Ich habe für sie eine sehr umfangreiche Info-Mappe zusammengestellt zu den einzelnen Häfen - es ist eine recht große Word-Datei. Auch mit Landgang-Auf-Eigene Faust-Seiten. (z.B. Akropolis etc.)
Wer Interesse an der Datei hat, kann mir eine Mail senden. Es sollte aber die Möglichkeit vorhanden sein, große Dateien zu empfangen (nicht, daß das Postfach überläuft).
Ancona eignet sich gut für eine Shopping-Tour und einen Stadtrundgang. Im Hafen bekommt man entsprechendes Kartenmaterial, so dass man Stadtpläne und Informationen hat. Lohnenswert ist auch ein Aufstieg zur Piazza del Duomo, wo man einen sehr schönen Ausblick auf den Hafen und die Stadt hat.
Organisierte Ausflüge werden nach Urbino, Frasassi und Riviera del Concero angeboten.
Gythion als Ort eignet sich für einen Spaziergang entlang der Promenade, durch den Ort und ggf. bis zum Leuchtturm. Der Weg zum Strand nach Mavrovouni ist, wenn man oberhalb der Küstenstraße läuft, durchaus in einer Stunde zu bewältigen. Taxis gab es nur wenige. Auf Grund von mehrfachen Schauern haben wir auf die Erkundung der Umgebung dann auch verzichtet. Es werden für Gythion organisierte Ausflüge nach Sparta, Mistra und zur Diros Höhle angeboten, die sicherlich interessanter als der Ort selbst sind.
In Split lässt sich die Stadt auf jeden Fall zu Fuß erkunden. In der Altstadt gibt es ein Informationsbüro (an der vom Hafen aus sichtbaren Kirche), wo man einen Stadtplan und Informationen erhält. Die Altstadt von Split sowie die schöne Promenade ist wirklich sehenswert.
In Split wie auch in Gythion werden Tenderboote benutzt. Wenn man sehr viel Zeit an Land verbringen will, lohnt sich ein frühes Tenderticket, welches an Bord verteilt wird.
Also, ob Ortsbesichtigung oder richtiger Ausflug, für jeden dürfte etwas dabei sein.
eine Autovermietung haben wir zwar gesehen, diese war aber zu und sorry, auch nicht gerade vertrauenserweckend. Eine unseren (deutschen?) Vorstellungen entsprechende Vermietstation haben wir bewußt nicht gesehen.
Das Essen auf der Opera war im Großen und Ganzen in Ordnung, so wie wir es kannten. Die Nudelgerichte sind durchweg klasse , Nachspeisen und Kuchen waren in Teilen sehr gut, alles andere war befriedigend bis gut. Wir haben deshalb fast jeden Nachmittag uns ein Stück Kuchen gegönnt. Etwas stehen gelassen, weil es nicht schmeckte, haben wir nicht.
Also, Crown Prince hatte zum Glück nicht Recht mit seinen Befürchtungen.
Gut, nun sind wir auch nicht die Massen-Esser und Mitternachtsbuffet -Fans.
Einziges Manko war diesmal nur der Service im Restaurant. Vielleicht hatten wir auch nur ein bißchen Pech. Gekühlte Getränke waren irgendwie nicht möglich. Bei warm servierten Weißwein war meine Leidensgrenze erreicht; danach stand wenigstens täglich ein Eiskühler bereit. Vielleicht lag es auch an daran, dass die Kellner mit unserer 1. Essenssitzung und voll besetztem Speisesaal
(noch nicht einmal eine Maus hätte noch zusätzlich Platz gefunden) einfach überfordert waren. Freundlich und bemüht waren die Kellner trotzdem.
Viele Grüße und sicher eine schöne Kreuzfahrt!
Omega
Zu deinen Befürchtungen:
Wir waren zu gleicher Zeit oder später mehrmals im östlichen Mittelmeer/Adria. Wir hatten bisher immer gutes Wetter und fast spiegelglatte See.
