hmmm, wollte mich eigentlich gar nicht an der Sache beteiligen, aber jetzt muß ich wohl doch auch mal ein Gegenbeispiel nennen, was für Buchungen in Deutschland spricht. Aktuell: Voyager otS Tour am 27.11., Preis lt.US-Homepage für innen 881,- und hier in Deutschland 599,- ; es geht also auch andersrum...
Originally posted by Musicforthemasses:
hmmm, wollte mich eigentlich gar nicht an der Sache beteiligen, aber jetzt muß ich wohl doch auch mal ein Gegenbeispiel nennen, was für Buchungen in Deutschland spricht. Aktuell: Voyager otS Tour am 27.11., Preis lt.US-Homepage für innen 881,- und hier in Deutschland 599,- ; es geht also auch andersrum...
Jeder der meint blind in den USA buchen zu müssen, weil es dort IMMER billiger sei, liegt verkehrt.
Es gibt jedoch Situationen, in denen ich es sehr schätze, in den USA trotzt höherer Preise zu buchen:
1. Ich weiss nicht genau, ob ich überhaupt diese Cruise machen will. Da sind die Stornobedingungen einfach klasse. Oft Null bis zu einem gewissen Stichtag (in Abhängigkeit von Route und Reisedauer).
2. Es liegt noch ein lange Zeit hin und ich kann alle Aktionen (Coupons, Upgrades, OBC usw., die aufgelegt werden) mitmachen und sie optimal nachfordern.
3. Es liegt noch eine lange Zeit hin und ich kann alle Preissenkungen nachfordern (z. B. haben wir jetzt eine Balkonkabine statt einer Kabine mit Bullaugen), ohne dass wir nur einen Cent mehr zahlen müssen.
Es gibt aber bedenkliche Punkte, die man berücksichtigen sollte:
a) Es gibt keine Sicherung nach EU-Recht. Überhaupt das deutsche Reiserecht gilt dort nicht... so könnten aber auch im Falle eines Falles sehr interessante Entschädigungsleistungen entstehen...
b) Alle Preise sind nicht netto! Da kommen Steuern und Hafengebühren noch drauf!
c) Die Anzahlungen sind recht hoch und es gelten viel frühere Zahlungsziele.
d) ... und das wird moeve glücklich machen: Falls etwas sein sollte, ist natürlich die Rückabwicklung langwierig. Das gilt dann auch für "Grauzonen", wie Gesellschaften mit Länderschutz (z. B. CUNARD, PRINCESS, RCCL, X und AZAMARA)
Es gibt also Pro und Contras!
Man muss es einfach in jedem Fall einzeln prüfen, ob es sich lohnt und wie die individuelle Risikobereitschaft ist.
Deswegen sind die Beispiele in der einen Richtung genauso hilfreich (oder nicht) wie die anderen.
Für mich persönlich (!!!) sind die Punkte 2 und 3 die ausschlaggebenden: Neben dem USD-Preis und dem derzeitigen Kurs, ist der Effekt aus Punkt 2 sehr schön, wenn man Tage nach der Buchung noch einen OBC bekommt und wenn man Wochen nach der Buchung eine bessere Kabine bekommt.
ein wichtiger Punkt ist meiner Ansicht nach letztlich: Verstehe ich, was ich da unterschreibe (oder eben welchen Bedingungen ich da eben zugestimmt habe).
Das Schnäppchen wollen zwar viele machen - aber viele verstehen bei weitem nicht genug Vertragsenglisch, um zu begreifen, was die Bedingungen des Vertrages sind.
So lange alles klar und einfach ist - prima.
Wenn es Probleme gibt, sollte man sich jedoch über Rechte und Pflichten beider Seiten klar sein.
Was nutzt es, wenn ich in der Fremdsprache nicht korrespondieren und telefonieren kann?
Diesen Punkt würde ich bei den Überlegungen, im Ausland zu buchen, ganz vorne anstellen.
Ich kann vielen von meinen Erfahrungen berichten (meine waren hervorragend), würde aber den meisten davon abraten (aus oben genannten Gründen).
Hast du die AGB´s bei deiner letzten Reisebuchung genau durchgelesen und alles verstanden?
Hast du heute morgen, bevor du in Bus/Bahn/etc. eingestiegen bist, dir die Beförderungs-Bedingungen noch einmal genau durchgelesen, weil sie vielleicht gestern geändert worden sind?
Hast du dir bei deinem letzten Computerkauf die AGB´s des Verkäufers und die Lizenzbedingungen der Software genau durchgelesen und hast alles verstanden?
Wenn du alles mit ja beantworten kannst, bitte ich um Entschuldigung und ziehe meinen Hut.
Natürlich hast du Recht, dass so eine Buchung im Ausland nur jemand tätigen sollte, der wenigstens einigermaßen Englisch kann und versteht was er da ankreuzt und abschickt.
Aber diese Ansprüche die du da aufstellst, kann ich nicht mal im deutschen Rechtsraum erfüllen, geschweige denn im amerikanischen.
Ein gewisses Vertrauen in die Redlichkeit der Vertragsbedingungen muss bei jedem Vertragschluss vorhanden sein und schließlich ist mein Vertragspartner ja eine Cruise-Line und keine Hinterhof-Bude. (siehe Thema "wer bucht von der Kreditkarte ab")
Natürlich hätte ich Probleme, wenn ich die Cruise-Line verklagen wollte/müsste.
