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  #1 (permalink)  
Old 10-28-2004, 11:19 AM
Senior Member
 
Join Date: Jul 2002
Location: Nordenham/Germany
Posts: 841
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Moin, einen wie ich finde sehr nett geschriebenen Artikel über eine Norwegen-Reise mit der QE2 habe ich im Merkur gefunden. Die Autorin bringt in meinen Augen als QE2-Verehrer teilweise sehr gut die Faszination rüber, die dieses Schiff ausmacht. Hier der Artikel:

quote:
Majestät bittet zur Teatime

Auch abseits der klassischen Transatlantikroute hat das ehemalige Flaggschiff der britischen Marine nichts von seiner unnachahmlichen Eleganz verloren.

Autor: JULE REINER



Hoch über Oslo sind wir unter luzidem Sommerhimmel auf den
Sprungschanzenturm des Holmenkollen gestiegen. Und selbst aus dieser
Entfernung ist sie so unverwechselbar im Hafen zu erkennen gewesen wie
der Eiffelturm beim Anflug auf Paris: unsere Queen Elizabeth 2. Wenn
sie Fahrt aufnimmt, hüstelt Ihre Majestät nur sachte und macht sich
daran, mit ihrer schlanken Linie die Wellen zu teilen. Dann lässt sie
die Reisenden mit unglaublicher Eleganz und rasantem Tempo übers Meer
schweben.

In solchen Momenten scheint es mir aber auch, als würde die QE2, wie
sie auch zärtlich genannt wird, im Stillen doch noch nach dem Atlantik
verlangen, auf dem sie vor 35 Jahren ihre Jungfernfahrt antrat und ihn
seither 769-mal zwischen Southampton und New York überquert hat.
Nachdem sie jetzt von der monumentalen Queen Mary 2 abgelöst wurde,
bewegt sie sich auf Kreuzfahrtkurs. Das bietet im Gegensatz zur
sechstägigen Transatlantikfahrt den enormen Vorteil, öfter von Bord
gehen und der immer noch schönsten und schnellsten Königin der Meere
den Bug tätscheln zu können.

In Rostock hat sie die deutschen Passagiere aufgenommen und kreuzt nun
durch die norwegischen Fjorde bis in die Jugendstilstadt Alesund.
Durch den malerischen engen Oslofjord ist sie mit ihrem großen
Tiefgang wie auf Samtpfoten geschlichen, zur Sail-in-Party spielte die
Jazzband auf dem Upper Deck aufgekratzten Swing, während auf der Burg
über dem Hafen Hunderte Schaulustige und Schulklassen sie begrüßten.
So fühlt man sich selbst schnell als bedeutender Teil des königlichen
Hofes. Später, in einem der hölzernen Deckchairs auf dem Bootsdeck
liegend, hat man seinen Logenplatz im zehnten Stockwerk, während eine
Segelregatta im Oslofjord Ballett tanzt. Und als sie im funkelnden
Abendlicht ausläuft, liegen Hunderte Yachten mit flatternden Segeln
entlang des Fjords beigedreht und geben der vorbeiziehenden Riesin in
stiller Ovation das Geleit.

Schnell bestätigte mir die QE2, weshalb ich seit Jahren von einer
Fahrt mit ihr träumte. Gleich bei der ersten Teatime im Queens Room
mit seinem Art-déco-Ambiente und den schlichten gelben und blauen
Samtfauteuils blieb um die kleinen Tischchen kein Platz mehr frei. Ein
Aufgebot an Kellnern in weißer Livree und weißen Handschuhen durchmaß
mit silbernen Tabletts voll der traditionellen randlosen Sandwichecken
und kleinen Tortenverführungen den Raum. Hier gossen sie flink etwas
Tee nach, brachten dort einen Nachschlag Biskuitröllchen und
versetzten mit kleinen Scherzen über ihr blühendes Aussehen die Wangen
der älteren Ladys in Altrosa. Dieses wunderbare Schauspiel führen sie
nun jeden Tag auf, Schlag 16 bis 17 Uhr. Und ich bin bereits süchtig
danach geworden wie alle anderen. Vielen merkt man an, dass sie nicht
zum ersten Mal hier und bereits eingeübt in die Rituale der QE-Welt
sind.

