sehr ruhig. Die Kabine war geräumig, wirklich ausreichend groß und ansprechend eingerichtet. Das große Bullauge bot genug Ausblick und für die erste Kreuzfahrt war es uns lieber, zu wissen, ob es Tag oder Nacht ist. Die Betten waren sehr gut, nicht durchgelegen aber auch nicht zu hart. Das runde Bad bot für eine Person ausreichend Platz, der Wasserstrahl aus der Dusche war kräftig, wie man das auch von zu Hause gewohnt ist. Lediglich die Vakuumspülung der Toilette war etwas gewöhnungsbedürftig. Die Handtücher wurden sogar zweimal am Tag komplett gewechselt. Der Kleiderschrank war für die Garderobe einer Woche groß genug und das Vorhandensein des Tresors als auch der Minibar angenehm. Es gibt in der Kabine keine separate Couch, sondern zwei Cocktailsesselchen vor dem Frisiertisch. Insgesamt war die Kabinenatmosphäre schon gemütlich und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Auch das Bett wurde abends aufgedeckt und das Licht war an, es war ein sehr angenehmer Kabinenservice. Die Costa-Karten und ein Haufen Infomaterial lagen schon bei unserer Ankunft in der Kabine, ebenso war das bestellte „Ruby“ Willkommenspaket schon da, eine Flasche Prosecco, eine Platte mit 12 Canapees und ein Obstkorb, der täglich aufs Neue aufgefüllt wurde, ebenso der Eisbehälter in der Kabine.

Überhaupt hat uns dieses „Ruby“ Paket während dieser Woche einige kleine Annehmlichkeiten zusätzlich beschert: Wir erhielten jeden Tag die Speisekarte des Abendessens zusätzlich auf die Kabine, wurden zu einem separatem Kapitänscocktail eingeladen und hatten, was am letzten Tag insbesondere sehr angenehm war, die Prioritätsausschiffung, d.h. wir waren mit bei den allerersten, die das Schiff verlassen „durften“. Das ganze hat 40,- Euro gekostet und wir haben keinen Cent davon bereut.

Wir hatten zum Essen die erste Zeit gewählt und es war für uns sehr schön so, denn wir hatten danach noch etwas vom Abend, außerdem wurde es sowieso früh dunkel. Nur ein oder zwei Mal wäre es schön gewesen, wenn wir mit unseren Tischnachbarn noch etwas länger im Restaurant hätten verweilen können. Womit wir schon mitten beim Thema Essen wären. Es hat uns die ganze Woche über ohne Ausnahme sehr gut geschmeckt, war abwechslungsreich und mehr als reichlich und wurde im Bedienrestaurant immer heiß und schnell serviert. Der Service an unserem 8er Tisch war klasse, sehr freundlich und schnell, auch die Getränkebestellung klappte immer reibungslos, die Leute machen ihren Job wirklich sehr gut. Die Auswahl beim Abendmenü war sehr gut, auch die Buffetrestaurants die wir gelegentlich tagsüber auch besucht haben, warteten mit einer großen Auswahl an wirklich schmackhaften Speisen auf. Dazu kamen dann noch die Showcooking-Stationen auf Deck. Es gab auch noch eine Pizzeria auf dem Schiff, diese haben wir auch ein- zweimal besucht, die Pizza dort war sehr gut. Das Frühstück in Selbstbedienung entsprach allem, was man sich von einem ordentlichen Frühstücksbüffet erwarten darf. Die Büffets „in der Küche“ und das Büffet „Magnifico“ am letzten Abend waren eine Augenweide und wir haben dort mehr gefilmt als gegessen. Die sonstigen Mitternachtsbüffets, die in der Lobby serviert wurden, haben wir nicht genutzt. Ebenso wenig waren wir in dem Aufzahlrestaurant „Zeffirello“, welches zu den Essenszeiten aus dem abgetrennten Teil der Bar „Tavernetta“ bestand. Das hatte keine Restaurantatmosphäre und wurde auch nicht von allzu viel Leuten genutzt.