Aber auch unter deutschem Recht würde ich mir das sorgfältig überlegen.
Darum meine Meinung - Risiko vernünftig einschätzen - wer ständig an den worst-case denkt, kommt nicht weiter.
In diesen Sinne - weiterhin schöne Kreuzfahrten
burgfreund
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Legend otS (2000) Mittelmeer ** Millennium (2002) Karibik ** Serenade otS (2003) Canada ** Constellation (2005) Ostsee ** Star Flyer (2006) Suez-Kanal ** Tahitian Princess (2006) Südsee ** Costa Mediteranea (2007) Transatlantik ** Radiance otS (2008) Hawaii ** Read and post cruise reviews
doch - ich habe mir - bevor ich in den USA gebucht habe - sehr sehr gründlich das Kleingedruckte durchgelesen - besonders im Hinblick auf Punkte, die mich unter Umständen schon sehr betreffen.
Vieles ist durchaus identisch - aber Zahlungsfristen und Stornobedingungen variieren enorm. Das sollte man genau lesen und verstehen auch im Hinblick darauf, ob das ganze dann in Deutschland mit einer Reiserücktrittskostenversicherung versicherbar ist.
Und - ja - ich lese vor Abschließen von Verträgen über nicht ganz unerhebliche Summen tatsächlich das Kleingedruckte. Nicht beim Kauf einer Einzeflfahrkarte für 2,10 € - aber sicher vor einem Handyvertrag über 2 Jahre, einer Kreuzfahrt oder sonstigen Verträgen.
Dafür heule ich aber nachher auch nicht "das hat mir keiner gesagt"...
Hallo,
da ich meine NCL Kreuzfahrt auch in den USA buchen möchte, hole ich den Thread zwecks ein paar Fragen mal hervor.
Ich habe mich bei Cruisecompete.com eingetragen und habe auch sofort einige Angebote bekommen.
Ich hätte deswegen folgende Frage :
Hat jemand Erfahrung mit einem der folgenden Reisebüros:
- www.bestpricecruises.com
(ist nochmal 100 US$ billiger als cruise-pros.com)
- www.cruisevalue.com
PS: Beide buchen anscheinend direkt über die Engine der Kreuzfahrtgesellschaft.
Originally posted by adaniker:
Hallo,
da ich meine NCL Kreuzfahrt auch in den USA buchen möchte, hole ich den Thread zwecks ein paar Fragen mal hervor.
Ich habe mich bei Cruisecompete.com eingetragen und habe auch sofort einige Angebote bekommen.
Ich hätte deswegen folgende Frage :
Hat jemand Erfahrung mit einem der folgenden Reisebüros:
- www.bestpricecruises.com
(ist nochmal 100 US$ billiger als cruise-pros.com)
- www.cruisevalue.com
PS: Beide buchen anscheinend direkt über die Engine der Kreuzfahrtgesellschaft.
Gruß
Alexander
Beide nutzen die US-Standard-Bookingengine. Also nichts aufregendes.
Die Frage, die du denen stellen musst: Nehmen Sie überhaupt ausländische Kunden an?
Das gibt es leider auch, dass es US-Reisebüros gibt, die sich auf US-Residents beschränken.
Desweiteren: Diese Bookingengine muss man solange bedienen, bis dass man aufgefordert wird die Kreditkartenangaben zu machen. Bis dahin kann der 1. Preis ziemlich gefaked sein, sowohl nach oben als auch nach unten... und oh Wunder: dann sind nämlich fast alle Preise wieder gleich!
@heinbloed
Was meinst Du mit "Beide nutzen die US-Standard-Bookingengine. Also nichts aufregendes." ?
Heisst dies, daß auf jeden Fall alles ok geht bei einer Buchung.
Ich hab natürlich vorher abgecheckt, ob die auch ausländische Kunden nehmen - tun sie.
@alle
Der Grund warum ich gefragt habe, ob schon jemand mit bestpricecruises.com gebucht hat ist folgender :
Ich hab bei cruisecompete.com eine Anforderung gestartet.
bestpricecruises ist bei dieser Kreuzfahrt, die bei den meisten anderen US Büros, die ein Angebot gemacht haben (Angebote sind zwischen 1100 und 1199 US$), nochmal um fast 170 US$ billiger, sprich ich bekäme die Tickets für 1033 US$ pP Endpreis (also direkt vor dem letzten Buchungsvorgang, wos zur KK-Eingabe geht).
Jetzt frag ich mich halt ob da irgendein Haken dran ist, oder ob ich das ohne Bedenken buchen kann.
vor drei Wochen haben wir bei bestpricecruises.com eine Mittelmeerkreuzfahrt mit der Norwegian Gem gebucht. Sofort kam eine E-Mail-Bestätigung, und NCL hat inzwischen die Anzahlung unserer Kreditkarte belastet. Auch auf der NCL-Homepage kann ich meine Buchung ansehen, also hat anscheinend alles hervorragend geklappt. Ersparnis für 2 Erw. und 1 Kind: nach gegenwärtigem Dollarkus 350 €
Danke für die Info,
ich habs jetzt auch mal über www.bestpricecruises.com probiert.
Bei NCL steh ich schon mal drin, deswegen denke ich daß alles geklappt hat.