Manche beziehen ihre Lieblingsplätze auf dem Schiff, als wären sie
daran festgewachsen. Etwa der tief über einen Puzzletisch versunkene
Mann unter dem Ölgemälde einer der frühen Ozeanköniginnen. Oder eine
jüngere Dame, die jeden Abend auf dem Achterdeck auf einem Deckchair
in Wolldecken gehüllt dem im Meer vergehenden Heckstrudel nachträumt.
Und niemand wird hier lautstark. Zwar plaudert man in den Fahrstühlen
oder den Treppenhäusern unter Ölgemälden der königlichen Familie
ungezwungen miteinander, tauscht sich vor den verschiedenen
Reliquienschreinen aus, etwa dem mit dem Stahlmodell des in den
zwanziger Jahren schnellsten Transatlantikliners aus dem Hause Cunard,
der Mauretania. Really perfect! Man bestaunt gemeinsam den großen
Glaskasten mit den Fotos berühmter QE2-Gäste. Oh, da ist auch Wally
Simpson mit Margaret und einem echten Mops unterm Arm, sagt man. Und
es kommt ein wohlwollendes Indeed zurück.

An einem anderen Tag, die Queen ist nachts in den Aurlandsfjord
geglitten und liegt nun vor der Holzhauskulisse des Ortes Flåm wie
Landschaftskunst, geht es zum Ausflug mit der legendären Flåmbahn, die
sich über 20 Kilometer steilste Strecke auf 900 Höhenmeter ins Land
schraubt. Das sind atemberaubend schöne Ausblicke, Wasserfälle, wie
man sie sich im Garten Eden vorstellt, ein grüner Flor über dem Land,
der von Elfenhand gesät scheint. Und doch: Zur Teatime will ich zurück
sein. Was diesen Hofstaat so gut gelaunt zusammenfügt, ist eine
ausgefeilte Mischung aus stilbewusster Nostalgie und einzigartigem
Service.

Den knapp 1800 Passagieren stehen 1016 Besatzungsmitglieder gegenüber.
Von der Wäscherei auf dem untersten Deck bis ins Queens Grill
Restaurant auf dem vorletzten und die VIP-Suiten auf dem obersten
arbeiten sie rund um die Uhr an der Legende. 51 000 Gläser, 64 530
Teile Tischgeschirr, 86 500 Bestecke werden in den sieben Restaurants
und den Bars umgeschichtet. Und 1500 Hummer, 3000 Kilo Fleisch und 150
Pfund Kaviar kommen auf einer Fahrt wie unserer als köstliche
Kreationen auf dem schlichten Porzellan mit dem zartgoldenen
Königswappen auf die Tische. In die Gläser fließen 1200 Flaschen
Champagner, 1850 Flaschen Wein und Queen Mum zu Ehren 700 Flaschen
Gin. Dies ist die eigentliche Maschinerie einer mit 32 Knoten oder 60
Kilometer pro Stunde durch den Ozean pflügenden knapp 300 Meter langen
Insel der Glückseligkeit.

In der Nacht auf Alesund zu fängt Ihre Majestät dann ein ungewohntes
Knarzen und Schütteln an. Da haben wir es doch noch, das
Atlantikgefühl bei Windstärke acht. Die Kabinenwände ächzen in den
Fugen, die Bilderrahmen klackern synkopisch. Die QE ist eben ein wenig
in die Jahre gekommen, seit ich von ihr träumte. Und die
skandinavische Sturmfront verweist sie vor Alesund in ihre
hochklassigen Schranken. Das Anlanden wird mit ihren Tonnagen bei
langsamer Fahrt zu riskant, und sie dreht ab nach Bergen. Man sieht es
ihr nach. Zeit, in der Bibliothek zu sitzen, vielleicht ein
Showprogramm anzusehen oder auch nur vor dem Queens Room den Blick in
die raue See zu versenken und auf die Teatime zu warten. Es folgt das
letzte Dinner, ein Ausklang im Golden Lion Pub mit irischem Stout und
bald das letzte Frühstück, mit einem gekochten Ei, das wie immer auf
einem Spitzendeckchen in seinem Becher hockt.