Mit den Getränken haben wir es mit dem All-Inclusive Paket auf die im Forum schon hinlänglich beschriebene Weise gehalten und sind nicht enttäuscht worden. Wir haben jeden Abend zum Essen eine gute Flasche Wein und zwei Flaschen Mineralwasser getrunken, also nix mit „by the Glass“. Lediglich Bier ist offen ausgeschenkt worden (0,2ltr.) und auch die Softdrinks zum Mittag- und Abendessen waren in kleinen Bechern, bzw. Gläsern. Wenn mittags viel los war, dann sind wir halt selbst an die Bar gegangen und haben uns unsere Getränke geholt, Karte vorzeigen, that’s it. Im Restaurant haben wir die X1 Karte nur am ersten Abend gebraucht, dann hat uns der Kellner gekannt und die Flasche Wein und unsere zwei Wasserflaschen standen jeden Tag schon am Tisch wenn wir zum Essen gegangen sind. Der Wein war sehr gut, wenngleich auch die Qualität nicht ganz so hoch war, wie die der Weine aus dem Weinpaket. Aber er hat geschmeckt und das ist die Hauptsache. Wir haben Roten und auch Weißen getrunken. Zusätzlich hatten wir uns noch eine „Boys & Girls“ Card gekauft, mit der wir dann abends alkoholfreie Cocktails, die sehr lecker waren, genießen konnten. Wir hatten auch zweimal den alkoholischen Cocktail des Tages, jedoch schmeckte sein alkoholfreies Pendant nicht viel anders. Somit ist durch unser All-Inclusive Paket und die Boys und Girls Card der kuriose Fall eingetreten, dass wir in der ganzen Woche gerade einmal 30 (!) Euro an Nebenkosten für Getränke „außerhalb der Essenszeit“ auf dem Schiff hatten.

Wenn man alle Kosten zusammenzählt, haben wir in jedem unserer Hotelurlaube bisher mehr an Nebenkosten bezahlt. Und wir haben nicht gedurstet! Wenngleich wir es uns halt in der einen Woche mal verkniffen haben, ein Weißbier für schlanke 4,75 Euro plus 15% Bedienungsgeld zu trinken und wir auch zugeben müssen, dass die normalen Getränkepreise an Bord nicht gerade billig sind.

Ansonsten haben wir außer dem Bustransfer in Bari und Mykonos (jew. 5,- Euro pro Person) keine weiteren Nebenkosten an Bord gehabt. Es sei denn, wir hätten noch was von den Fotos gekauft, jedoch: 14,25 Euro für ein Foto 18 x 24 ist unserer Meinung nach überteuert und die Fotos, die da so ausgestellt waren, hatten nicht immer den Anschein von einem Fotografen gemacht worden zu sein. Deshalb haben wir keine gekauft. Auch Schönheitssalon und dergleichen haben wir nicht genutzt, so dass wir hier keine Aussagen treffen können.

Was die Kleiderempfehlungen der Forumsteilnehmer hier vor unserer Reise anbelangte, so waren diese sehr gut. Tagsüber leger, wie zu Hause auch, im Restaurant eine Stoffhose und ein schönes Hemd und den Anzug oder die Kombination zum Captains Dinner. War völlig o.k. wenn auch einige Gäste die Kleidungsempfehlung „elegant“ mit: „Na dann ziehe ich halt mal eine lange Hose an, wenn’s sein muss und ein nicht allzu verknittertes Sweatshirt dazu“ ausgelegt haben. Die waren aber in der Unterzahl. Und zugegeben: wir haben uns nach dem formellen Abendessen auch wieder etwas legerer gekleidet. Wie viele andere auch.

Die Unterhaltung an Bord war vielfältig und hat uns gut gefallen, insbesondere die Aufführungen im Theater hatten ein sehr hohes Niveau, welches über normale abendliche Hotelunterhaltung weit hinausging. Das Theater ist allerdings viel zu eng bestuhlt, wenn man einmal sitzt, gibt es kein Rauskommen mehr. Da sollte man einfach ein paar Cocktailsessel rausnehmen, dann gäbe es mehr Platz. Die „Today“ Bordzeitung war für die Fülle an Veranstaltungen immer hilfreich und es empfiehlt sich, diese mit sich zu führen. Schön war auch die Unterhaltung im Concorde Plaza und die verschiedenen Musikdarbietungen in den Bars. Auch das Casino war interessant. Gelegentlich haben wir im Urlaub auch schon mal Bingo gespielt, ich meine mich erinnern zu können, dass die Tickets immer so um die zwei Euro gekostet haben, auf dem Schiff kostete eines zwanzig Euro. Haben wir’s halt gelassen. Mit 5 Euro kann man gut und gerne eine bis zwei Stunden an den einarmigen Banditen spielen, wenn man es geschickt anstellt…. Die Tagesanimation haben wir nicht genutzt und können uns hierüber auch kein Urteil erlauben. Es scheint aber immer genug Leute gegeben zu haben, die mitgemacht haben, als kann’s nicht allzu schlecht gewesen sein.

