ich habe leider eine sehr traurige Nachricht für alle diejenigen, die lange mit uns gehofft hatten, daß die ODESSA wieder auf den deutschen Markt zurückkehren würde.
Wir hatten in den letzten paar Wochen nochmals alles dran gesetzt, um eine mögliche Lösung zu finden. Da leider mit Antarktika seit langem nicht zu kooperieren war, wurde das Schiff letztendlich an einen Broker aus Riga übertragen, der uns in vielerlei Hinsicht sehr unterstützt hat und sogar finanzielle Möglichkeiten unterbreitet hatte, die Lady in Schuss zu bringen. Da wir aber letztendlich mit den potentiell interessierten Veranstaltern keinerlei Einigungen erzielen konnten und auch die Zeit davon lief, sah sich der Broker dann doch gezwungen, die ODESSA an eine Abbruchfirma in Bangladesch weiter zu veräußern. Zwischenzeitlich war die ODESSA sogar im Trockendock, wo die Maschinen in Gang gebracht wurden.
Die Lady hat den Hafen von Odessa unter dem Namen SYDNEY verlassen und vor zwei Tagen den Suezkanal Richtung Süden passiert.
Leider konnte ich Euch nicht früher darüber informieren, da wir immer noch vor Ort versucht haben, etwas anderes zu bewirken, leider ohne Erfolg. Uns blieb letztendlich keine andere Möglichkeit mehr.
Tut mir sehr leid, sie hätte sicherlich noch ein gutes Produkt abgegeben.
ich habe leider eine sehr traurige Nachricht für alle diejenigen, die lange mit uns gehofft hatten, daß die ODESSA wieder auf den deutschen Markt zurückkehren würde.
Wir hatten in den letzten paar Wochen nochmals alles dran gesetzt, um eine mögliche Lösung zu finden. Da leider mit Antarktika seit langem nicht zu kooperieren war, wurde das Schiff letztendlich an einen Broker aus Riga übertragen, der uns in vielerlei Hinsicht sehr unterstützt hat und sogar finanzielle Möglichkeiten unterbreitet hatte, die Lady in Schuss zu bringen. Da wir aber letztendlich mit den potentiell interessierten Veranstaltern keinerlei Einigungen erzielen konnten und auch die Zeit davon lief, sah sich der Broker dann doch gezwungen, die ODESSA an eine Abbruchfirma in Bangladesch weiter zu veräußern. Zwischenzeitlich war die ODESSA sogar im Trockendock, wo die Maschinen in Gang gebracht wurden.
Die Lady hat den Hafen von Odessa unter dem Namen SYDNEY verlassen und vor zwei Tagen den Suezkanal Richtung Süden passiert.
Leider konnte ich Euch nicht früher darüber informieren, da wir immer noch vor Ort versucht haben, etwas anderes zu bewirken, leider ohne Erfolg. Uns blieb letztendlich keine andere Möglichkeit mehr.
Tut mir sehr leid, sie hätte sicherlich noch ein gutes Produkt abgegeben.
das tut mir sehr leid für Dich und alle Freunde der Odessa. Zu schade, dass Eure Bemühungen nicht zum Erfolg führten.
Es sind harte Zeiten für Schiffsliebhaber.
Hallo Patrick
da kann man das Heulen kriegen... Ein schmuckes gemütliches Schiff auf dem ich -leider- nur eine Kielkanalpassage hatte.
Viele Grüße
Gerd
es ist schade dieses Schöne schiff wohl nicht mehr sehen zu können.
Es tut mir leid um eure bemühungen ich hätte es auch gerne wieder auf dem Markt gesehen.
Bye
Christian
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05 AIDAcara/06 AIDAblu/07 AIDAvita/07 Color Magic
Hallo Patrick,
da bleibt uns nur noch die Erinnerung an eine (teilweise zwar sehr unruhige, aber dennoch) unvergessliche Fahrt von Kiel über Kopenhagen und Norwegen nach Hamburg. Da kam sie gerade frisch aus der Werft und glänzte überall.
