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  #1 (permalink)  
Old 06-11-2007, 01:12 PM
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Hallo zusammen,

Das war am gestrigen Sonntag ja mit Emerald Princess, Carnival Freedom und Costa Serena eine wahre Leistungsschau der Fincantieri- Werft in Venedig (zusammen sind die Drei ja noch kein Jahr alt...), die Seabourn Spirit lag am "San Basilio" Terminal. Das Einzige, was den "Carnival in Venedig" störte, war die bedauernswerte MSC Armonia, das hässliche Entlein unter den stolzen Schwänen.

Diddn und ich hatten die Gelegenheit, Carnival Freedom und Emerald Princess zu besichtigen. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle nach München an das Team um Michael Rustler- Schecke für den beeindruckenden Tag und die gute Organisation.

Von der Carnival Freedom war ich trotz ihrer vielen positiven Seiten subjektiv unter dem Strich ein wenig enttäuscht, ich fand das Schiff erstaunlicherweise etwas eintönig und langweilig. Entweder hat der langjährige exzentrische Carnival- Hausdesigner Joseph Farcus die Anordnung bekommen, ein dezentes Schiff zu entwerfen, oder es fällt ihm nicht mehr viel ein. Möglicherweise habe ich aber nach meinen persönlichen Farcus- Design- Erfahrungen auch zuviel Glitzer und Glitter erwartet. Hier zeigte er, dass er auch anders kann. Aber ist das auch besser? 3-4 Räume waren ganz nett, den Rest empfand ich unspektakulär und wenig ansprechend. Nur ein einziger Raum war "Farcus at its Best", das Spezialitätenrestaurant das Ludwig dem XIV gewidmet war. Aber das war wirklich höchst spektakulär, eine Orgie aus Kristallüstern, Blattgold und Portraits aus der Ära der Sonnenkönige- und das war gar nicht schlecht.

Die Qualität der verbauten Materialien im Innenraum war eher preisgünstig, die Detailverarbeitung durch Fincantieri in Marghera erschien auf den ersten Blick mittelprächtig. Unter dem Strich aus meiner Sicht kein Vergleich mit der ebenfalls blutjungen, kleineren Konkurrentin Norwegian Pearl, die empfand ich als bunter, aufregender, geschmackvoller und origineller, mit sehr wertvollen Möbeln im Innen- und Aussenbereich. Aber die Sonnenseiten der Carnival Freedom sind auch eindeutig erkennbar: Kein einziges offenes Deck ohne Teakholzbelag! Wunderschön und solide, wie für die Ewigkeit gemacht. Und während die bauliche und technische Schwester Costa Serena nebenan ihre geöffneten Schiebedach- Hallenbäder schon von außen zeigte, hat die Carnival Freedom stattdessen ein wunderschönes, terassenartiges Sonnendeck und einen Magrodome am Heck. Das Mittagessen im ebenfalls unspektakulären "Posh"- Restaurant war sehr gut, ich würde es in Bezug auf Raffinesse und Qualität leicht oberhalb meiner jüngsten NCL- Erfahrungen ansetzen (auch gegenüber RCCL und Costa- AIDA und MSC klammere ich aus, das kann man schlecht vergleichen; zu Deutsch bzw. zu Italienisch). Der Service war fast perfekt, typisch amerikanisch selbstbewußt und humorvoll. Es gab ein 4- Gang- Menü mit Langustenkroketten (die auf geteilte Resonanz stießen), einer herrlichen gegrillten und mit Balsamico marinierten Wassermelone mit wunderbarem Spinatsalat, sowie als Hautgang perfektes Filet Mignon mit frischen Wildkräutern, was sehr interessant schmeckte. Die Alternative, Atlantiklachs, war dem Vernehmen nach auch sehr gut. Als Nachtisch gab es die berühmte Carnivalspezialität, den warmen, mehlfreien Schokoladenkuchen (eher eine Art Pudding) mit feinem Vanilleeis. Auch das Speiseangebot am Buffet sah sehr ansprechend aus.