Zu den angebotenen Ausflügen: wir haben den Rat einiger hier aus dem Forum beherzigt und alles auf eigene Faust gemacht, d.h. keinen einzigen Ausflug gebucht und trotzdem alles gesehen, was uns interessiert hat. Und es hat alles wunderbar geklappt. Die Anfangs-Informationsveranstaltung mit der deutschsprachigen Hostess am ersten Tag im Theater – oder wo auch immer- kann man sich getrost schenken: diese mutet wie eine Werbeverkaufsveranstaltung für Wolldecken an, nur dass es statt Wolldecken halt Ausflüge zu kaufen gibt. Reine Zeitverschwendung, alles was da erzählt wird, steht genauso ausführlich bereits im Booklet, in welchem die Tickets enthalten sind. Reine Zeitverschwendung.

Zu den angelaufenen Zielen in der Kürze soviel:

Bari – der halbe Tag reicht vollkommen, außer einem Teil Altstadt nicht allzu viel Sehenswertes wir würden diesen Tag als „netten Spaziergang“ einstufen.

Katakolon (Olympia): Hobbyarchäologen und Leute mit Faible für alte Steine und griechische Geschichte sind hier gut aufgehoben und sollten sich zu viert ein Taxi zu den Ausgrabungsstätten für zusammen 50,- Euro nehmen. Wir waren nur im Dorf – Verzeihung – der Freiluft Shopping Mall am Hafen, wo es haufenweise Souvenirs zu kaufen gab. Und dort, wo die Rechenmethode erfunden wurde, damit das Geld für den EU Beitritt Griechenlands gereicht hat: In dem netten Innenhoflokal gleich am Anfang der Ladenstrasse kostet ein kleines Bier 0,25l zwei Euro, dasselbe in groß 0,5l nicht vier Euro wie der geneigte Leser nun vermuten mag, nein, es kostete dann beim Bezahlen plötzlich 5 Euro. Teurer als auf dem Schiff, wie unsere Tischnachbarn in der „Taverne zum schlitzohrigen Hellenen“ süffisant bemerkten. Ansonsten war auch dieser halbe Tag bis auf eine anschließende Planwagenfahrt durch die „Shopping Mall“ und den Hafen recht unspektakulär.

Entschädigt hat Santorin am nächsten Tag: allein schon das „Austendern“ war interessant und die Insel ist schon traumhaft schön. Die Fahrt mit der Seilbahn nach oben ist ein „Muss“ ebenso die Besichtigung dieses schönen Dorfes. Wir haben es vorgezogen, wieder herunter zu laufen, anstatt die Seilbahn oder den Esel zu nehmen. Hat uns nach dem vielen Essen an Bord auch sehr gut getan… Santorin ist sicher mal einen längeren Aufenthalt wert.

Abends waren wir dann auf Mykonos, es war schon dunkel und da wir erst nach dem Essen los sind, hatten wir nur eine gute Stunde Zeit, ein wenig im Ort herumzulaufen und das beleuchtete Schiff von weitem anzusehen. Dies ebenfalls unter der Kategorie „Spaziergang“, viel sieht man in einer Stunde halt nicht.

Rhodos hat uns sehr gut gefallen: hier haben wir uns zu viert ein Taxi genommen und sind von einem gut deutsch sprechenden Chauffeur fast zwei Stunden herumgefahren worden. Für die Fahrt nach Lindos hat es zeitlich leider nicht mehr gereicht, wohl aber haben wir so viel gesehen, dass wir uns entschlossen haben, im nächsten Jahr mal eine Woche auf Rhodos zu verbringen.

Den einen vollen Seetag unserer Reise haben wir mit Essen, Lesen und Schlafen sehr gediegen und relaxed verbracht.

Dubrovnik am letzten vollen Tag unserer Reise darf dann ruhigen Gewissens als ein weiteres Highlight bezeichnet werden, ich hatte Vorurteile gegenüber „Jugoslawien“ diese waren schon nach den ersten Metern in dieser wunderbaren Stadt wie weggeblasen. Bei 25 Grad am 29. Oktober durch diese wunderschöne Altstadt zu laufen, das hat schon was! Ein Tag, den wir sehr genossen haben und für uns Anlass sein wird, auch diese Gegend noch einmal ausgiebiger zu besuchen.

