Hallo Mathias,
die Frage ist, wie lange die Verantwortlichen bei Star Cruises noch "machen können, was sie wollen". Zwar hat man in dieser Woche Gewinne für das 2. Quartal gemeldet, aber auch nur, weil man einen 25%igen Anteil an einem Resort in Singapur für 53,7 Millionen US-Dollar verkauft hat. Ohne die Einnahmen hieraus hätte man abermals Verluste in Höhe von über 30 Millionen US-Dollar eingefahren.
Stefans Bedenken kann ich durchaus nachvollziehen, denn falls die NCL-Verantwortlichen irgendwann einmal das Sagen bei Oceania haben sollten, werden sie die Marke in kürzester Zeit an die Wand fahren.
Reuben Goossens meldet im Übrigen, NCL habe die "Oceanic" (ex "Independence") zum Abbruch verkauft und wolle sie innerhalb der nächsten Wochen über Nacht aus San Francisco verschwinden lassen. Das ganze solle möglichst im Stillen ablaufen, damit sich kein neuerliches
PR-Desaster à la "Norway" anbahnt. Aber spätestens wenn die "United States" nach Alang oder sonstwohin geschleppt wird, schlägt der "Fluch der alten Dame" wieder gnadenlos zu - da bin ich mir sicher. Und dann haben sie nicht nur ein paar verrückte Schiffsliebhaber und lästige indische "Öko-Fritzen" gegen sich, sondern den gesammelten amerikanischen Nationalstolz.
Irgendwie scheint NCL darauf gebucht zu sein, ruhiges Fahrwasser zielstrebig zu meiden.