Dann geht alles ganz schnell. Das Ausschiffen gleicht einem
Willkürakt. Noch einmal die Chipkarte an der Sicherheitsschleuse
durchziehen, und Passagier 0011862071 ist gelöscht. Das schmutzige
Wetter passt zur Stimmung, ich stapfe mit dem schweren Koffer voller
Garderobe zwischen Ungetümen von Containern aus dem Hafen, um ein Taxi
zum Flughafen zu ergattern. Als der Fahrer in gebrochenem Englisch
fragt, ob es meine erste Reise in Norwegen sei, sage ich: Nein, meine
einzige mit der ,QE2. Aber da ist sie hinter der Containerwand schon
nicht mehr zu sehen.
[mp_044401_g.jpg] Allgemein: Die Queen Elizabeth 2 wurde 2001 in
Bremerhaven generalüberholt, wobei ihre ehemalige Klasseneinteilung
räumlich aufgelöst wurde. Bis auf eine separate Lounge und das Queen's
Grill Restaurant auf dem Oberdeck in der höchsten Preiskategorie ist
das ganze Schiff für alle Passagiere zugänglich. Es herrscht immer
noch der alte Dress-Code: Abendkleider, Anzug, Smoking und Krawatte
sind obligatorisch. Bordwährung ist US-Dollar. Die QE2 belegt im
Berlitz-Kreuzfahrtführer den 1. Platz in der Kategorie Große Schiffe.
Ihre Restaurants sind prämiert mit: 5 Sterne: Grill Restaurant, 4
Sterne plus: Caronia Restaurant, 3 Sterne plus: Mauretania Restaurant.
Frühstück, Lunch, Teatime und Dinner sind im Reisepreis inbegriffen,
in den beiden Grillrestaurants auch der Kaviar. Darüber hinaus steht
den ganzen Tag ein sehr gutes Cafeteria-Restaurant zur Verfügung. Alle
Getränke werden am Ende der Reise abgerechnet.
__________________
Viele Grüße

Stephan
  #2 (permalink)  
Old 10-28-2004, 11:19 AM
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Moin, einen wie ich finde sehr nett geschriebenen Artikel über eine Norwegen-Reise mit der QE2 habe ich im Merkur gefunden. Die Autorin bringt in meinen Augen als QE2-Verehrer teilweise sehr gut die Faszination rüber, die dieses Schiff ausmacht. Hier der Artikel:

quote:
Majestät bittet zur Teatime

Auch abseits der klassischen Transatlantikroute hat das ehemalige Flaggschiff der britischen Marine nichts von seiner unnachahmlichen Eleganz verloren.

Autor: JULE REINER



Hoch über Oslo sind wir unter luzidem Sommerhimmel auf den
Sprungschanzenturm des Holmenkollen gestiegen. Und selbst aus dieser
Entfernung ist sie so unverwechselbar im Hafen zu erkennen gewesen wie
der Eiffelturm beim Anflug auf Paris: unsere Queen Elizabeth 2. Wenn
sie Fahrt aufnimmt, hüstelt Ihre Majestät nur sachte und macht sich
daran, mit ihrer schlanken Linie die Wellen zu teilen. Dann lässt sie
die Reisenden mit unglaublicher Eleganz und rasantem Tempo übers Meer
schweben.

In solchen Momenten scheint es mir aber auch, als würde die QE2, wie
sie auch zärtlich genannt wird, im Stillen doch noch nach dem Atlantik
verlangen, auf dem sie vor 35 Jahren ihre Jungfernfahrt antrat und ihn
seither 769-mal zwischen Southampton und New York überquert hat.
Nachdem sie jetzt von der monumentalen Queen Mary 2 abgelöst wurde,
bewegt sie sich auf Kreuzfahrtkurs. Das bietet im Gegensatz zur
sechstägigen Transatlantikfahrt den enormen Vorteil, öfter von Bord
gehen und der immer noch schönsten und schnellsten Königin der Meere
den Bug tätscheln zu können.

