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  #21 (permalink)  
Old 11-04-2006, 02:05 PM
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Hallo Oppis,

ja, diese Gespräche liebe ich auch. Vor allem mit den Crewmitgliedern. So entstanden auch schon gute Freundschaften, z.B. ein Decksmann der auf der Norwegian Dream über Nacht auf Deck Wache gelaufen ist. Dieser ist im Januar auf der Norwegian Jewel und wenn es klappt wollen wir uns in Miami treffen.

MfG Mathias K.
  #22 (permalink)  
Old 11-04-2006, 04:08 PM
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Unsere erste Kreuzfahrt machte ich mit meinem Mann 1993, auf der Maxim Gorki.
Zauberhafte Südsee (vom 05.03 - 02.04.93).
Die Route: Sydney - Picton - Wellington - Auckland - Bay of Islands - Suva - Savusavu - Mata Utu- Apia - Canton - Hilo- Kahaului - Victoria- Vancouver.
Der ergreifenste Eindruck war die Ausfahrt aus dem Hafen von Sydney. Begleitet von 100 ten weißer Segelboote bei einem strahlend blauen Himmel an der Oper von Sydney vorbei.
Aus den Lautsprechern ertönte die Auslaufmelodie:

1. Nehmt Abschied, Brüder, ungewiß
Ist alle Wiederkehr,
Die Zukunft liegt in Finsternis
Und macht das Herz uns schwer.
Refrain:
Der Himmel wölbt sich übers Land,
Ade, auf Wiedersehn!
Wir ruhen all in Gottes Hand,
Lebt wohl auf Wiedersehn.

Wir standen an der Reling und haben geheult wie die Schlosshunde. Da passierte es, der Virus erfasste uns und ließ uns nicht wieder los.

Bisher gab es auf unseren Kreuzfahrten 1997 Fernost-Kaleidoskop 21 Tage; (Maxim)

2000 Westafrika und Amazonas 21 Tage, ( Maxim)

und unsere letzte Kreuzfahrt im Juni 2006, Unsere Große Nordlandreise, ( Albatros) nichts ,aber auch gar nichts was nur annähernd negativ war.

Die nächste Kreuzfahrt im Februar 2007 : In 47 Tagen um die ganze Welt wieder mit der Albatros.

So Gott will und wir noch lange gesund bleiben, werden wir noch einige Reisen machen, es gibt noch wunderschöne Ziele auf dieser unserer Welt.

Eines der schönsten Ziele: Eine Reise in die Antarktis. (schon in der Planung)

Ich wünsche allen "Kreuzfahrtsüchtigen" eine gute Nacht.

Erika

.
  #23 (permalink)  
Old 11-05-2006, 09:17 AM
Uwe Uwe is offline
 
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Im MS Europa-Kreuzfahrtenkatalog für das Jahr 1986 stand auf Seite 24: Reise 4 (Fernost-Kreuzfahrt) vom 26. Februar bis 18. März 1986. Und diese Reise hatte ich gewonnen.. Bei einer Tombola in der Hamburger Oper im Rahmen der Medientage. Sechzig Mark hatte ich in sechs Lose investiert. Und das Los mit der Nummer 612 war's dann auch: 20 Tage auf der Europa V ab Hongkong bis Colombo....
Als ich nachts aus Hamburg meine Frau anrief und ihr die Namen der Hafenstädte Keelung, Manila, Kota Kinabalu, Singapur, Phuket, Madras und Colombo vorlas, wusste sie zunächst nicht so sehr viel damit anzufangen. Am nächsten Vormittag erkundigte die sich dann im Nürnberger Hapag-Lloyd-Reisebüro nach dieser Reise Nummer 4. Die sei längst ausgebucht, wurde ihr gesagt. Denn es sei das schönste Teilstück der MS Europa-Reiseroute.
Glauben konnte meine Frau es erst, als ich ihr, wieder daheim, die Gewinnurkunde zeigte.
Es waren noch ein paar Wochen hin bis zum Reiseantritt. Den Urlaub beantragen, Impfungen machen lassen, Informationen über die Reiseziele sammeln, freuen: die Spannung wuchs täglich, war es doch unsere allererste Kreuzfahrt, sieht man einmal von ein paar Fahrten mit Autofähren ab.

