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  #21 (permalink)  
Old 02-10-2006, 08:27 AM
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Originally posted by oppis:
Manche der Schiffe fahren halt nur die Route Cozumel, Grand Cayman und Jamaica. Das ist meiner Erfahrung nach die langweiligste Route der Karibik.


Hallo zusammen,

@ Marita: Mal wieder 100% Zustimmung. Ich verstehe diese wie eine Rennstrecke befahrene Route nicht. Cozumel ist eine todlangweilige Insel, und der Ausflug nach Tulum teuer, lang und anstrengend. Grand Cayman hat zwar einen wunderbaren Strand, aber die Insel war schon überfüllt wenn damals neben der Crown Princess noch oben genannte Sovereign of the Seas und ein kleineres Carnivalschiff wie die Holiday dort waren. Wenn ich jetzt lese, daß manchmal bis zu 9 Megacruiser dort ankern...
Auf Jamaica kann man zwar nette Floßtouren machen, aber die sehr aufdringliche Art der Jamaicaner ging mir immer auf den Keks. Attraktiv ist diese Route eigentlich nur für Taucher.

Von den Passagieren, die auf der Sovereign of the Seas waren, habe ich auch immer gehört, daß das Schiff zwar toll sei, aber die Kabinen winzig. Nach dem Deckplan zu urteilen, sind sie noch kleiner als auf der Splendour.

Muss mich Raoul mal wieder anschließen: Wenn derzeit eine Karibikkurzkreuzfahrt, dann nur auf der Enchantment.

Viele Grüße, CP
  #22 (permalink)  
Old 02-14-2006, 09:32 PM
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Originally posted by SunshineCruise:
Es ist die Majesty of the Seas, oder dieSovereign of the Seas.
Was haltet Ihr davon?

Grüsse Thorsten


Hallo Thorsten,

wir haben die 4-Nächte-Kreuzfahrt mit der Majesty of the Seas vor drei Jahren gemacht. Häfen sind Nassau, Coco Cay und Key West. In Nassau lagen wir unmittelbar neben dem Schwesterschiff, der Souvereign of the Seas. Im Dunkeln (wir waren im Januar dort) mußte man schon genau hinsehen, um das richtige Schiff nach dem Landgang anzusteuern. Insgesamt waren 5 Schiffe gleichzeitig dort, die Gäste haben sich aber irgendwie gut verteilt; als übervoll habe ich nur die Läden unmittelbar am Hafen empfunden. Wenn Du nach Paradise Island 'rüber willst (z. B. um das Hotel Atlantis zu besuchen), brauchst Du nicht die Brücke zu nehmen. Am Hafenkai legen Boote ab, die hinüber fahren - vorbei an den Kreuzfahrtschiffen; Dauer etwa 15 Minuten. Abfahrt immer dann, wenn das Boot voll ist, also je nach Andrang alle 5 - 15 Minuten.

Coco Cay ist die Privatinsel von Royal Caribbean, dort wird getendert (Tenderboote sind auf Coco Cay stationiert). Dies ist eine gute Gelegenheit für einen Strandtag. Auf der Insel werden einige Strandaktivitäten (Schnorcheln, Jet Ski etc.) von RCCL als 'Ausflüge' angeboten, freie Anbieter gibt es nicht. Es gibt ein paar Marktstände mit dem gleichen Touristentand, welches es auch in Nassau gibt - überraschenderweise zu etwa gleichen Preisen, also ohne 'Exclusiv-Zuschlag'.