Ob ich sie empfehlen würde? Ja, warum nicht? Abgesehen von der grundsätzlichen Preis- Leistungsfrage sage ich, warum die "italienisierte Kopie" (Costa) buchen, wenn ich jetzt auch in Europa das "Original" haben kann? Zumal die Mittelmeerrouten im Hinblick auf das "Sightseeing" wirklich klasse sind. Vom kulinarischen Standpunkt aus betrachtet ist die Carnival Freedom auch höchst empfehlenswert. Und ihr wenig aufregendes Innenleben hat in diesem Fall auch den Vorteil, dass man sich bei diesem Schiff vor dem Farcus- Design nicht fürchten muss. Dennoch: Ich hätte abends nur 2-3 wirkliche "Wohlfühlplätze" gefunden, und das ist bei diesem Riesen reichlich wenig, finde ich. Und in der Praxis sollte man berücksichtigen, dass man sich an Bord zwar Mühe mit deutschsprachigen Speisekarten, Tagesprogrammen und (gedruckten) wichtigen Informationen gibt, aber aus meiner Sicht mehr als nur rudimentäre englische Sprachkentnisse nötig sind, um die Kreuzfahrt auf der Carnival Freedom in vollem Umfang zu geniessen.

Viele Grüsse, Andreas
  #2 (permalink)  
Old 06-11-2007, 01:12 PM
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Hallo zusammen,

Das war am gestrigen Sonntag ja mit Emerald Princess, Carnival Freedom und Costa Serena eine wahre Leistungsschau der Fincantieri- Werft in Venedig (zusammen sind die Drei ja noch kein Jahr alt...), die Seabourn Spirit lag am "San Basilio" Terminal. Das Einzige, was den "Carnival in Venedig" störte, war die bedauernswerte MSC Armonia, das hässliche Entlein unter den stolzen Schwänen.

Diddn und ich hatten die Gelegenheit, Carnival Freedom und Emerald Princess zu besichtigen. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle nach München an das Team um Michael Rustler- Schecke für den beeindruckenden Tag und die gute Organisation.

Von der Carnival Freedom war ich trotz ihrer vielen positiven Seiten subjektiv unter dem Strich ein wenig enttäuscht, ich fand das Schiff erstaunlicherweise etwas eintönig und langweilig. Entweder hat der langjährige exzentrische Carnival- Hausdesigner Joseph Farcus die Anordnung bekommen, ein dezentes Schiff zu entwerfen, oder es fällt ihm nicht mehr viel ein. Möglicherweise habe ich aber nach meinen persönlichen Farcus- Design- Erfahrungen auch zuviel Glitzer und Glitter erwartet. Hier zeigte er, dass er auch anders kann. Aber ist das auch besser? 3-4 Räume waren ganz nett, den Rest empfand ich unspektakulär und wenig ansprechend. Nur ein einziger Raum war "Farcus at its Best", das Spezialitätenrestaurant das Ludwig dem XIV gewidmet war. Aber das war wirklich höchst spektakulär, eine Orgie aus Kristallüstern, Blattgold und Portraits aus der Ära der Sonnenkönige- und das war gar nicht schlecht.

Die Qualität der verbauten Materialien im Innenraum war eher preisgünstig, die Detailverarbeitung durch Fincantieri in Marghera erschien auf den ersten Blick mittelprächtig. Unter dem Strich aus meiner Sicht kein Vergleich mit der ebenfalls blutjungen, kleineren Konkurrentin Norwegian Pearl, die empfand ich als bunter, aufregender, geschmackvoller und origineller, mit sehr wertvollen Möbeln im Innen- und Aussenbereich. Aber die Sonnenseiten der Carnival Freedom sind auch eindeutig erkennbar: Kein einziges offenes Deck ohne Teakholzbelag! Wunderschön und solide, wie für die Ewigkeit gemacht. Und während die bauliche und technische Schwester Costa Serena nebenan ihre geöffneten Schiebedach- Hallenbäder schon von außen zeigte, hat die Carnival Freedom stattdessen ein wunderschönes, terassenartiges Sonnendeck und einen Magrodome am Heck. Das Mittagessen im ebenfalls unspektakulären "Posh"- Restaurant war sehr gut, ich würde es in Bezug auf Raffinesse und Qualität leicht oberhalb meiner jüngsten NCL- Erfahrungen ansetzen (auch gegenüber RCCL und Costa- AIDA und MSC klammere ich aus, das kann man schlecht vergleichen; zu Deutsch bzw. zu Italienisch). Der Service war fast perfekt, typisch amerikanisch selbstbewußt und humorvoll. Es gab ein 4- Gang- Menü mit Langustenkroketten (die auf geteilte Resonanz stießen), einer herrlichen gegrillten und mit Balsamico marinierten Wassermelone mit wunderbarem Spinatsalat, sowie als Hautgang perfektes Filet Mignon mit frischen Wildkräutern, was sehr interessant schmeckte. Die Alternative, Atlantiklachs, war dem Vernehmen nach auch sehr gut. Als Nachtisch gab es die berühmte Carnivalspezialität, den warmen, mehlfreien Schokoladenkuchen (eher eine Art Pudding) mit feinem Vanilleeis. Auch das Speiseangebot am Buffet sah sehr ansprechend aus.