Für einen saftigen Aufpreis sicherten wir uns zwei Plätze in der Business-Class der Swissair-Maschine, die am 26. Februar 1986 spätabends (und mit mehrstündiger Verspätung) in Frankfurt abhob. Zwischenlandung morgens um vier in Karatschi. Im Flugzeuggang einmal kurz die Beine vertreten und durch die geöffnete Bugtür die Nase in die kalte pakistanische Luft gehalten, schon gings weiter. Hongkong: in der Ankunftshalle eine schier unübersehbare Menschenmenge. In langen Reihen standen sie vor den Einreise-Kontrollschaltern. Etwas weiter rechts langweilten sich ein paar junge Damen an ihrem Schalter. Dort stand sonst niemand. Auf einem Schild stand (übersetzt): „Nur für Einheimische“. Und wenn wir uns dumm stellen? Also hin mit unseren schweren Koffern zu den jungen Chinesinnen. Nach unserem Kopfschütteln auf ihre Frage „No residents?“ begutachteten sie unsere Reisepässe, sahen die MS Europa-Gepäckanhänger – und wünschten uns eine Gute Reise. Hinter der Absperrung erwartete uns bereits eine Reiseleiterin. Sie nahm uns das große Gepäck ab und brachte uns direkt zu einem Shuttlebus vor dem Eingang zum Terminal. Nachdem sich gut zwanzig Minuten nichts weiter tat, fuhr uns der große Bus (mit noch einer Hand voll weiterer Gäste) zum Hafen. Mittlerweile war es dunkel geworden und so sahen wir wenig von der Stadt. Und auch nichts vom Schiff, denn der Bus hielt direkt am Kai neben der Treppe.
Weiß behandschuhte Stewardessen begrüßten uns, eine von ihnen begleitete uns zu unserer Kabine 23 auf dem Sonnendeck, steuerbord. Riesige einundzwanzig Quadratmeter groß _ und von der ersten Sekunde an fühlten wir uns dort rundum wohl. Schnell frisch gemacht und in einen bequemen Freizeitanzug geschlüpft, waren wir schon unterwegs zu Club Belvedere auf dem Lidodeck zu einem ersten Whisky ohne Eis. Der Barsteward wußte von diesem Moment meine „Hausmarke“ und stellte mir ein Glas davon unaufgefordert beim nächsten Besuch auf den Tresen.

Das erste Abendessen an Bord begann um 19 Uhr Ortszeit für die erste Tischzeit. Wir hatten einen bezaubernden Zweiertisch gleich links am Eingang, und Christian, unser Tischsteward, verwöhnte uns von der ersten Sekunde an mit seiner Aufmerksamkeit. Es gab:
Cocktail von Meeresfrüchten, mit Spargel garniert, Whiskyrahm, dann Avocadocremesuppe, Limandesfilet, in Weißwein pochiert, Safrancreme, garbiert mit Shrimps, Reis. Als Hauptgang Gebratene Flugente mit frischen Orangenfilets und Mandeln, Sauce Cointreau, Broccoli mit Sesambutter, Williams-Kartoffeln, schließlich die obligatorische Käseauswahl mit Crackers. Als Dessert Eiskafee Taiwan (Schokoladeneis mit Cointreau, mandarinen, Feigen und gechlagener Sahne), Mokka, Feingebäck... Das ging schon sehr gut los. Und wir schafften doch tatsächlich die gesamten Empfehlungen des Küchenchefs bis zum letzten Gang.