Am Abend gab es dann wieder eine Informationsveranstaltung zur Ausschiffung, die man lt. Durchsagen unbedingt besuchen sollte, mit dem gleichen Ergebnis wie bei der Auftaktveranstaltung: Zeitverschwendung, ist alles in der „Today“ genau erklärt, wie’s funktioniert. Tja, wer lesen kann, ist hier klar im Vorteil. Die Koffer haben wir am Abend rausgestellt und hatten auch keine Rennerei wegen unserer bescheidenen Rechnung an Bord, weil wir unsere Kreditkarte haben registrieren lassen. Das Trinkgeld haben wir in der Höhe gelassen, weil wir der Auffassung waren, dass alle auf dem Schiff ihren Job sehr, sehr gut gemacht haben. Der Zimmerboy und die Kellner haben von uns darüber hinaus noch etwas „cash“ extra bekommen.

Die Ausschiffung war sehr schnell dank der VIP Behandlung auf Grund des erworbenen Ruby Paketes, wir waren um 9.20 Uhr bereits von Bord und hatten sofort unsere Koffer (das Schiff hat um 9 Uhr angelegt). Somit konnten wir den Tag noch in Venedig verbringen und haben noch den kostenlosen Costa Shuttlebus zur Piazzale Roma und zurück genutzt.

Und heute?

Heute sitzen wir hier, schreiben unsere Erinnerungen an diese schöne Reise für Euch auf, während es draußen trüb, saukalt und total verregnet ist – aber:

In Gedanken sind wir schon wieder weg.

Weit weg, auf einem Kreuzfahrtschiff, in einer Gegend wo es schön warm ist und uns die Seeluft um die Nase weht.

Herzliche Grüße

Moni und Marc
  #3 (permalink)  
Old 11-21-2006, 12:16 PM
Senior Member
 
Join Date: Jul 2004
Posts: 614
Default
Hallo Moni und Marc !

Vielen Dnak für euren ausführlichen Reisebericht von eurer ersten Kreuzfahrt. Und schon wieder ist es passiert: Das Kreuzfahrtfieber ist ausgebrochen .............

Wir machten vor zwei Jahren die gleiche Fahrt mit der Victoria und beim Lesen eures Berichtes fühlten wir uns zurückversetzt an Bord. Auch uns hat es sehr gut gefallen, die Victoria ist ja auch ein schönes Schiff. Die Freundlichkeit der Besatzung ist uns auch sehr angenehm in Ernnerung geblieben. Es war bei uns die erste Kreuzfahrt mit Costa und wir wurden nicht enttäuscht. Am schönsten fanden wir es im Concorde Plaza und im offenen Bereich des Cafe Terrazza am Heck des Schiffes.
Wisst ihr denn schon, wohin euch die nächste Kreuzfahrt führt?

Liebe Grüße Karo
  #4 (permalink)  
Old 11-21-2006, 11:56 PM
Member
 
Join Date: Aug 2006
Posts: 40
Default
Hallo Moni und Marc !

Auch bei uns war die Victoria die erste Kreuzfahrt. Mir ging es wie Karo! Ich sah alles wieder wie ein wunderschönen und traumhaften Film vor meinen Augen. Vielen Dank für deinen wunderbaren Bericht!

Liebe Grüsse
Thomas
  #5 (permalink)  
Old 11-22-2006, 07:36 AM
Member
 
Join Date: Jan 2006
Posts: 82
Default
Ein super,toller Reisebericht - danke. Wir machen die gleiche Tour nächstes Jahr im Maimit der Costa Mediterranea. Der Bericht hat meine Vorfreude noch vergrößert, ich glaube ich fang bald an die Stunden und Minuten zu Zählen, bis es soweit ist.
  #6 (permalink)  
Old 11-26-2006, 10:12 AM
george-paul's Avatar
Member
 
Join Date: Oct 2005
Posts: 72
Default
Hi Moni und Marc!

Vielen dank für den ausführlichen Reisebericht!