Ob ich sie empfehlen würde? Ja, warum nicht? Abgesehen von der grundsätzlichen Preis- Leistungsfrage sage ich, warum die "italienisierte Kopie" (Costa) buchen, wenn ich jetzt auch in Europa das "Original" haben kann? Zumal die Mittelmeerrouten im Hinblick auf das "Sightseeing" wirklich klasse sind. Vom kulinarischen Standpunkt aus betrachtet ist die Carnival Freedom auch höchst empfehlenswert. Und ihr wenig aufregendes Innenleben hat in diesem Fall auch den Vorteil, dass man sich bei diesem Schiff vor dem Farcus- Design nicht fürchten muss. Dennoch: Ich hätte abends nur 2-3 wirkliche "Wohlfühlplätze" gefunden, und das ist bei diesem Riesen reichlich wenig, finde ich. Und in der Praxis sollte man berücksichtigen, dass man sich an Bord zwar Mühe mit deutschsprachigen Speisekarten, Tagesprogrammen und (gedruckten) wichtigen Informationen gibt, aber aus meiner Sicht mehr als nur rudimentäre englische Sprachkentnisse nötig sind, um die Kreuzfahrt auf der Carnival Freedom in vollem Umfang zu geniessen.

Viele Grüsse, Andreas
  #3 (permalink)  
Old 06-11-2007, 02:52 PM
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So, und hier noch ein paar Innenaufnahmen der Carnival Freedom.

Wir betreten das Schiff im Atrium



Ein Blick in das nahe "Chic"- Hauptrestaurant



Die Bühne des Theaters: Das viktorianische Zeitalter war hier das Thema



Die wunderschönen Sonnendecks der Carnival Freedom







Das Buffetrestaurant: Mir gefiel es ganz gut



Für mich der Höhepunkt: Das Spezialitätenrestaurant Louis XIV "The Sun King"





Die Disco: Unverkennbares Einrichtungsthema, die 70er, mit stilechten, gewölbten Bildröhren



Die "Bar Nouveau"



Die Carnivaltypische "Sing- Along" Pianobar. Nun ja...



Eine romantische Paartanzbar. Geht doch...



Hier fand ich es sehr nett: Die Bar "Havanna", leider etwas versteckt und dunkel



Das zweite Hauptrestaurant "Posh" mit schönen Meerblicken durch die Panoramafenster



Auffällig: Dieses Deckenmuster findet sich in fast allen öffentlichen Räumen auf dem ganzen Schiff



Sehr dezente Kabinengänge (wer die neuen NCL- Schiffe kennt, weiß was ich meine...)



Soweit der kurze Rundgang zu eurem Überblick. Bye Bye, Carnival Freedom!

  #4 (permalink)  
Old 06-11-2007, 10:55 PM
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Eine Conquest Klasse halt wenn Carnival nicht nur 12 Tage hier in Europa machen würde wäre es einen versuch wert. Aber 12 Tage mir haben schon 7 in der Karibik gereicht!!

Wie sagen die Engländer so schön "just not my cup of tea..." - Einfach nicht mein Ding...
  #5 (permalink)  
Old 06-12-2007, 07:18 AM
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quote:
Originally posted by moeve:
Eine Conquest Klasse halt ...


Genau mein Gedanke beim ersten Anschauen der Bilder - die sind übrigens sehr gut gelungen, für das Motiv kann man ja schließlich den Fotografen nur bedingt verantwortlich machen!

Die erste Reaktion meiner Frau beim Anblick der blauen Freiheitsstatue: "Uuuuääääääh!", ein Kommentar, dem ich mich vorbehaltlos anschließen kann, da ist selbst das riesige Kolumbus-Porträt, das die Costa Fortuna an dieser Stelle schmückt, wesentlich geschmackvoller.
Wie moeve schon sagte: Nicht mein Ding!