Nach einem ersten Rundgang durch das Schiff landeten wir schließlich im Delfter Krug am Heck vom Oberdeck. Der Delfter Krug wurde (neben dem Club Belvedere) zu unserem Stammlokal an Bord. Nach zwei Tagen Aufenthalt in Hongkong hieß es dann am Samstag, 1. März, um Mitternacht„Leinen Los“ und die Europa verließ Hongkong mit Kurs auf Keelung (465 Seemeilen). Der Barsteward im Krug spann für uns noch ein wenig Seemannsgarn – und nach ein paar Apotheken (Spezialcocktail) wankten wir zu unserer Kabine. Am Sonntag war um 10 Uhr das obligatorische Bootsmanöver bei schon recht heftigem Seegang. Das Schiffstagebuch wies für den 2. März „grobe See“ aus. Um halb elf Uhr überbrachte uns Kapitän Uwe Bech die Hiobsbotschaft:“Keelung ist wegen der schweren See gestrichen.“ Es sei unmöglich, den Hafen dort anzulaufen. Neues Ziel: Kaohsiung im Süden von Taiwan. Das bedeutete: quer zu den Wellen gen Westen. Entsprechend rollte auch das Schiff. Und die Schlange der Passagiere, die sich zum Kapitänsempfang eingefunden hatte, bewegte sich sanft von links nach rechts und links und rechts und....
Den Hafen von Kaohsiung kannte Uwe Bech noch aus seiner Zeit als Containerschiff-Kapitän und gab uns wertvolle Ausflug-Tipps.

Dienstag, 4. März 1986. das Logbuch vermerkt „Sehr grobe See“, Wind ENE 8, 21,5 Grad, heiter. Am 5. März erreichten wird bei umlaufenden Winden der Stärke 2 – 3 und 26,5 Grad Manila. Die MS Europa-Reisegruppe auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude war die erste westliche Gruppe nach der Wahl von Corazon Aquino zur Präsidentin der Philippinen. Aquino war gegen den Diktator Marcos zur Wahl angetreten. Beide reklamierten den Wahlsieg für sich. Dies führte zu erheblichen Unruhen im Land. Da Marcos weder vom eigenen Militär noch von den Amerikanern Unterstützung erhielt, floh er am 25. Februar 1986 ins Exil Noch am gleichen Tag übernahm Corazon Aquino das Präsidentenamt.

Ein herrlicher Tag auf See. Das südchinesische Meer zeigte sich von seiner besten Seite. Traumhafte 26 Grad, der Heck-Pool gut besucht, die Liegestühle alle besetzt und die Stewards ewig auf Trab, um all die Fruchtcocktails an Frau und Mann zu bringen. Zzischschsch. Auf Borneo (Sabah) stieg dann das Thermometer auf knapp 30 Grad. Der klapprige Ausflugsbus brachte uns von Kita Kinabalu zum Bajau-Fischerdorf Mekabong, das auf Pfählen gebaut ist mit fantastischem Blick auf den höchsten Berg Südostasiens, den Mount Kinabalu. Nächste Station: der Kinabalu Nationalpark, ein Dschungel mit farbenprächtigen Vögeln und Schmetterlingen. Wir machten uns zu zweit auf den Weg ins Abenteuer. Noch heute habe ich das Geschrei der Urwald-Tiere im Ohr, denke ich an Borneo. Eine schwankende Hängebrücke habe ich noch in Erinnerung; und leichten Regen, den man gar nicht so richtig auf der (vom Schwitzen nassen) Haut spürte.