Wir trauern mit dir.
Gruß
Uwe
Mit der MS Odessa habe ich mit meinen Eltern im Winter 85/86 zwischen Abitur und Studium meine erste Kreuzfahrt gemacht - und das war gleich eine wunderschöne 101-tägige Weltreise. Obwohl Essensqualität und Service auf dem damals noch sowjetischen Schiff natürlich in keinster Weise mit dem heutigen Standard mithalten konnten, haben mich Schiff und Destinationen doch so fasziniert, daß ich bis heute der Kreuzfahrt treu geblieben bin. Zumal ich auf dem Reiseabschnitt in China auf diesem Schiff meine heutige Ehefrau kennengelernt habe - ein wirklich dauerhaftes Reisemitbringsel , welches zusammen mit rund 2000 Dias diese Reise und das Schiff für mich unvergeßlich machen.
Das war leider klar.
Antarktika hat wohl völlig unterschätzt, welche Summen es benötigt dieses Schiff wieder in Gang zu setzen oder es nie ernsthaft vorgehabt.
Ich war kurz nach dem Antarktika das Schiff übernommen hatte in Neapel an Bord. Technisch war was Schiff ein Totalverlust. Nichts funktionierte mehr... die Motoren waren seit sieben Jahren nicht mehr in Betrieb. Die Decks waren alle mehr oder minder durchgerostet und es wuchsen Bäume und Pflanzen auf dem Holz. Allerdings sah der Passagierbereich so aus, als ob die Paxe erst gestern von Bord gegangen waren. Sogar alte Tagesprogramme von Transocean hingen noch aus.
Es ist wirklich schade, denn die Lady hätte mit etwas gutem Willen heute noch ihren Platz gehabt. Immerhin hatte sie nicht eine Innenkabine!!!
so klar war es eigentlich gar nicht. Ich stimme zwar besonders dem letzten Satz völlig zu, daß der "Gute Willen" besonders während der Liegezeit des Schiffes in Odessa zeitens Antarktika völlig auf der Strecke blieb. Dies zwar verwiegend deshalb, weil die oberste Führung in Kiev lediglich den eigenen Profit vor Augen hatte. Aber wir hätten die ODESSA mit Sicherheit wieder auf dem Markt platzieren können, wäre Antarktika nicht so stur gewesen.
Technisch war sie in Neapel zwar so gut wie tot, jedoch wurde bereits kurz nach der Ankunft in Odessa ein Großteil der technischen Einrichtungen wieder in Gang gebracht. Sorgenkind waren aber vor allem die Dieselgeneratoren. Wir hatten mit einer Gesamtinvestition von 10 Mio USD kalkulliert um sie wieder in Fahrt zu bringen und dem heutigen Standard anzupassen. Auch das wäre durchaus realisierbar gewesen, jedoch wollte Antarktika immer zu viel vom Kuchen haben, sodaß wir nie richtig zu einer Einigung gekommen sind. Das Risiko war uns da einfach zu groß !
Und daß Antarktika in Sachen Eigenvermarktung eine regelrechte Niete war, und die ODESSA nie selbst hätte anbieten können, zeigte sich am Beispiel TARAS SHEVCHENKO nur zu gut.
Daß die Maschinen der ODESSA auch nach fast 12 Jahren wieder ans Laufen zu bringen sind, beweist die Überführungsfahrt zur Abwrackwerft.
Wie dem auch sei, es nützt alles nichts. Die Lady ist mittlerweile in Alang anstatt in Chittagong angekommen und dort bereits auf den Strand gesetzt worden. Mir liegen schon aktuelle Fotos vor, die ich aber nicht veröffentlichen kann.
Ihr müsst da auf Peter Knego hoffen, der sicherlich nicht auf sich warten lässt.
Ich hoffe übrigens, mit seiner Hilfe, einige Gegenstände meines Babies retten zu können, die nicht schon in Odessa von Bord gekommen sind.