Viele Grüße!
Stefan
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* Splendour of the Seas (2001) * Olympia Voyager (2002) * Golden Princess (2003) * Costa Classica (2004) * Costa Fortuna (2006) * MSC Musica (2006) * Millennium (2007) * Legend of the Seas (2008) * Marco Polo (2008) * Celebriy Summit (2009) * Azamara Quest (2009) * Costa Atlantica (2010) *
scheduled for 2011: Marina
  #6 (permalink)  
Old 06-12-2007, 11:07 AM
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Hi Leute,
wir haben ja unsere Flitterwochen auf der Carnival Liberty im Mittelmeer verbracht. Waren halt 12 Tage unterwegs gewesen uns hat es sehr gut gefallen. Aber man muß auch abstriche machen, nicht alles was angeboten wird ist wirklich was für uns gewesen. Ansonsten würden wir sehr gerne wieder mir Carnival fahren. Andi wie bist Du zu der Besichtigung gekommen??

Gerrit
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  #7 (permalink)  
Old 06-12-2007, 12:44 PM
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Erst mal: Hut ab vor Andreas' Fotografierkünsten! Ich brauche wohl doch eine neue Kamera, denn meine Innenaufnahmen sind allein technisch schon nichts geworden - von meinen mangelnden diesbezüglichen Fähigkeiten ganz zu schweigen.

Da ich noch gänzlich Farcus-unerfahren war, waren es völlig neue Eindrücke für mich. Das Vorherrschen meist dunkler Farben, kombiniert mit wenigen knallbunten Elementen (z. B. Deckenpaneele) war gewöhnungsbedürftig für mich. Einige Details waren durchaus sehens- und liebenswert; als Beispiel führe ich hier mal die kleinen ovalen Tische im Theater an, welche allesamt unterschiedliche Bildmotive tragen. Insgesamt hatte ich allerdings den Eindruck, man wollte einen Rekord aufstellen, was die Anzahl der umgesetzten Themen angeht - jeder Raum in gänzlich anderem Design. Weniger wäre hier mehr gewesen.

Sehr gut gefielen mir die Außendecks - wegen der vielen Holzböden und der insgesamt gefälligen Anordnung der stufenförmigen Erhöhungen. Diese wirkten insgesamt ein Stück gefälliger, als ich es vor drei Wochen auf der Voyager of the Seas gesehen hatte. Die Zeit reichte leider nicht annähernd, alle Winkel zu durchforsten. Erst beim Nachlesen gestern abend im Bett erfuhr ich zum Beispiel, daß ich wohl nicht nur das Shuffleboard-Feld, sonden auch noch die Minigolf-Anlage glatt übersehen haben muß.

Das von Andreas bereits verteilte Lob an alle Seiten möchte ich nochmal unterstützen. Besonders beeindruckt war ich von Küche und Service. Hier hätte ich Carnival weit weniger zugetraut. Beim Filet Mignon war der Unterschied zwischen 'medium' und 'medium rare' klar erkennbar - und beides war perfekt zubereitet. Souveräner Service, den ich noch nirgendwo besser erlebte, war das I-Tüpfelchen. Wenn ich geschmacklich vergleichen müßte, war dieses Mittagessen auf einer Höhe mit dem jeweils besten Essen, welches ich bei Costa und RCI bisher bekam. Auffällig war, daß jeder Gang sehr hübsch angerichtet war. Auch hier hätte ich weit weniger erwartet.

Das Buffetrestaurant gefiel mir (trotz der Freiheitsstatue) um Längen besser als das Windjammer Cafe auf der Voyager otS. Es war halt keine Kantinen-Atmosphäre, durch geschickte Einrichtung wirkte es trotz seiner Größe fast familiär. Besteck lag, in Servietten eingerollt, bereits auf jedem Platz. Das Buffet sah so lecker aus, daß ich am liebsten im Vorbeigehen zugegriffen hätte. Gut, daß ich es nicht tat - im Restaurant hätte ich auf keinen Bissen verzichten wollen.

Leider war eine Besichtigung der Kabinen nicht mpöglich, da Venedig Anlaufhafen war und kein Passagierwechsel statt fand. Und das Schiff war schlicht ausgebucht.

Etliche Elemente der Inneneinrichtung sind sicher gewöhnungsbedürftig für meine Augen, aber eine Reise auf der Carnival Freedom kann ich mir durchaus vorstellen - allein schon wegen der schönen Außendecks und der hervorragenden Küche samt Service. Dafür nehme ich auch eine Menge bunter Leuchtdioden in Kauf.