Zwei Tage auf See bei hochsommerlichen Temperaturen, auch nachts. Tanz unter dem Sternenhimmel auf dem zugedeckten Pool im Heck, während MS Europa durch die Nacht rauscht. Ankunft in Singapur am 9. März gegen 17 Uhr. Nach dem Abendessen „Singapur bei Nacht“ auf einer Fahrt mit der (Fahrrad-)Rikscha zum Raffles Hotel. Der berühmte Singapur Sling ( er wurde gegen 1915 in der Long Bar des Hotels von Barkeeper Ngiam Tong Boon erfunden. Der Singapur Sling besteht aus Gin, Cherry Brandy Cointreau, Benedictine, Ananassaft, Lime Juice, Grenadine und einem Spritzer Angostura, zusammen mit etwas Eis in einem Shaker gemixt).
Am Montag lag die Queen Elizabeth 1 neben uns an der Pier. Da erschien die Europa richtig winzig neben der großen Lady. Als dann die Busse im der Stadt die QE1-Passagiere ausspuckten, flüchteten wir auf die Europa zurück, um dafür abends noch einmal eine Rikschafahrt zu erleben.

Phuket: unter Polizeischutz wurde unser Ausflugsbus zwei Stunden durch die Insel Phuket zum Festland vorbei an Gummi- und Kokosplantagen zur Bootsanlegestelle. Ab hier ging es in einfachen, überdachten Langbooten durch Mangrovenwälder, vorbei an winzigen Inseln zu den Phang Nga vorgelagerten Kalksteininseln und zur „James-Bond-Insel“, die als Kulisse für den Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ diente. Mittagessen in einem kleinen Restaurant in einem auf Pfählen aufgebauten Fischerdorf mitten im Meer. Abends dann ein unvergesslicher Sonnenuntergang, den wir an Bord der Europa bestaunten.

Nach einem Tag auf See war Landgang in Madras. In Erinnerung habe ich noch die 1860 eingeweihte Kirche St. Marie, eine der ältesten in Indiens. Und die ungeheuere Armut der Bevölkerung.

In der Nacht vor der Ankunft in Colombo, unserem Zielhafen, zelebrierte die Crew einen Abschiedsabend, den ich nie vergessen werde. Denn an diesem Abend bestellte ich mir einen nicht alkoholischen Fruchtcocktail, der leider sehr viel Eis enthielt. Die Wirkung war ungeheuer. Jedenfalls verbrachte ich anschließend die Nacht im Bordhospital am Tropfer. Den Ausflug nach Kandy am nächsten Tag jedenfalls konnten wir uns schenken und verbrachten einen sehr angenehmen Tag an Bord ohne Passagiere

Knapp 29 Grad war es warm, als wir (auch hier unter Polizeischutz) vom Tageshotel, in das wir nach der Ausschiffung gebracht wurden) zum Flughafen fuhren. 4572 Seemeilen oder 8467 Kilometer lagen hinter uns. Zurück mit Lufthansa 5667 nach Frankfurt und heim nach Franken.

Ach ja, in Hongkong hatten wir uns in weiser Voraussicht einen kleinen Koffer gekauft. Der war schließlich randvoll mit Souvenirs unserer ersten Kreuzfahrt. Eines dieser Reiseandenken, eine bunt lackierte Sri-Lanka-Maske aus dem Schnitzerdorf Ambalangoda an der Südwestküste hängt heute noch in meinem Büro.

Und hier noch für alle Feinschmecker die „Empfehlung des Küchenchefs“ für das Abendessen am Samstag, 1. März 1986, noch im Hafen von Hongkong:

Vorspeise:Norwegischer Räucherlachs, Zitrone, Sahnemeerrettich, Toast

Suppe: Spargelcremesuppe mit Sahnehäupchen

Schalentiere: Gebratene Seemuscheln in Knoblauchbutter, mit Tomaten, Zwiebel, Oliven Baguette

Fisch: Gekochter Heilbutt, zerlassene Butter, Schnittlauchkartoffeln

Sorbet: Preiselbeersorbet

Fleischgericht: Schweinelendchen Richilieu – gefüllte Gurke mit frischen Champignons, Trüffelsauce, Staudensellerie mit Roquefortcreme überbacken, Schlosskartoffeln