Gruß
george-paul
__________________
Es ist doch am schönsten, wenn einem der Seewind um die Ohren saust!
  #7 (permalink)  
Old 11-27-2006, 01:54 AM
Junior Member
 
Join Date: Jun 2006
Posts: 13
Default
Hallo Moni und Marc,

ich bin seit längerem Mitleser im Kreuzfahrtforum. Doch Euer Beitrag veranlasst mich, mich auch einmal zu Wort zu melden.
Ich danke vielmals für Euren ausführlichen Bericht. Nun ist unsere Vorfreude auf 2007 umso größer. Wir werden vom 21.05. bis zum 04.06.07 an Bord der Costa Victoria sein, eine Kombi-Kreuzfahrt westliches und östliches Mittelmeer. Eine ähnliche 14-tägige Tour haben wir 2004 mit der Costa Tropicale, die leider nicht mehr für Costa fährt, gemacht, und es hatte uns sehr, sehr gut gefallen. Allerdings sind wir damals aus Kostengründen mit dem Bus nach Civitaveccia angereist, für uns, die wir in Mecklenburg zu Hause sind, ein wahres Abenteuer. Dieses Mal soll die Anreise erstmals mit dem Flugzeut(von Hamburg) erfolgen, worauf wir sehr gespannt sind.

Herzliche Grüße aus Mecklenburg
Ingrid

MS Ivan Franko 1971 - Schwarzes Meer
Costa Romantica 1994 - westl. Mittelmeer
MSC Melody 1998 - westl. Mittelmeer
Costa Marina 2000 - rund um Westeuropa
Costa Romantica 2002 - rund um Westeuropa
Costa Tropicale 2004 - westl./östl. Mittelmeer
Costa Victoria 2007 - westl./östl. Mittelmeer
  #8 (permalink)  
Old 11-27-2006, 10:08 AM
bananenboot's Avatar
Senior Member
 
Join Date: Jun 2006
Location: Frankfurt (Oder)-Booßen \"Kleist-Stadt\"
Posts: 412
Default


Willkommen Ingrid,

da du ja schon viel "zur See" gefahren bist
kannst du ja bestimmt auch einiges über deine Reisen und Schiffe berichten.

__________________
Einen schönen Tag noch und Grüße aus dem schönen Oderland!

Gruß Ivo




08/2006 "Lili Marleen" Nordlandtour - Norwegensfjörde
08/2007 "MTS Coral" westliche Mittelmeer
  #9 (permalink)  
Old 11-27-2006, 12:32 PM
Senior Member
 
Join Date: Jul 2004
Posts: 614
Default
Hallo Ingrid,

auch ich heisse dich im Form ganz herzlich willkommen und kann eure Vorfreude sehr gut nachvollziehen. Gerade in der Reisezeit Mai/Juni ist es im Mittelmeer besonders schön, nicht zu heiss für Ausflüge, aber trotzdem angenehm warm, um gemütlich an Deck entspannen zu können.
Beide Routen mit der Victoria sind sehr schön und ihr habt eine sehr gute Wahl getroffen und die Kombi-Kreuzfahrt gewählt.

Liebe Grüße Karo
  #10 (permalink)  
Old 11-28-2006, 03:15 AM
Junior Member
 
Join Date: Oct 2006
Posts: 14
Default
Hallo,

ich freue mich sehr, daß unser Reisebericht so viel Anklang findet und bedanke mich für das Lob.

Ich habe von den anderen Reiseberichten und den Tipps hier im Forum profitiert und da ist es nur selbstverständlich, auch die eigenen Erfahrungen, gerade bei der Erstkreuzfahrt weiterzugeben. Insbesondere an diejenigen, die genauso unentschlossen und ein bißchen unsicher waren wie wir. Denen rufe ich zu:

Tut es! Man bereut keinen Cent und keinen Tag.

Herzlliche Grüße

Marc
 
 

Tags
coral, costa, mit, mittelmeer, ms, papageno, reiseberichte, stliches, urteil, victoria


Thread Tools
Display Modes

Posting Rules
You may not post new threads
You may not post replies
You may not post attachments
You may not edit your posts

BB code is On
Smilies are On
[IMG] code is On
HTML code is On
Trackbacks are On
Pingbacks are On
Refbacks are On
 

All times are GMT -7. The time now is 04:31 AM.

Contact Us - Terms of Use - Cruise Reviews Home - Archive - Privacy Statement - Top

Powered by vBulletin® Version 3.7.6
Copyright ©2000 - 2014, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.5.2