Der dritte Hafen ist Key West. Hier heißt es für Nicht-Amerikaner, früh aufzustehen, denn hier werden die Einreise-Formalitäten erledigt. Mit der Uhrzeit bin ich mir nicht mehr sicher, aber wir sollten wohl so gegen 6:30 Uhr in einer Lounge auftauchen, um diese Prozedur über uns ergehen zu lassen. Als wir dort ankamen und die Schlange sahen (es waren wohl mehrere Hundert Ausländer an Bord), sind wir erst mal frühstücken gegangen. Nach dem Frühstück war es deutlich leerer, und wir waren in etwa 15 Minuten 'durch'. In Key West lohnt sich eine Stadtrundfahrt, um einen Überblick zu bekommen. RCCL bietet hierbei eine zweistündige Tour an, die anschließend Zeit für eigene Unternehmungen lässt. Wir hatten uns jedoch alternativ (und ohne Buchung über RCCL) für die 'Old Town Trolleys' entschieden. Diese Busse haben mehrere Haltestellen, an denen man jeweils aussteigen und einen späteren Bus für die Weiterfahrt nutzen kann. Die Preise waren identisch. Schade ist, daß das Schiff vor dem Sonnenuntergang ablegt, denn das ist am Mallory Pier ein ganz eigenes, uriges Schauspiel in Key West.

Wir haben die Tour genossen. In vier Tagen ist es nicht möglich, alle Ecken des Schiffs näher kennen zu lernen; das Essen war vorzüglich und der Service, auch in der Kabine, erstklassig. Die Kabinen sind tatsächlich relativ klein, verfügen aber über genügend Stauraum und sind insgesamt angesichts der kurzen Dauer der Kreuzfahrt ausreichend.

Wir hatten eine Garantiekabine außen - was dann ein Rettungsboot vor dem Fenster zur Folge hatte. Für vier Tage war es erträglich, allerdings würde ich bei nochmaliger Buchung (wozu ich jederzeit gerne wieder bereit wäre) Deck 8 ausschließen würde.

RCCL bietet am Tage der Einschiffung diverse Getränke-'Pakete' an. Wir hatten allerdings Mühe, die 12er-Karte Cocktails in den vier Tagen ohne größere Leberschäden zu verkraften - schließlich will man auch nicht auf einen guten Wein zum Abendessen verzichten, und soooo trainiert im Kampftrinken bin ich denn doch nicht...

Großen Respekt verdient RCCL m. E. für die Platzierung der Gäste beim Abendessen. Obwohl von keinem der Beteiligten ausdrücklich gewünscht, fanden wir uns ausschließlich mit deutschen Gästen am Tisch, so daß eine Unterhaltung problemlos möglich war. Wir hatten keine deutschen Speisekarten, hatten aber auch nicht danach gefragt. Angesichts der doch teilweise unbefriedigenden Übersetzungen und Tippfehler im deutschsprachigen Tagesprogramm wäre dies wohl in Bezug auf die Speisekarte nicht unbedingt wünschenswert gewesen. Das deutschsprachige Tagesprogramm gab es übrigens jeweils abends für den nächsten Tag auf der Kabine; also auch hier ein perfekter Service. Die darin angegebenen Zeiten sollten aber unbedingt mit der englischen Ausgabe verglichen werden, um keine unangenehme Überraschung zu erleben.

Das Bordleben ist typisch amerikanisch; es ist halt auch aufgrund der kurzen Dauer ein wenig auf Clubs, 'Family-Reunions' etc. abgestimmt. Allerdings kann man dem Trubel bequem aus dem Weg gehen, und RCCL ist sichtbar bemüht, Gäste auch für längere Kreuzfahrten zu begeistern. Nicht wenige Amerikaner nutzen diese Tour wohl auch als 'Schnupperkreuzfahrt'.

Die abendliche Show haben wir uns nur am ersten Abend angesehen; sie riss mich nicht vom Hocker. Aber das Schiff bietet zeitgleich genügend Abwechslung anderer Art.

Der Dresscode war casual, formal, informal, casual (in dieser Reihenfolge). Für Herren reichte für casual Stoffhose und Hemd/Polo; am formellen Abend hatten sich insbesondere die Amerikaner gewohnt herausgeputzt (Smokingquote etwa 35 %), während am informellen Abend ein Sakko ohne Krawatte reichte.

Insgesamt war die Reise zwar kurz, aber wunderschön; wie geschrieben, würde ich gerne jederzeit wieder sowohl das Schiff, als auch die Route buchen - obwohl ich Nassau und Key West schon seit Jahren kenne.


Gruß

Diddn
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fr, junge, kreuzfahrtlinie, kreuzfahrtlinien, leute, zenith


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