Käseauswahl vom Brett, Crackers

Baba au Rhum – warmes Rumtörtchen mit Sauerkirschen

Mokka, Petit Fours
Frische Früchte der Saison


Und noch ein spezieller Service für HeinB. ein Auszug aus der Preisliste der Bordwäscherei:
Herrenjacke DM 6,80, Hose 5,50, Smokinghemd 4,60, Oberhemd 4,30, Unterhemd-/hose 1,30, Schlafanzug 4,00, Taschentuch 0,50 DM. Chemische Reinigung: Herrenanzug 14, Hose 6,20, Krawatte 2,20; Abendkleid 16,50, Straßenkleid 10,00, Bluse 5,50, Rock 6,00, Hosenanzug 14,00



Die erste Kreuzfahrt, und dann gleich auf solch einem Schiff! Es war wie im Märchen, ein Traum. Und weil es so schön war, suchten wir die Europa V noch zweimal heim: 1988 waren wir mit ihr im hohen Norden. Mit dabei meine Mutter. Es war unser Geschenk zu ihrem 70. Geburtstag; und Jan, mit eineinhalb Jahren der jüngste Passagier an Bord. Und dann noch einmal 1992, wieder mit Oma und diesmal mit zwei Jungs. Jan war mittlerweile fünf, sein kleiner Bruder gerade drei Jahre alt geworden. Es ging ab Ffm nach Cadiz, von dort zu den Kanarischen Inseln und Madeira.

Wo wir mittlerweile an Bord waren, steht in einem anderen Threat.

Gruß
Uwe
  #24 (permalink)  
Old 11-05-2006, 10:10 AM
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Hallo Uwe,

das ist ja wunderschön, ich freue mich noch im Nachhinein riesig für euch. Die erste Kreuzfahrt auf einer Tombola gewinnen und gleich mit der Europa, das ist wirklich wie im Traum.

Deine erste Kreuzfahrt, hast du mit deinem Posting gleich noch einmal miterlebt. Ein super Bericht, besonders eure kulinarischen Erlebnisse haben es mir sehr angetan, ich könnte dahin schmelzen.

Liebe Grüße Karo
  #25 (permalink)  
Old 11-05-2006, 10:20 AM
Uwe Uwe is offline
 
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Guten Abend Karo,
es wäre noch so viel zu erzählen gewesen. Von der Begegnung mit winzigen Fischerbooten im Südchinesischen Meer, von fliegenden Fischen und dem Kometen Haley, für den ich mitten in der Nacht aufgestanden bin, von berauschend riechenden Ketten aus Jasminblüten, dem Orchideengarten auf Sentosa (Singapur)....
und den Galabüffets mit Hummer satt.
Das war die "alte" Europa V, die heute unter anderem Namen in der Kabribik fährt. Viel zu weit für meine Frau und mich, dort an die "erste (Kreuzfahrt-)Liebe" anzuknüpfen.
Die Nachfolgerin Europa VI ist (nach einem ersten Versuch) nichts für uns.
Grüße
(und vielen Dank für die Eröffnung dieses Threads. )
  #26 (permalink)  
Old 11-05-2006, 02:40 PM
shiplover2002's Avatar
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Hallo Kreuzfahrer
meine Frau hat Schuld. Sie hatte Großeltern, die auf der alten Hanseatic in den 50er fuhren und uns von Kreuzfahrten vorschwärmten. Dann kam das Angebot: 27.5. bis 1.6.1990 6 Tage für 999 DM Fjorde Südnorwegens mit der Maxim Gorkiy. Ich besorgte mir extra einen Smoking(gebraucht) Wir bekamen für den Preis Orion Deck Kabine 142 aussen und einen 8er Tisch im Odessarestaurant. Es war wie ein Traum. Ein Tischnachbar sagte mal: ich nehme heut nur etwas Consomee , da fielen wir fast vom Glauben ab. Auf diese ganzen Köstlichkeiten verzichten? niemals! Fortan waren wir von dem Virus befallen und konnten schon gar keinen anderen Urlaub machen. Wo wir dann rumschipperten könnt Ihr hier lesen:
http://cruise-chat.com/eve/forums/a/...2/m/1101012822
Wir möchten von den 271 Seetagen und 61 201 Seemeilen keinen Tag und keine Meile missen. Wir sind jetzt mit 20 verschiedenen Schiffen gefahren und werden noch andere (z B Costa Classica) ausprobieren und sei es nur für einen Kurztripp. Wir haben sehr viel von der Welt gesehen und sind froh darüber, diese Form des Urlaubs in Angriff genommen zu haben.
Viele Grüße
Gerd
__________________
www.Kreuzfahrten-Treff.de
  #27 (permalink)  
Old 11-05-2006, 03:45 PM
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Hallo zusammen,