Omega
Hallo,
die Opera wie auch Ihre Schwesterschiffe, verhalten sich bei rauherer See eigentlich genauso wie bei Glatter; man merkt irgendwie garnicht soviel davon. Ein leichtes Zittern vielleicht, eventuell ein kleines Schaukeln aber das war es schon. Wir hatten Windstärke 9 mit entsprechenden Wellen bei der Symphonia ( fast baugleich mit Opera) und wir waren überrascht, fast enttäuscht, das das Schiff sich so ruhig verhält.
Originally posted by Omega:
Also, Crown Prince hatte zum Glück nicht Recht mit seinen Befürchtungen.
Das freut mich sehr. Auch wenn derzeit die amerikanischen Gesellschaften mit ihrem Angebot im Mittelmeer die Schlagzeilen bestimmen, so ist es doch immer wieder erstaunlich, wie MSC zu diesen volkstümlichen Preisen auch erfahrene Kreuzfahrer kulinarisch zufriedenstellt.
Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Abgesehen von Zodiacs Heimatstadt Triest ist diese Route destinationsmäßig nicht gerade der Brüller, oder?
Viele Grüsse, Andreas
PS: Holger, danke für die Fotos im anderen Thread.
Originally posted by Crown Prince:
Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Abgesehen von Zodiacs Heimatstadt Triest ist diese Route destinationsmäßig nicht gerade der Brüller, oder?
Hallo,
da gebe ich dir umumwunden Recht, ganz besonders wenn man den Berg herunter fährt und nur Betonhochhäuser und Industriehäfen sieht. Aber neben unserem Liegeplatz sah es dennoch aber recht schnuckelig aus.
meine Mutter ist nun wieder von ihrer Reise zurück und ich hab ihr Informationen "abgeschwatzt".
Anreise: zwischenübernachtung beim MSC-Bustransfer fand in Kärnten statt, ca. 20 km von Villach entfernt.
War wohl nicht so der Bringer, ihr Zimmer war eher "abenteuerlich, das Bett machte einen selbstgezimmerten Eindruck, Matratze war aber gut, sie meinte, für eine Nacht war es in Ordnung, sie hat gut geschlafen."
Am nächsten Morgen waren es noch gute 2 Stunden Fahrt, man brach relativ früh auf, so daß in Triest noch zeit zum Bummeln blieb.
Sie kannte Triest nur vom Vorbeifahren früher als Industriestadt und war angenehm von der Altstadt überrascht. Gefiel ihr gut und reichte völlig aus für die Zeit, die einem blieb.
Einschiffung: Hat wohl komfortabel und problemlos geklappt - sie hat von keinen Problemen gesprochen.
Ihre Kabine auf dem Turandot-Deck 10048 gefiel ihr überaus gut, den Balkon hat sie oft genutzt und darauf An- und Ablegen beobachtet oder einfach die See genossen. Obstkorb wurde ständig nachgefüllt. Kabinenservice war einwandfrei.
Essen: Sie hatte 2. Sitzung, was sie als sehr angenehm empfand - die 1. Sitzung war brechend voll, 2. dagegen halb leer. Da alle Vorstellungen im Theater ja 2 x stattfinden, war demzufolge auch die 2. Vorstellung bei weitem nicht so voll. Die Stimmung beim Essen war nett und nicht gehetzt. Service und Essen sei sehr gut gewesen. Am Tisch waren lauter Alleinreisende, so daß man sich nett zusammen unterhielt. Es war jedenfalls gut zusammengestellt.
Frühstück: Meine Mutter hat es vermieden, am Buffet zu frühstücken, fand die Atmosphäre im Restaurant mit Service weit angenehmer, der Service war überaus aufmerksam (7 Kellner haben das beste im Sinn, Kaffee, Kuchen - warum keinen Kuchen - Madame... hervorragend! Obst, Brot, A la Carte....)