In Rostock hat sie die deutschen Passagiere aufgenommen und kreuzt nun
durch die norwegischen Fjorde bis in die Jugendstilstadt Alesund.
Durch den malerischen engen Oslofjord ist sie mit ihrem großen
Tiefgang wie auf Samtpfoten geschlichen, zur Sail-in-Party spielte die
Jazzband auf dem Upper Deck aufgekratzten Swing, während auf der Burg
über dem Hafen Hunderte Schaulustige und Schulklassen sie begrüßten.
So fühlt man sich selbst schnell als bedeutender Teil des königlichen
Hofes. Später, in einem der hölzernen Deckchairs auf dem Bootsdeck
liegend, hat man seinen Logenplatz im zehnten Stockwerk, während eine
Segelregatta im Oslofjord Ballett tanzt. Und als sie im funkelnden
Abendlicht ausläuft, liegen Hunderte Yachten mit flatternden Segeln
entlang des Fjords beigedreht und geben der vorbeiziehenden Riesin in
stiller Ovation das Geleit.

Schnell bestätigte mir die QE2, weshalb ich seit Jahren von einer
Fahrt mit ihr träumte. Gleich bei der ersten Teatime im Queens Room
mit seinem Art-déco-Ambiente und den schlichten gelben und blauen
Samtfauteuils blieb um die kleinen Tischchen kein Platz mehr frei. Ein
Aufgebot an Kellnern in weißer Livree und weißen Handschuhen durchmaß
mit silbernen Tabletts voll der traditionellen randlosen Sandwichecken
und kleinen Tortenverführungen den Raum. Hier gossen sie flink etwas
Tee nach, brachten dort einen Nachschlag Biskuitröllchen und
versetzten mit kleinen Scherzen über ihr blühendes Aussehen die Wangen
der älteren Ladys in Altrosa. Dieses wunderbare Schauspiel führen sie
nun jeden Tag auf, Schlag 16 bis 17 Uhr. Und ich bin bereits süchtig
danach geworden wie alle anderen. Vielen merkt man an, dass sie nicht
zum ersten Mal hier und bereits eingeübt in die Rituale der QE-Welt
sind.

Manche beziehen ihre Lieblingsplätze auf dem Schiff, als wären sie
daran festgewachsen. Etwa der tief über einen Puzzletisch versunkene
Mann unter dem Ölgemälde einer der frühen Ozeanköniginnen. Oder eine
jüngere Dame, die jeden Abend auf dem Achterdeck auf einem Deckchair
in Wolldecken gehüllt dem im Meer vergehenden Heckstrudel nachträumt.
Und niemand wird hier lautstark. Zwar plaudert man in den Fahrstühlen
oder den Treppenhäusern unter Ölgemälden der königlichen Familie
ungezwungen miteinander, tauscht sich vor den verschiedenen
Reliquienschreinen aus, etwa dem mit dem Stahlmodell des in den
zwanziger Jahren schnellsten Transatlantikliners aus dem Hause Cunard,
der Mauretania. Really perfect! Man bestaunt gemeinsam den großen
Glaskasten mit den Fotos berühmter QE2-Gäste. Oh, da ist auch Wally
Simpson mit Margaret und einem echten Mops unterm Arm, sagt man. Und
es kommt ein wohlwollendes Indeed zurück.

An einem anderen Tag, die Queen ist nachts in den Aurlandsfjord
geglitten und liegt nun vor der Holzhauskulisse des Ortes Flåm wie
Landschaftskunst, geht es zum Ausflug mit der legendären Flåmbahn, die
sich über 20 Kilometer steilste Strecke auf 900 Höhenmeter ins Land
schraubt. Das sind atemberaubend schöne Ausblicke, Wasserfälle, wie
man sie sich im Garten Eden vorstellt, ein grüner Flor über dem Land,
der von Elfenhand gesät scheint. Und doch: Zur Teatime will ich zurück
sein. Was diesen Hofstaat so gut gelaunt zusammenfügt, ist eine
ausgefeilte Mischung aus stilbewusster Nostalgie und einzigartigem
Service.

