Oh - dann war es vielleicht doch so keine gute Idee uns für das nächste Treffen die HIKAWA MARU aufzuheben...
Also: wir konnten wohl beobachten, dass das Schiff frei für Besucher zugänglich war, als auch, dass gleichzeitig Bauarbeiten im Schiff stattfanden.
Als Betthupferl gibt es noch das Bild dazu:
und die Aufforderung selbst nach Tokyo/Yokohama zu fahren - schon alleine um Blanca und Peter kennenzulernen, mit denen es mir sehr viel Spaß gemacht, mich heute Morgen mit denen zu treffen. Ich bin sicher, dass Sie mit dir auch die Runde machen werden und dich mit der gleichen Herzlichkeit aufnehmen werden, wie sie mich aufgenommen haben.
Ansonsten könntest du vielleicht auf diesem Plakat erkennen, ob es Hinweise auf eine Verschrottung bzw. Schließung des Museumsschiffes gibt:
Mein Kollege hatte mir später erzählt, dass es ein Nationales Denkmal sei, weil es an die Auswanderung der Japaner nach Brasilien erinnern soll und es damals so ähnlich wie bei der RICKMER RICKMERS viel Mühe gekostet hat, sie aus Brasilien zu holen. Aber bitte mich nicht wissenschaftlich auf die Aussage festlegen.
Auch wird man dir sicherlich im NYK Museum Auskunft geben können und bei NYK selbst, die mir damals innerhalb von 24 Stunden geantwortet haben, dass wir aus Sicherheitsgründen das Schiff nicht besichtigen können. Aber trotzdem haben wir es geschafft bis an Bord zu kommen und wurden dort erst freundlich aber bestimmt wieder fortgeschickt.
Überhaupt noch ein paar Anmerkungen zum Passagier Terminal in Yokohama - So etwas besucherfreundliches habe ich bislang noch nicht gesehen...
Der Architekt hat großen Wert darauf gelegt, dass man wirklich als Interessierter nahe ans Schiff kommt:
Das geht sogar soweit, dass du beim Auslaufen die Band auf dem Deck und den Champager live vis-à-vis mit den Passagieren miterlebst:
Deswegen konnte man später nach dem sie abgelegt hat, auch noch solche schönen Nah- und Vollaufnahmen machen:
Es war daher für uns heute Morgen auch ein tolles Erlebnis wirklich "hautnah" dabei zu sein.
Bis auf den Sicherheitsoffizier, der uns nicht an Bord lassen wollte, haben wir wirklich sehr extrem freundliche Mitarbeiter erlebt. Es war für den von angesprochenen Kellner eine Selbstverständlichkeit uns zum Eingang des Schiffes zu begleiten, obwohl eigentlich schon am Ausgang des Terminals angekommen war. Auch wurden wir freundlich von jedem leitenden Mitarbeiter, der uns vom Schiffsdeck auf dem Besucherdeck gesehen hat, freundlich gegrüst. Fand ich einfach klasse!
Last not least: etwas für deine spezielle Sammlung:
Gruß
HeinBloed