Hallo,
herzlich Willkommen im Forum!
so ein Zufall: Meine Mutter heißt auch Renate, und mein "Baby" heißt ODESSA !
Wo könntest Du dann bessere Informationen bekommen als bei mir
Also, es ist momentan so, daß die ODESSA immer noch in der Werft in Odessa liegt, und von der eigenen Besatzung an Bord gewartet bzw. Stück für Stück in Schuss gebracht und gehalten wird.
Die lange Aufliegezeit in Neapel seit April 1995 bis September 2002 haben dem Schiff nicht besonders gut getan, was den äußerlichen Zustand sowie die Maschinenanlage betrifft, obwohl die damals an Bord gebliebene 11-Mann-Besatzung alles getan hat, um sie bestmöglichst zu erhalten, insofern sie die Mittel dazu hatten. Im Gegensatz zu der, damals neben der ODESSA liegenden, CARLO R, die wohl von den Arabern an Bord ausgeschlachtet wurde, blieb auf der ODESSA fast alles da, wo es hingehört.
Momentan ist das Projekt zur Wiederinbetriebnahme des Schiffes etwas ins Stocken geraten, weil, unglücklicherweise die Ukrainische Reederei Antarktika sich immer wieder in Wiedersprüche verstrickt, die durch die Chefetage in Kiev verursacht werden. Momentan ist das Ganze ein richtiges Politikum geworden, was es uns nicht unbedingt einfacher macht.
Da die OSC aber momentan sowohl die Hand über dem Schiff hält, als auch für das Management zuständig ist, bleibt der Kurs auf jeden Fall mit Ziel Wiederindienststellung unverändert, auch wenn das leider etwas länger dauert, als ursprünglich geplant.
Da sich ja unentwegt immer wieder viele Leute für die ODESSA interessieren, hatte ich mir schon mal Gedanken darüber gemacht, ob ich nicht mal eine komplette Besichtigungstour organisieren sollte. Da gilt es natürlich einige Vorraussetzungen zu erfüllen, denn ich kann das Schiff nicht mal eben deswegen nach Deutschland bringen...
Aber für Unterkünfte wäre gesorgt (insofern die Werft das zulässt) und die Küche könnten wir auch anschmeissen.
Wenn das eventuell für ein KF-Treffen, z.B. nächstes Jahr, in Frage käme, lasst es mich wissen.