Den knapp 1800 Passagieren stehen 1016 Besatzungsmitglieder gegenüber.
Von der Wäscherei auf dem untersten Deck bis ins Queens Grill
Restaurant auf dem vorletzten und die VIP-Suiten auf dem obersten
arbeiten sie rund um die Uhr an der Legende. 51 000 Gläser, 64 530
Teile Tischgeschirr, 86 500 Bestecke werden in den sieben Restaurants
und den Bars umgeschichtet. Und 1500 Hummer, 3000 Kilo Fleisch und 150
Pfund Kaviar kommen auf einer Fahrt wie unserer als köstliche
Kreationen auf dem schlichten Porzellan mit dem zartgoldenen
Königswappen auf die Tische. In die Gläser fließen 1200 Flaschen
Champagner, 1850 Flaschen Wein und Queen Mum zu Ehren 700 Flaschen
Gin. Dies ist die eigentliche Maschinerie einer mit 32 Knoten oder 60
Kilometer pro Stunde durch den Ozean pflügenden knapp 300 Meter langen
Insel der Glückseligkeit.

In der Nacht auf Alesund zu fängt Ihre Majestät dann ein ungewohntes
Knarzen und Schütteln an. Da haben wir es doch noch, das
Atlantikgefühl bei Windstärke acht. Die Kabinenwände ächzen in den
Fugen, die Bilderrahmen klackern synkopisch. Die QE ist eben ein wenig
in die Jahre gekommen, seit ich von ihr träumte. Und die
skandinavische Sturmfront verweist sie vor Alesund in ihre
hochklassigen Schranken. Das Anlanden wird mit ihren Tonnagen bei
langsamer Fahrt zu riskant, und sie dreht ab nach Bergen. Man sieht es
ihr nach. Zeit, in der Bibliothek zu sitzen, vielleicht ein
Showprogramm anzusehen oder auch nur vor dem Queens Room den Blick in
die raue See zu versenken und auf die Teatime zu warten. Es folgt das
letzte Dinner, ein Ausklang im Golden Lion Pub mit irischem Stout und
bald das letzte Frühstück, mit einem gekochten Ei, das wie immer auf
einem Spitzendeckchen in seinem Becher hockt.

Dann geht alles ganz schnell. Das Ausschiffen gleicht einem
Willkürakt. Noch einmal die Chipkarte an der Sicherheitsschleuse
durchziehen, und Passagier 0011862071 ist gelöscht. Das schmutzige
Wetter passt zur Stimmung, ich stapfe mit dem schweren Koffer voller
Garderobe zwischen Ungetümen von Containern aus dem Hafen, um ein Taxi
zum Flughafen zu ergattern. Als der Fahrer in gebrochenem Englisch
fragt, ob es meine erste Reise in Norwegen sei, sage ich: Nein, meine
einzige mit der ,QE2. Aber da ist sie hinter der Containerwand schon
nicht mehr zu sehen.
[mp_044401_g.jpg] Allgemein: Die Queen Elizabeth 2 wurde 2001 in
Bremerhaven generalüberholt, wobei ihre ehemalige Klasseneinteilung
räumlich aufgelöst wurde. Bis auf eine separate Lounge und das Queen's
Grill Restaurant auf dem Oberdeck in der höchsten Preiskategorie ist
das ganze Schiff für alle Passagiere zugänglich. Es herrscht immer
noch der alte Dress-Code: Abendkleider, Anzug, Smoking und Krawatte
sind obligatorisch. Bordwährung ist US-Dollar. Die QE2 belegt im
Berlitz-Kreuzfahrtführer den 1. Platz in der Kategorie Große Schiffe.
Ihre Restaurants sind prämiert mit: 5 Sterne: Grill Restaurant, 4
Sterne plus: Caronia Restaurant, 3 Sterne plus: Mauretania Restaurant.
Frühstück, Lunch, Teatime und Dinner sind im Reisepreis inbegriffen,
in den beiden Grillrestaurants auch der Kaviar. Darüber hinaus steht
den ganzen Tag ein sehr gutes Cafeteria-Restaurant zur Verfügung. Alle
Getränke werden am Ende der Reise abgerechnet.
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Viele Grüße

Stephan
  #3 (permalink)  
Old 10-28-2004, 11:55 PM
Senior Member
 
Join Date: Mar 2004
Location: Würzburg
Posts: 155
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Seufzer, ...RIESENseufzer.

Wie nett!

Danke Stephan.

Christian
__________________
Christian
2001 Amazonas/TA MS Deutschland
2002 Ostsee/Nordland A'Rosa Blu
2003 Algarve
2004 Bali
2005/2007 Nachwuchs
2008 mal wieder cruisen?
 
 

Tags
porzellan, qe2


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