@ Crown Prince: Und wo ist Teil 2? Sitze mal wieder seit 15 Stunden im Büro und überlasse Dir gerne auch hier den ersten Beitrag. Außerdem fehlen mir immer noch die Worte, weil es so schön war...
__________________




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  #8 (permalink)  
Old 06-12-2007, 01:09 PM
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Andras habt ihe eigentlich Kabinen gesehen??

Nun fehlt nur noch der Bericht von der Emerald Princess die habt ihr ja auch gesehen oder?

Ich habe in München nachgefragt doch da hieß das Kabinen warscheinlich nicht zur Verfügung stehen würden darauf hin war mir die Reise im bus veinfach zuuu weit.....
  #9 (permalink)  
Old 06-12-2007, 02:41 PM
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Hallo nochmals ,

quote:
Originally posted by Diddn:
Das Vorherrschen meist dunkler Farben, kombiniert mit wenigen knallbunten Elementen (z. B. Deckenpaneele) war gewöhnungsbedürftig für mich. Einige Details waren durchaus sehens- und liebenswert; als Beispiel führe ich hier mal die kleinen ovalen Tische im Theater an, welche allesamt unterschiedliche Bildmotive tragen.


Ja, genau so wie Diddn es beschrieben hat, war es. Ich habe mich gefragt, warum ich die Carnival Freedom trotz des Farcus- Designs irgendwie eintönig fand, aber das ist die Erklärung: Sie ist insgesamt, trotz bunt blinkender Lämpchen, sehr dunkel. Wesentlich dunkler als "meine" beiden anderen Schiffe im "Fun Ship- Design", nämlich Costa Atlantica und Mediterranea, die insgesamt heller und deutlich abwechslungsreicher sind. Was zudem den monotonen Eindruck unterstrich: Die beiden Hauptrestaurants "Chic" und "Posh" sind von der Einrichtung her absolut identisch. Schade und unverständlich, so verpasst man es, Akzente zu setzen.

Hier ist jenes von Diddn beschriebene Detail:



Ebenfalls liebevoll und sehenswert fand ich die Barhocker und Tischfüße in der "Havanna Bar" stilgerecht als Zigarre



Wie Diddn empfand ich auch das SB- Restaurant als einen der angenehmeren Räume auf dem Schiff. Ich habe hier noch ein paar andere Impressionen des Buffets ohne "Lady Liberty"





Nochmal ein Blick in das etwas eng wirkende Atrium. Diesmal hinauf in den "Maschinenschacht". Braucht man wirklich so ein monströses Atrium? Ich meine, nein.



Aber ich will wirklich nicht zu viel motzen: Wie gesagt, Küche und Service genügten bei unserem Schnupperbesuch sehr hohen Ansprüchen. Wirklich vielversprechend!

Hallo Alexandra. Wie Diddn schon gesagt hat, die Carnival Freedom war wie die Emerald Princess bis in den letzten Winkel hinein ausgebucht, und so war es uns leider nicht möglich eine Kabine zu besichtigen. Es ist aber nicht so schlimm, denn es würde dich keine Überraschung erwarten, sie entsprechen exakt denen der gesamten "Spirit"- und "Conquest"- Klasse (und damit auch den Costa- Schiffen aus "Atlantica"-, "Fortuna"- und "Concordia"- Klasse).

In Sachen Emerald Princess muss ich euch noch ein wenig um Geduld bitten, gut Ding will Weile haben. Aber es lohnt sich, was für ein Traumschiff...

Viele Grüsse, Andreas
  #10 (permalink)  
Old 06-15-2007, 01:53 AM
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By the way (falls es schon woanders gepostet wurde bitte ich um Nachsicht)...

Wir erhielten auch die Information, dass der nächstjährige Carnival Neubau "Carnival Splendor" der wie hier zu sehen ist, mit Spa und Hallenbädern à la Costa Concordia und Serena ausgestattet ist, erstmals 12- tägige Ostseekreuzfahrten ab Dover anbieten wird.

Hmm, Carnival und Nordeuropa, passt das? Ich finde, Mittelmeer passt besser

Eine Reaktion auf diese immer beliebter werdende Destination? Bald haben wir in der Ostsee mehr Amerikanische Schiffe als in der Karibik

Die Destination Rostock wird es jedenfalls freuen

Viele Grüsse, Andreas
 
 

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bhne, carnival, design, farcus, powered, vbulletin


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