Lunch war häufig ein Buffet an Deck - sie war da eher zurückhaltend, war ja auch viel unterwegs. Es gab an Bord die Asketen, die auf Ausflügen keinen Cent auch nur in einen Kaffee auswärts steckten - man habe ja schließlich für Essen an Bord bezahlt, da würde man nicht an Land Geld ausgeben (die Vermutung war, daß die sich auch Butterbrote schmieren)
Kaffee gab es rund um die Uhr von Kaffeeautomaten gratis an Bord.
Ausflüge: Nura uf Korfu hat sie den von der Reederei angebotenen Ausflug gemacht - alle übrigen Häfen hat sie mit einer ebenfalls alleinreisenden Dame (die sie auf dem Bustransfer kennenlernte) auf eigene Faust anhand meiner Unterlagen 8die ich hier auch angeboten habe) unternommen. Athen klappte mit der Metro für 1,60 Euro hin/und rück einwandfrei. Der Eintritt zur Akropolis beträgt 12,00 Euro. Wenn man das selbst macht, kann man sich sein Timing selber einteilen, genug Zeit für einen Bummel durch die Altstadt (Plaka), einen griechischen Kaffee, Geschäfte und Schaufenster gucken.
Die Leute vor Ort waren bis auf einen Busfahrer sehr hilfsbereit (in der Metro wurden sie angesprochen, eine Dame meinte, sie können gleich mir ihr aussteigen und hat ihnen auch den Weg zur Akropolis noch gezeigt - es ist eh immer den Massen nach)
Auch die Rückfahrt war einfach - Metro fährt häufig genug, so daß man keine Terminschwierigkeiten bekommen sollte.
Shows/Unterhaltung: Fand sie unterhaltsam, im richtigen Maße und abwechslungsreich.
Preise für Extras: Fand sie ebenfalls angemessen, nicht wirklich billig, aber in Ordnung. Wein wird ja aufbewahrt, sie hatte 2 Flaschen Wein, die ihr gereicht haben. Für 1 Person lohnt sich Wasser/Weinpaket nicht. Sie trinkt zum Essen ein Glas - da war das völlig genug. Sie hatte zu keiner Zeit das Gefühl, zum konsumieren gedrängt zu sein.
Etwas blöd war das bezahlen am Schluß der Reise beim Zahlmeister - sie hatte keine Kreditkarte und zu Beginn ein Guthaben eingezahlt. Man hatte wohl die Menge der Menschen unterschätzt, die bezahlen wollte. Es wurde dann aber zusätzlich an der Rezeption noch abgerechnet, dann ging es auch recht zügig voran.
Ausschiffen: Wurde nach Farben gemacht - auch hier: es war von keinen Problemen die Rede.
Rücktransfer erfolgte ohne Zwischenübernachtung, in einem Rutsch, was von Triest nach Bayern auch gut möglich ist.
Auf dem Schiff gab es immer Leute, die meinten "ja - auf der Aida.... ja auf der Deutschland....." da sei alles besser.
Meine Mama war hochzufrieden (und ist ne erfahrene Reisende, viele Studiosus Reisen, ****, Syrien, Jordanien, USA etc.) und kann sicher Preise, Leistungen, Service etc. einschätzen. Sie würde jederzeit wieder mit MSC reisen, andere Route, vielleicht anderes Schiff - wobei sie auch die Opera wieder nehmen würde.
Ich hoffe, ich habe hier nun aus 2. Hand einige Infos geben können.
Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Abgesehen von Zodiacs Heimatstadt Triest ist diese Route destinationsmäßig nicht gerade der Brüller, oder?
Hallo zusammen, hallo Crown Prince,
wir haben die Route für uns als interessant empfunden, da zwei Ziele dabei waren, die wir nicht kannten. Uns wichtig war, dass kein Bari, Katakolon und Dubrovnik dabei waren, da wir bereits auf vergangenen Kreuzfahrten dort nicht von Bord gegangen sind. Da bot Ancona, Gythion wie auch Split neue wie auch aufgefrischte Abwechslung. Triest werden wir uns zukünftig sicher mal in Ruhe anschauen.
Für Cruiser, die das östliche Mittelmeer abgegrast haben, könnte die Route sicher eine Alternative sein, da auch kleinere Destinationen angefahren werden.