wirklich gute Frage! Ich antworte gerne, da die Reise etwas ganz Besonderes ( im nachhinein betrachtet ) für mich war.


- Meine erste Kreuzfahrt mit meiner damaligen Frau, die einige Monate später verstarb, war im Mai 1985 mit der SS Norway
- 7 Tage ab Miami in die östliche Karibik
- Es gab keinen besonderen Grund. Ich habe ein Bild der Norway in einem Katalog gesehen, worauf wir mit einem befreundeten Ehepaar eine Reise nach Florida gebucht haben. Sündhaft teuer !
- Ich war sehr beeindruckt vom Schiff, der Atmosphäre, Karibikflair, tolle Bars und Gesellschaftsräume, das außergewöhnlich gute Essen, die Eleganz am Abend - einfach alles! Ist ja schon etwas länger her, deshalb ist es schwierig zu schreiben, welche Eindrücke einen am meisten bewegt haben.
- Am besten hat mir der Erdbeerkuchen - nachmittags - geschmeckt, ein Gedicht. Insgesamt war das Essen spitze - heute in der Form nur noch auf Luxuslinern zu bekommen. Die aufgeführten Musicals hatten Broadway-Niveau - o.k., Künstler aus N.Y. waren schließlich auch eingeflogen worden. Jedes Mitternachtsbuffet wurde mitgemacht; damals konnte ich es mir schließlich auch noch leisten. Supertoller Tischkellner, der sein Handwerk verstand und wirklich jeden Wunsch erfüllte.
Am wenigsten hat mir die Kabine gefallen. Obwohl Außenkabine und 2 Betten nebeneinander war es arg eng und wenig ansprechend (nach heutigen Maßstäben). Ein Abendessen ist mir auch in Erinnerung geblieben, weil ich es habe zurückgehen lassen. Rindsfilet mit Hirnmedaillons an Mintsauce. Das ließ mein zu der Zeit ländlicher Gaumen nicht zu. Bin ganz ehrlich, heute würde ich das auch nicht essen. Unser Nachbartisch schwärmte davon. Alles in allem war die Kreuzfahrt ein Erlebnis.
- 1989 bis 1991 habe ich mit meiner jetzigen Frau noch einige Kreuzfahrten gemacht, unter anderem auch unsere Hochzeitreise. Auch sie ist seitdem Feuer und Flamme für Schiffsreisen.
- Seit 2003 machen wir Familienkreuzfahrten mit unseren zwei Kindern. Viel zu oft, wie unsere Kinder meinen. Aber, ein Kater/Katze läßt das Mausen nicht!

Viele Grüße
Omega
  #28 (permalink)  
Old 11-06-2006, 12:17 AM
Bine's Avatar
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Posts: 333
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wann habt ihr die erste Kreuzfahrt gemacht: März 1998

mit wem: Ehemann

mit welchem Schiff: Carnival Inspiration

wohin führte die Reise: Dom. Republik, Virgin Islands, Puerto Rico, Grenada, St. Lucia, Guadeloupe

wie lange dauerte die Kreuzfahrt: 8 Tage

aus welchem Grund habt ihr euch für eine Kreuzfahrt entschieden: Sonderangebot von Meiers Weltreisen

welche Eindrücke blieben bei euch am stärksten in Erinnerung: Traumurlaub schlechthin

was gefiel euch am besten: die Art des Reisens, Rundreise ohne Kofferpacken

und was am wenigsten: das es nach 6 Tagen vorbei war.

war es die erste und letzte Kreuzfahrt oder folgten bzw. folgen noch weitere: Es folgten 12 weitere
__________________
Gruß Bine
________________________
Inspiration 1998/Sun Vista 1999/Superstar Leo (Norwegian Spirit) 2000/Norwegian Wind 2001/European Vision (MSC Armonia) 2002/AIDA Cara 2003/AIDA Blu 2004 (2mal)/Voyager o.t. Seas 2005/Color Fantasy 2005/Norwegian Jewel 2006/Vision of the Seas 2006/MSC Opera 2007
  #29 (permalink)  
Old 11-06-2006, 02:05 AM
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Join Date: Feb 2004
Location: wolgast, germany
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quote:
Originally posted by karo:
Mich würde mal folgendes interessieren:

- wann habt ihr die erste Kreuzfahrt gemacht (und mit wem - Partner, Familie, Freunde usw.)
- mit welchem Schiff
- wohin führte die Reise
- wie lange dauerte die Kreuzfahrt
- aus welchem Grund habt ihr euch für eine Kreuzfahrt entschieden
- welche Eindrücke blieben bei euch am stärksten in Erinnerung (positiv als auch negativ) bzw.
- was gefiel euch am besten und was am wenigsten
- war es die erste und letzte Kreuzfahrt oder folgten bzw. folgen noch weitere

Liebe Grüße Karo



Hallo Karo,

ich werde mich auch mal melden.

Meine erste reise war mit meinem vater in Jahr 2005 mit der AIDAcara. Sie ging von Rostock- Seetag-Oslo-Kopenhagen-wieder nach Rostock. Die Reise war sein Geburtstagsgeschenck welches ich zusammen gespart habe von meinem Ausbildungsgehalt und ohne sein Wissen buchte. Es war zwar nur eine 4 Tages Kreuzfahrt aber nach den 4 Tagen war mein Vater auch angesteckt von dem Urlaubsgefühl. Da es die erste Fahrt war bleibt sie sehr in erinnerung- keine lästiges Koffer auspacken- jeden tag was neues sehen- der Sonnenauf und Untergang. Die verschiedenen Leut (nicht allein zu sein). Das ist alles herlich schön.
Negativ war nur, dass der Urlaub zu schnell vorbei ging und wir uns sagten die 4 Tage wird es nie wieder geben.
So buchte ich noch im selben Jahr die Norwegenreise auf der AIDAblu für 8 Tage- die alles andere als schlecht war und die Cara sogar übertrompfte.
Angesteckt von der Natur und dem Reisegefühl geht es 2007 auf die AIDAvita hoch nach Trondheim.

Folgen werden noch viele weitere Fahrten und die Planungen gehen weit vorraus.
Ziele:
Alaska, Neuseeland+ Australien, Asien, Nordland mit Spitzbergen, Indiansummer.

Schaun wir mal, bin ja noch Jung


Bye
Christian
__________________
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05 AIDAcara/06 AIDAblu/07 AIDAvita/07 Color Magic

  #30 (permalink)  
Old 11-06-2006, 02:36 AM
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Join Date: Dec 2003
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Posts: 458
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MV Zenith, Weihnachten und Silvester 1994/95, 12 Nächte Karibik, mit der Family

Erlebsnis war der Stopp nach 7 Tagen in Fort Lauderdale, zum Pax-Wechsel, und wir blieben an Bord! Niemand hätte uns/mich da runterbekommen!!!
__________________
Grüße von der Donau
Daniel





 
 

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2003, atlantikberquerung, content, der, european, februar, karibik, kreuzfahrt, letzte, mit, msberlin, review, vision, weihnachten, wetter


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